„Nach wochenlangem Hoffen auf bessere Bedingungen müssen wir leider auch die diesjährige Veranstaltung absagen. Unser Organisationsteam hat in den vergangenen Wochen entsprechende Hygienekonzepte für die Durchführung der Veranstaltung unter Pandemiebedingungen entwickelt, welche unter anderem ein verändertes Startprozedere, Masken- und Abstandsregeln sowie Schnelltests vorsahen“, so Renndirektor Ulrich Konschak.

Aktuell gilt nach wie vor die bundesweite Notbremse, welche die Austragung von Wettkämpfen vorerst verbietet. Nach Ablauf der Notbremse würde – nach dem jetzigem Stand – ab dem 01. Juli wieder geltendes Landerecht Anwendung finden. In Thüringen wären demnach Sportwettkämpfe bei einer 7-Tages-Inzidenz von unter 35 je 100.000 Einwohner möglich, wenn die zuständige Behörde dies erlaubt und auch die Art der Veranstaltung der Verbreitung des Virus nicht Vorschub leistet.

Der Triathlon Nordhausen e.V. veranstaltet den Wettkampf, der über die Mitteldistanz erstmals auch Deutsche Meisterschaft gewesen wäre, als gemeinnütziger Verein. Die Organisation nun fortzuführen, wäre ein unkalkulierbares, finanzielles Risiko gewesen. Mindestens drei bis vier Monate rechnen Konschak und sein Team aus Erfahrung für eine seriöse Vorbereitung. Viele Materialien müssen im Voraus bestellt und bezahlt werden, was nicht ohne die notwendige Sicherheit möglich ist. Ausgehend von diesen Regelungen ist klar, dass eine seriöse Planung eines Triathlons in dieser Größenordnung für uns nicht möglich ist. Zudem sind gerade in unserem Bundesland die aktuellen Inzidenzen am höchsten, so dass diese Situation eine schnellere Besserung noch unwahrscheinlicher macht“, erklärt Konschak weiter.

Nordhaeuser

Triathlon

Seit dem Jahr 2013 findet der „Nordhaeuser Triathlon“ statt. Bis zum Jahr 2020 wurde er unter dem Namen „ICAN Germany Nordhausen“ ausgetragen.

Zu Beginn nur als Mitteldistanz (1,9km Schwimmen, 84km Rad und 21km Lauf) ausgelegt, wird auf vielfachen Wunsch ab 2014 auch eine Kurzdistanz (1km Schwimmen, 53km Rad und 10km Lauf) ausgetragen.

Nach der Schwimmstrecke im Sundhäuser See gehen die Athleten am Scheunenhof auf die Radstrecke. Anfangs nur leicht profiliert durchfahren sie Teile der Landschaft der Goldenen Aue, um sich später im Harzvorland bergigen Passagen zu stellen. Wieder zurück in Nordhausen erfolgt der zweite Wechsel zum Laufen zentrumsnah vor der Hauptfiliale der Kreissparkasse.
Der folgende anspruchsvolle Laufkurs führt auf einer mehrfach zu absolvierenden Runde durch die Nordhäuser Altstadt und das sogenannte „Gehege“, eine Parkanlage inmitten der Stadt.

Das Ziel befindet sich dann direkt vor dem Rathaus mitten im Herzen der Stadt Nordhausen.

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