2016-11-25 Abschlussveranstaltung Nordthüringer Laufcup

Am heutigen Abend fand in Nordhausen die Abschlussveranstaltung der 7. Saison des Nordthüringer Laufcups statt. Das Organisatorenteam um Jörg Kurch hatte zur Ehrung der Besten in die Räume der Nordthüringer Volksbank eingeladen.

Auch ein Teil unsere Triathleten bestritten in diesem Cup genügend Läufe um in der Gesamtwertung vordere Plätze zu belegen.

Den Gesamtsieg holte Stephan Knopf bei den Männer. Überreicht bekam er dafür einen Gutschein zur Leistungsdiagnostik im Vitallabor Nordhausen.

Einen weiteren ersten Platz konnte sich Nico Pflüger in seiner Altersklasse sichern. Über einen zweiten Platz freute sich Tilman Kühne. Je einen dritten Platz erreichten Inara Estell Pflüger, Thilo Kühne und Leon Kupfer, gefolgt von Willy Wackerhagen mit dem vierten und Claudia Pflüger mit dem sechsten Platz. Alle jeweils in ihrer Altersklasse.

Mario Vollack

Siegerehrung Nordthüringer Laufcup 2016 - Foto: privat

2016-11-06 Stephan Knopf kann Siegesserie fortsetzen

Der Nordhäuser Triathlet Stephan Knopf vom Nordthüringer ORTHIM Triathlon Team setzte auch bei der 40. Auflage des traditionellen Uderslebener Waldlauf seine beeindruckende Serie fort und bleibt trotz zuletzt weniger ausdauerspezifischen Trainings aufgrund seiner Einsätze in der Bundesliga der Ringer für Artern in der zweiten Jahreshälfte ungeschlagen. Nach Siegen in Nordhausen, Bad Frankenhausen, Artern und Sondershausen war auch über die 16 Kilometer Strecke in Udersleben kein Kraut gegen den Multisportler gewachsen.

Zur Jubiläumsausgabe kündigte sich ein starkes Starterfeld über die längste Strecke an. Zwar musste Profi-Triathlet und Teamkollege Peter Seidel kurzfristig gesundheitlich angeschlagen absagen, dafür war mit dem für Sömmerda startenden Eritreer Measho Gebremeskel ein Athlet am Start, der Knopf beim letztjährigen Lauf rund um die Rabenswaldburg in Wiehe knapp bezwang. „Ich wusste nicht genau wie gut die aktuelle Laufform ist, zumal ich am Samstag noch in Aue in der Bundesliga der Ringer kämpfte“, so Knopf anschließend. Trotzdem drückte er dem Rennen von Beginn an seinen Stempel auf. Nachdem die Spitzengruppe die ersten Kilometer zusammen blieb, setzte sich Knopf bereits auf der ersten Rennhälfte im langen Anstieg hinauf zum Rathsfeld ab und feierte nach etwas mehr als einer Stunde einen Start-Ziel-Erfolg. „Natürlich bin ich glücklich dass es so gut lief. Damit hätte ich vorher nicht unbedingt gerechnet“, erklärt der zufriedene Sieger im Ziel. Ebenfalls im Vorderfeld platzierte sich aus Nordhäuser Sicht Torsten Eichentopf als Gesamt-18. und Vierter seiner Altersklasse.

Bei noch einem ausstehenden Rennen in Wiehe am 11. Dezember führt der für Nordhausen startenden Arterner Knopf auch den Kyffhäuser Laufcup in seiner Altersklasse an.

Johann Reinhardt

Das Podest der längsten Strecke beim Uderslebener Waldlauf - Foto: privat

2016-10-15 23.Stadtparklauf in Sondershausen

Im Stadtpark von Sondershausen findet traditionell der letzte Lauf des Jahres im Rahmen des Nordthüringer Laufcups statt. Mittlerweile in seiner 23. Auflage und wie immer gut organisiert.
Auch einige unsere Athleten nutzten die Chance um weitere Punkte in der Gesamtwertung des Laufcups zu sammeln.
Über die 10km erzielte Uwe Wittig mit seinem 3.Platz in der Altersklassenwertung einen beachtlichen Erfolg in einen sehr starken Starterfeld.
Wieder ein Achtungszeichen setzte Stephan Knopf mit seinem Sieg über die 5km Strecke. Von Anfang an in Führung liegend überquerte er mit beachtlichem Vorsprung die Ziellinie. Im gleichen Lauf sicherte sich Tilman Kühne mit seinem zehnten Gesamtplatz gleichzeitig den 1.Platz in seiner Altersklasse. Top Rennen von beiden.
Je den 2.Platz in ihrer Altersklasse belegten Finia Wittig, Frieda Herold und Thilo Kühne beim 2,5km Lauf, wobei Finia gleichzeitig auch den 3.Platz in der Gesamtwertung belegte. Glückwunsch auch an Femke Rudolph für ihren 3.Platz AK.
500m lang spurteten die kleinsten Starter auf der kürzesten Strecke des Tages. Hier erreichte Kira Wittig einen weiteren Altersklassensieg.
Mario Vollack
Start des 5km-Laufes in Sondershausen - Foto: privat

2016-10-15 Das Rennen der Extreme: Konschak gewinnt Hawaii-Silber

Dass extreme Bedingungen genau sein Ding sind und ihm besonders liegen, bewies der Nordhäuser Langdistanzspezialist Ulrich Konschak (ORTHIM Triathlon Team) beim Ironman Hawaii vergangenen Samstag erneut. Mit dem Vize-Weltmeistertitel der AK 45 feierte er seinen bisher wohl größten Erfolg.
 
Im letzten Jahr meisterte er  bereits den Triathlon hinauf zum legendären Tour-Berg L’Alpe d’Huez, in diesem Jahr bestritt er den „Ocean Lave Triathlon“ in Wales: Schwimmen bei 15 Grad Wassertemperatur, der für Großbritannien typisch raue Asphalt und eine bergige Rad- und Laufstrecke. Konschak wurde Gesamt-Dritter. Die Silbermedaille in Kailua-Kona ist noch mal die Krönung der bisherigen Erfolge des voll berufstätigen Hausarztes. Hawaii ist sein absolutes Lieblingsrennen. Legende und Mythos, Ursprung des Triathlonsports, Inspiration und Motivation für die endlosen Trainingskilometer und –stunden. „2002 hatte ich erstmalig die Gelegenheit, im Pazifik an den Start gehen zu können und seitdem lässt mich dieses Rennen nicht mehr los. Es ist der Grund, weshalb ich diesen Sport immer noch betreibe“, so Konschak. Eigentlich war die Teilnahme vor nun exakt 14 Jahren als Abschluss und Vervollständigung der triathletischen Bemühungen gedacht: „Mir gelang direkt ein richtig gutes Rennen. Ich spürte von Anfang an, dass dies mein Wettkampf ist.“ Heute ist er bei 22 Langdistanzrennen angekommen. 
 
Die Radstrecke auf Hawaii führt 90 Kilometer in die eine und nach dem Wendepunkt von Hawi aus 90 Kilometer in die andere Richtung zurück, ist mir 1200 Höhenmetern auf dem ersten Blick auch nicht besonders bergig. An vielen Tagen haben die Athleten aber auf dem Hinweg Rückenwind. Das Rennen beginnt erst bei Kilometer 120, wo man direkt gegen den Wind fährt. „Wenn man sich bis dahin von der Euphorie hat leiten lassen, kann es nun sein, dass man in große Schwierigkeiten kommt. Man muss damit umgehen können, dass es deutlich schwerer und langsamer wird, mit der Gewissheit noch einen Marathon bei brennender Sonne vor sich zu haben. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer damit von der Psyche her zurechtkommt, macht auf Hawaii ein gutes Rennen“, beschreibt der sechsmalige Hawaii-Starter die Knackpunkte bei der weltweit wohl wichtigen Triathlon-Veranstaltung. 
 
Die harten Bedingungen spielen auch in der Vorbereitung eine Rolle. Zwar ist die unmittelbare Vorbereitung ähnlich wie vor jedem anderen Ironman auch, die generelle Vorbereitung hingegen spezieller, da das Rennen ein großes Durchhaltevermögen braucht und psychische Stabilität unerlässlich ist. „Deshalb ist es wichtig im Training davor besonderen Wert auf Grundlagenausdauer zu legen“, erklärt Konschak und ergänzt: „Anders als bei den meisten Rennen in Europa, wo man fehlende Grundlagenausdauer vielleicht noch irgendwie kompensieren kann, sind die klimatischen Bedingungen mit dem Laufkurs in praller Sonne extrem.“ Auf Hawaii wird jedes Defizit Bestraft – und Konschak zeigt, wie man dem entgegenwirkt.: Etwa 140 Kilometer Schwimmen, 9000 Kilometer Radfahren und 2000 Kilometer Laufen legte er in diesem Jahr zurück. Und so trotzte der 45-Jährige auch dem zwischenzeitlichen Rückschlag beim Schwimmen, als er sich nach dem Tritt eines anderen Athleten das Kiefergelenk ausrenkte: „An diesem Punkt dachte ich, es wäre schon vorbei.“ Doch er biss sich durch, lief den Marathon nur 15 Minuten langsamer als Jan Frodeno und Sebastian Kienle und wurde belohnt. 
 
Dass die extremen Bedingungen nicht jedem liegen, musste Ehefrau Katja Konschak, ebenfalls Aushängeschild des ORTHIM-Teams, bei ihrer diesjährigen Teilnahme anerkennen. Nachdem sie noch hoffnungsvoll vom Rad stieg, machten ihr auf dem Marathon Probleme mit Kühlung und Energiezufuhr einen Strich durch die Rechnung. „Ich musste ab Kilometer 16 große Teile gehen, dachte zwischenzeitlich ans Aufgeben. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie ich mich während dieser Belastung noch mal erholen sollte“, verrät die Apothekerin.  Nachdem sie aber an einer der Verpflegungsstellen ihre Unterarme im Eiswasser kühlte wurde es besser und die letzten zehn Kilometer fand die Nordhäuser Profi-Triathletin wieder ihren Rhythmus. Auch wenn es nicht mehr weiter als Platz 31 nach vorne ging, konnte sie so doch noch ihr Minimalziel einer neuen Hawaii-Bestzeit von nun 10:15:52 Stunden verwirklichen. Und was vielleicht noch viel wichtiger ist: Sie gewann über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen den Kampf gegen sich selbst.
Johann Reinhardt
Katja und Ulrich Konschak auf Hawai - Foto: Ingo Kutsche

2016-10-07 Nachtrag von den letzten 2 Wochen

Ironman Mallorca am 24.09.2016

"Was für ein Rennen. So was habe ich noch nicht erlebt." Orginalzitat von Dennis Morgenstern zum diesjährigen Ironman Mallorca in Alcudia. Das Wetter auf der Sonneninsel zeigte sich an diesem Tag mal von einer ganz anderen Seite. Gewitter und teils schwere Schauer begleiteten die Athleten ab der Hälfte des Rennens. Und so musste manche Strategie auf diese neue Situation eingestellt werden.
Dennis meisterte diese Aufgabe und freute sich riesig, als er nach 9 Stunden und 16 Minuten die Zielline überquerte. Für ihn bedeutete es den 46. Gesamtplatz und 9. in seiner Alterklassenwertung. Und das bei über 2000 Startern. Herzlichen Glückwunsch an ihn!


4. Zwickauer Triathlon am 25.09.2016

Voller Erfolg für unsere Athleten bei der vierten Auflage des Zwickauer Triathlons. Gleich bei dem ersten Rennen des Tages sicherte sich Laetitia Konschak bei den Schülern C den Gesamtsieg. Kurze Zeit später startete Katja Konschak über die Olympische Distanz und siegte mit großem Vorsprung. Ulrich Konschak und Tilman Kühne visierten auf der Sprintdistanz ebenfalls vordere Plätze an. Am Ende mit dem Gesamtsieg für Ulrich und 2. Platz der Altersklassenwertung für Tilman. Beim letzten Rennen des Tages über die Einsteigerdistanz überraschte sich nach einem starken Rennen Leon Kupfer mit dem Gesamtsieg. Besser hätte die Veranstaltung aus Vereinssicht nicht laufen können. Super Leistung von allen.

Mario Vollack

2016-09-18 Stephan Knopf wiederholt Vorjahressieg

Für unsere Triathleten gab es beim 12. Citylauf in Nordhausen wieder viele Erfolge zu verbuchen.
Stephan Knopf wiederholte seine Vorjahresleistung und siegte mit großem Abstand auf der Strecke über 6,6 km. Im gleichen Lauf erreichten Tilman Kühne und Claudia Pflüger mit dem 3.Platz in ihrer jeweiligen Altersklasse ebenso sehr gute Ergebnisse.
Auf der längsten Strecke über 9,9 km stellten sich Nico Pflüger, Michael Schorcht und Leon Kupfer der Konkurrenz. Nico durchlief als Vierter der Gesamtwertung die Ziellinie und errang dadurch den Sieg in seiner Altersklasse. Michael als Achter der Gesamtwertung und zweiter seiner Altersklasse. Auch Leon meisterte diese Herausforderung und erreichte ebenfalls den 2. Platz in seiner Altersklasse.
Unser Vereinsneuling Saeed Maruwsh kämpfte auf der 3,3 km Strecke und errang den 3.Platz in seiner Altersklasse.
Mit Inara Pflüger ging eine unserer jüngsten Triathletinnen an den Start über den 1,1 km langen Einstiegslauf und freute sich über ihren 6.Platz in ihrer Altersklassenwertung.
Mario Vollack
Stephan Knopf gewinnt beim Citylauf Nordhausen 2016 - Foto: privat

2016-09-10 Peter Seidel verbessert Thüringer Ironman-Bestmarke

Markus Liebelt und Peter Seidel (beide Orthim-Team) überzeugten am Wochenende mit Top-Resultaten. Liebelt startete in Vorbereitung auf den Ironman Barcelona in knapp drei Wochen in Großbritannien über die halbe Streckenlänge (1,9 km Schwimmen, 90 km Rad, 21,1 km Lauf). Beim Ironman 70.3 in Weymouth beendete er das Schwimmen zwar nur als 14., schob sich aber durch die schnellste Radzeit bereits auf Rang vier nach vorne. Nachdem das Führungstrio schon drei Minuten enteilt war, ging er gemeinsam mit dem Franzosen Yvan Jarrige auf den abschließenden Halbmarathon. "Wir liefen 15 Kilometer in einem hohen Tempo Seite an Seite und kamen der Spitzengruppe allmählich näher. Leider hatte ich dann einen Tiefpunkt, die hohe Radleistung machte sich bemerkbar und die Beine wurden immer schwerer", erklärte Liebelt. Trotzdem rettete der 26-Jährige den fünften Platz ins Ziel und platzierte sich so gut wie noch nie in einem Wettkampf des Ironman-Serie.
Während für Liebelt das letzte Rennen über die Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Rad und 42,195 km Lauf) noch ansteht, brachte Teamkollege Seidel dieses bereits am vergangenen Samstag hinter sich. Dabei schrieb der 27-Jährige Nordhäuser eine weitere Seite Thüringer Triathlon-Geschichte.
Die bisherige Ironman-Bestzeit hatte Seidel selbst auf seiner Langdistanz-Premiere im Oktober 2014 in Valencia auf und lag bis dato bei 8:33:29 Stunden. Fast zwei Jahre später konnte der Nordhäuser seine Bestmarke nun weiter verbessern: Mit Gesamtplatz sechs bei der Challenge Almere-Amsterdam und 8:32:04 h feierte er einen in dieser wechselhaften Saison schon lange nicht mehr für möglich gehaltenen Erfolg. Nach der Challenge Denmark und der Challenge Poznan startete der Schützling von Coach Joseph Spindler in diesem Jahr auf seiner bereits dritten Langdistanz. Durch die viertschnellste Laufzeit und seinem ersten Marathon unter drei Stunden überholte Seidel in der niederländischen Metropole einen Athleten nach dem anderen und schob sich noch bis auf Platz sechs nach vorne. "Es war ein Ergebnis, mit dem ich vorher nicht gerechnet hätte. Ich habe nie aufgegeben und am Ende den Lohn dafür bekommen"so Seidel.
Neben Liebelt und Seidel machte mit Ulrich Konschak ein schneller Oldie das nahezu perfekte Wochenende aus Sicht der Nordthüringer Triathleten perfekt. Als Generalprobe für die Ironman-WM auf Hawaii

Johann Reinhardt

2016-08-24 Liebelt bei Debüt in den Top Ten
Während ein Großteil des Nordthüringer ORTHIM Triathlon Teams beim heimischen ICAN Nordhausen um Topplatzierungen kämpfte und den Sieg von Profi-Triathletin Katja Konschak verbuchen konnte, feierte Markus Liebelt am selben Tag beim Ironman Copenhagen sein Langdistanzdebüt. In einem stark besetzten Feld mit dem mehrmaligen Hawaii-Podestplatzierten Andreas Raelert benötigte der 26-Jährige 8:42:37 Stunden für 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen. Nach einem soliden Schwimmen lag der gebürtige Sachse auf Platz elf und schob sich durch einen schnellen Radsplit auf den neunten Rang nach vorne. Mit der Hoffnung einer Topplatzierung vor Augen ging es für Liebelt auch beim abschließenden Lauf gut los. „Leider wollte mein Körper dann keine Energie mehr aufnehmen, sodass das Rennen am Ende eine absolute Grenzerfahrung war“, erklärt der Sieger des ICAN Nordhausen 2014 anschließend. Trotzdem biss er sich durch, überholte in der letzten Runde noch drei Profis und wurde nur wenige Sekunden vor dem elftplatzierten Dänen Michael Smith Larsen mit einem Top-Ten-Ergebnis belohnt: „Im Großen und Ganzen bin ich wirklich zufrieden und weiß, was es beim nächsten mal zu verbessern gibt, damit es auch in meiner eigentlich stärksten Disziplin gut läuft.“ Bereits in drei Wochen am 11. September startet Liebelt beim Ironman 70.3 im englischen Weymouth über die Mitteldistanz, bevor am 2. Oktober in Barcelona die nächste Langdistanz folgt.
Johann Reinhardt
2016-08-21 4. ICAN Germany in Nordhausen

Es war ein Erfolg, mit dem vorher wohl niemand gerechnet hätte, noch nicht mal Simon Schwarz selbst. Der Bayer vom MRRC München gewann selbst für die Insider überraschend die vierte Auflage des ICAN Nordhausen Germany und verwies in neuem Streckenrekord über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen den nach dem Radabschnitt führenden Berliner Florian Seifert (2.) und Daniel Wienbreier auf Wolfsburg (3.) auf die weiteren Podestplätze. Im Damenrennen revanchierte sich Katja Konschak (ORTHIM Triathlon Team) nach ihrem zweiten Platz 2015 und machte nach einer überzeugenden Vorstellung auf dem Halbmarathon vor Vorjahreschampion Suse Werner (Erdinger Alkoholfrei) ihren dritten Erfolg im vierten ICAN-Rennen perfekt. Über den ICAN64, eine längere Olympische Distanz, triumphierten Franziska Röver und Lars Erik Fricke. Insgesamt starteten knapp 300 Sportlerinnen und Sportler, auf das gesamte Nordhäuser Triathlon-Wochenende verteilt fanden 700 Athletinnen und Athleten den Weg in den Südharz.


Seifert und Beck nach dem Radfahren in Front – Schwarz startet Aufholjagd

Im Vorfeld gab der Münchner Simon Schwarz die Top Ten als Ziel aus. Dass es am Ende zum Sieg reichen könnte, kristallisierte sich erst auf der Laufstrecke heraus. Nach dem Schwimmen, der wohl schwächsten Disziplin des früheren Mittel- und Langstreckenläufers, lag er auf Platz elf knapp vier Minuten hinter dem Spitzenduo um Paul Clauß (Leipzig) und Henry Beck (Schleusingen), schob sich aber schon auf dem Rad gemeinsam mit Daniel Wienbreier nach vorne und wechselte nur wenige Sekunden hinter dem Wolfsburger als Vierter auf den abschließenden selektiven Laufkurs. „Das Podium war in diesem Moment schon mein Ziel. An den Sieg habe ich aber noch gar nicht gedacht, denn die anderen können auch schnell laufen“, so Schwarz. Schließlich lag der 26-Jährige zu diesem Zeitpunkt über vier Minuten hinter Beck und dem durch die schnellste Radzeit auf den Thüringer aufgefahrenen neuen Spitzenreiter Florian Seifert. Doch nach etwas mehr als Hälfte hatte Schwarz den Rückstand egalisiert, flog an dem Duo vorbei und setzte sich direkt an die Spitze. „Damit habe ich natürlich nicht gerechnet. Als er aber dann vorbeigelaufen ist, wusste ich, dass es mit dem Titel nicht klappt, weil er einfach viel schneller war als wir“, so der letztjährige Zweitplatzierte Florian Seifert, der sein Ziel des Sieges in Nordhausen aber nicht aus den Augen verliert und einen neuen Angriff starten will. 


Alter Streckenrekord um vier Minuten unterboten – Titelverteidigung im Visier

Bis ins Ziel baute der Münchner Polizeibeamte sein Polster noch auf über drei Minuten aus und unterbot den alten Streckenrekord von Georg Potrebitsch aus dem Jahr 2013 ebenfalls deutlich. Die alte Bestmarke von 3:57:44 Stunden schraubte er auf 3:53:49 Stunden nach unten. Im Halbmarathon nahm der noch als Amateur startende Schwarz den Profis um Seifert, Beck und Co teils über acht Minuten ab. Knapp 1:13 Stunden benötigte Schwarz für die 21 Kilometer durch die Nordhäuser Altstadt und das Gehege. Das Duell um Platz zwei entschied Florian Seifert für sich, nachdem Henry Beck Anfang der letzten von insgesamt vier Laufrunden von jeweils fünf Kilometern abreißen und dem von hinten heranstürmenden Daniel Wienbreier Platz drei überlassen musste. „Natürlich hätte ich gern gewonnen, bin aber trotzdem zufrieden und konnte sowohl meine letztjährige Zeit und den alten Streckenrekord unterbieten“, so Seifert im Ziel. Für Überraschungsmann Schwarz stand schon im Siegerinterview fest, dass er im nächsten Jahr seinen Titel verteidigen möchte. „Meine Freundin hatte eigentlich auch gemeldet, brach sich aber das Bein. Sie möchte 2017 auf jeden Fall starten, sodass wir wieder dabei sein werden“, so Schwarz, der in zwei Wochen beim Cologne Triathlon Weekend eine weitere Mitteldistanz bestreitet. Vorjahressieger Peter Seidel lieferte mit Platz fünf und der viertschnellsten Laufzeit ebenfalls ein solides Rennen ab und bewies, dass nach Problemen zu Saisonbeginn rechtzeitig vor seiner nächsten Langdistanz bei der Challenge Almere in drei Wochen die Form wieder in die richtige Richtung geht.


Konschak gelingt Revanche: Lokalmatadorin präsentierte sich gut in Schuss

Nachdem sie im letzten Jahr vor heimischer Kulisse von Suse Werner bezwungen wurde, gelang der Nordhäuserin Katja Konschak vom ORTHIM Triathlon Team diesmal wieder der Sprung ganz nach oben auf das Treppchen. Die beiden Konkurrentinnen hatten in der Saisonvorbereitung mit Verletzungen zu kämpfen. Während sich Konschak die Hand brach und im Schwimmen eingeschränkt war, hatte Werner Hüftprobleme und musste eine mehrwöchige Laufpause einlegen. Wie sie mit ihrem zweiten Platz bei der Ironman-EM in Frankfurt bewies, baute Konschak trotz der Probleme schnell wieder ihre Form auf. Auch beim ICAN, einem wichtigen Gradmesser für die Ironman-WM auf Hawaii Anfang Oktober, war die zweifache Mutter etwas überraschend schon nach dem Schwimmen ganz vorne zu finden. „Hier war ich mir vorher noch etwas unsicher, schließlich fehlten mir im Wasser einige Kilometer“, so Konschak. Zwar übernahm Suse Werner zwischenzeitlich die Führung und setzte sich etwas ab, doch die Thüringerin eroberte schon Ende der ersten Radrunde nach 50 Kilometern ihre Spitzenposition zurück und hielt sie mit einigen Sekunden Abstand bis zum zweiten Wechsel. Auf ihrer zuletzt folgenden Lieblingsdisziplin, dem Laufen, ließ die aktuelle Deutsche Langdistanzmeisterin dann nichts mehr anbrennen und setzte sich diesmal am Ende ungefährdet durch: „Es geht in allen Disziplinen in die richtige Richtung. Die Form fühlt sich besser an als noch vor zwei Jahren vor meinem letzten Hawaii-Start“, so Konschak. Auch Werner zeigte sich trotz ihrer verpassten Titelverteidigung keineswegs enttäuscht. „Im Laufen war ich genauso schnell wie im Vorjahr, insgesamt war ich nur eine Minute langsamer – von daher war die Zeit gar nicht so schlecht. Wenn ich im kommenden Jahr ohne Verletzung durchkomme, kann ich vielleicht auch wieder das oberste Treppchen angreifen“, zeigte sich die 24-Jährige bereits angriffslustig für die fünfte Auflage.


Röver und Fricke gewinnen ICAN64 – Neuer Teilnehmerrekord an beiden Tagen

Über den kürzeren ICAN64 über einen Kilometer Schwimmen, 53 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen setzten sich Franziska Röver und Lars Erik Fricke durch. Der Apoldaer zeigte sich nur zwei Wochen nach seinem neunten Platz beim Norseman, einem der wohl weltweit härtesten Langdistanz-Rennen, schon wieder erstaunlich gut in Form und feierte einen Start-Ziel-Sieg. „Unterwegs habe ich mich wirklich gut gefühlt. Ich bin froh, hier gewonnen zu haben. Es ist fantastisch, was in Nordhausen entsteht“, so Fricke. Nach 2:16:10 Stunden Rennzeit verwies er den Berliner Sebastian Kurt und Thomas Röver aus Magdeburg auf die Plätze zwei und drei. Schnellste Dame war Franziska Röver (Magdeburger Triathlonclub), gefolgt von Anna Riethmüller (TSV Eschwege) und Elke Schönhardt.

Insgesamt fanden an beiden Tagen des Nordhäuser Triathlonwochenendes – bereits gestern standen im Rahmen des 14. Scheunenhof-Triathlons kürzere Streckenlängen auf dem Programm – knapp 700 Athletinnen und Athleten den Weg in die Rolandstadt und sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord. Bei der vierten Auflage des ICAN starteten fast 300 Sportlerinnen und Sportler. „Das Starterfeld wächst kontinuierlich und auch die Resonanz der Zuschauerinnen und Zuschauer steigt weiter. Rund um die Rad- und Laufstrecke versammelten sich tausende Nordhäuser, die die Athleten anfeuerten und zu Höchstleistungen antrieben. Natürlich brauchen wir weiter Geduld, aber in drei Jahren ist die 400-Teilnehmer-Marke für den Sonntag unser Ziel“, richtet Renndirektor Ulrich Konschak bereits den Blick in die Zukunft.

Johann Reinhardt

2016-08-20 14. Scheunenhof-Triathlon Nordhausen

Das war mal wieder ein Event. Zwei Tage Triathlon in Nordhausen und für jede Alters- und Leistungsgruppe war etwas dabei. Entweder beim Scheunenhof-Triathlon am Samstag oder beim mittlerweile national und international bekannten ICAN Nordhausen am Sonntag. Die angebotenen Distanzen reichten über 300m beim Bambinilauf für die Jüngsten bis zum Half-ICAN über 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 20km Lauf für den ambitionierten Amateursportler oder Profi. So standen am Ende der Wettkämpfe über 700 Sportler in den Startlisten und alle kämpften um die besten Plätze in ihren jeweiligen Wettkämpfen.

Erfreulicherweise gingen dieses Jahr auch wieder viele Nachwuchsstarter aus unserem Verein an den Start und zeigten damit, dass auch der Triathlon in Nordhausen für die Zukunft gut aufgestellt ist.

Inara-Estell Pflüger belegte den 8. Platz bei den Schülern C (100m Schwimmen - 2,5 Rad – 400m Lauf), gefolgt von Laetitia Konschak auf Platz 9, Carla Höpker auf Platz 13 und Lilith Schüler auf Platz 14. Bei den Mädchen der Schüler B (200m Schwimmen – 5km Rad – 1km Lauf) errang Finia Wittig den 5. Platz und Lena Gulden den 8. Platz.

Thilo Kühne mit seinem 10. und Georg Höpker mit dem 12.Platz vertraten unseren Verein in der gleichen Altersgruppe bei den Jungen würdig, weiter mit Wilhelm Herbst mit seinen 7.Platz bei den Schüler A (400m Schwimmen – 10km Rad – 2,5km Lauf). Über die gleiche Strecke auch das Rennen der Jugend B. Mit Leon Kupfer nun der erste Podestplatz. Bronze für Ihn. Saeed Marwusch, erst seit kurzem in unseren Verein, kämpfte sich bei dem ersten Triathlon seines Lebens tapfer durch alle Widrigkeiten und wurde unter Beifall im Ziel willkommen geheißen.

Die längste Strecke des Scheunenhof-Triathlons war die Sprint-Strecke (750m Schwimmen - 20km Rad – 5km Lauf). Achtungszeichen von Tilman Kühne, Charlotte Herbst und Claudia Pflüger. Alle drei mit Silberrang in ihrer jeweiligen Altersklasse. Und Gold gab es auch. Nico Pflüger war in seiner Altersklasse nicht zu schlagen und siegte. Vereinskamerad Uwe Wittig finishte auf Platz sieben seiner AK liegend über die Ziellinie.

Abschließend gesehen ein sehr gut organisierter Wettkampf mit vielen Startern in allen Altersklassen. Einziger Kritikpunkt und leider nicht zu ändern, das Wetter.


Die Ergebnisse des 14. Scheunenhof-Triathlons finden Sie hier

Mario Vollack

2016-08-13 24. Eurawasser- Triathlon in Güstrow

Auf dem Weg nach Kopenhagen zu seinem ersten Ironman, machte Markus Liebelt in Güstrow einen Zwischenstopp, um beim 24. Eurawasser Fun Triathlon in Güstrow eine letzte harte Einheit über die olympische Distanz zu absolvieren. Mit Andreas Raelert hatte er einen echten Superstar des Triathlonsports als direkten Gegner. Auch er startet beim Ironman Kopenhagen und wollte ebenso den Triathlon als letzten, schnelle Einheit nutzen.

Auf den zwei Schwimmrunden im Inselsee hat Markus knapp 1,5 min auf Andreas verloren und lag an 5.Stelle. Damit war er erstmal zufrieden, leider hat er beim 1.Wechsel etwas Zeit liegen gelassen. "Die wellige Radstrecke war zwar vom Verlauf her schön, der Asphalt aber nur etwa 10km gut. 20 km waren schlecht und 10km waren sehr schlecht- dort bin ich aus Sorge um mein Material auch ziemlich vorsichtig und nur am Oberlenker gefahren" so Liebelt. Nach 25 km hat er Platz 2 übernommen und wechselte mit einem beruigendem Vorsprung und ca 2,5 min Rückstand auf Andreas in die Laufschuhe. Dort kam er zwar mit der schnellsten Laufzeit noch etwas näher an ihn ran, aber Raelert ließ nicht locker und sicherte sich somit den Sieg. "Mit meiner Leistung und dem 2.Platz bin ich zufrieden und es hat trotz miserabler Radstrecke echt Spaß gemacht!" sagte Liebelt nach dem Rennen.

2016-07-23 Kindertriathlon in Leipzig

Neben unseren Erwachsenen waren am vergangenen Wochenende auch unsere Kinder und Jugendlichen im Wettkampfgeschehen unterwegs. Beim Leipziger Triathlon wurde Finia Wittig im Rennen der Mädchen (0,1 km Schwimmen, 1 km Radfahren, 1 km Laufen) Gesamt-Dritte, Inara-Estell Pflüger folgte auf Platz acht und Drittplatzierte ihrer Altersklasse.

Kindertriathlon in Leipzig - Foto: privat
2016-07-17 Katja Konschak nach Platz drei in Bolton für Hawaii qualifiziert
Nur zwei Wochen nach ihrem Deutschen Meistertitel über die Langdistanz in Frankfurt startete Katja Konschak (ORTHIM Triathlon Team) erneut über die Ironman-Strecke. Im britischen Bolton sicherte sie sich mit einem starken dritten Platz die anvisierte Qualifikation für die Welttitelkämpfe auf Hawaii: Im Kona Pro Ranking liegt sie mit 6140 Punkten nun auf Platz 21. Nur die besten 35 Profi-Damen werden zu der WM zugelassen. Wie im Vorfeld angekündigt lag der Fokus der 38-Jährigen darauf zu finishen. Auf dem Rad begleiteten sie zwei Schläuche, Inbusschlüssel, Pannenspray, CO2-Kartuschen, Luftpumpe und sieben Energieriegel: „Ich wollte absolut auf Nummer sicher gehen und auf alles vorbereitet sein.“ Trotz der Strapazen des Ironman Frankfurt kam auch in Bolton der Renncharakter durch, denn als Gesamt-Dritte stellte Konschak die schnellste Schwimm- und zweitschnellste Laufzeit aller Athletinnen auf. "Am Ende konnte ich sogar noch ein paar Körner für Hawaii sparen", so die zweifache Mutter.

Johann Reinhardt

2016-07-17 Markus Liebelt findet im hohen Norden zurück in die Erfolgsspur

Nach zuletzt einigen glücklosen Auftritten aufgrund von kalten Temperaturen, Unterkühlung und eines Plattens, fand der Nordhäuser Profi-Triathlet Markus Liebelt (ORTHIM Triathlon Team) zurück in die Erfolgsspur. Kurzfristig entschied sich Liebelt für einen Start beim „Gegen den Wind Triathlon“ in St. Peter Ording. Aufgrund des starken Windes an der Nordseeküste wurde der Wettkampf in einen Duathlon (5 km Laufen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) umgewandelt, den der 26-Jährige von Beginn an bestimmte und in 1:49:04 Stunden in souveräner Manier für sich entschied. Schon den ersten Laufabschnitt beendete Liebelt 1:45 Minuten vor den restlichen Konkurrenten und baute auf dem Rad sein Polster auf zweieinhalb Minuten weiter aus. Im Ziel betrug der Vorsprung auf den zweitplatzierten Daniel Pacher (MC Pirate) satte sieben Minuten. „Nach den bisherigen Enttäuschungen bin ich froh, dass endlich mal wieder alles geklappt hat. Trotz einer harten Trainingswoche für meinen ersten Ironman im August konnte ich in allen Disziplinen eine sehr gute Leistung abliefern und das Tempo bis zum Schluss hochhalten“, bilanzierte Liebelt anschließend. Nächstes Rennen für den Sieger des ICAN Nordhausen 2014 ist der Ironman 70.3 Polen am 7. August über die Mitteldistanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen, bevor nur zwei Wochen später am 21. August sein Saisonhighlight über die Langdistanz in Kopenhagen folgt.

 

Schlechter lief es an diesem Wochenende für das Nordhäuser Regionalliga-Team beim dritten der insgesamt vier Saisonrennen im sachsen-anhaltinischen Havelberg. Das Nordthüringer Quartett erreichte ersatzgeschwächt über die kürzere Olympische Distanz von 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen den neunten Platz. Angeführt von Sören Lontke auf Rang 14 vervollständigten Dennis Morgenstern (27.), Stephan Knopf (28.) und Nicky Ehrlich (39.) in seinem erst zweiten Regionalliga-Einsatz die Teamwertung. „Leider hat man das Fehlen unserer Leistungsträger gemerkt. Dazu kam die kurzfristige verletzungsbedingte Absage von Hans Zwirnmann, die uns weiter geschwächt hat“, so Lontke anschließend. Auch vom Pech blieben die Südharzer diesmal nicht verschont: Dennis Morgenstern verlor beim ersten Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren zusätzlich wertvolle Minuten aufgrund eines gerissenen Riemens am Helm. Trotz des kleinen Dämpfers in Havelberg liegt eine Top-sechs-Platzierung zum Saisonende in der Tabelle weiter im Bereich des möglichen. Dafür müsste die Nordhäuser Equipe im abschließenden Rennen in Cottbus am 17. September noch mal eine Topplatzierung einfahren. Mit dabei ist dann zumindest wieder Teamleader und Langstreckenspezialist Ulrich Konschak.

 

Johann Reinhardt

Markus Liebelt gewinnt „Gegen den Wind“ - Foto: Johann Reinhardt
2016-07-10 1.Störmthaler Triathlon

Am letzten Wochenende fand im Leipziger Neuseenland die Premiere des 1. Sparkassen-TriDay's statt. Das wollten sich einige Triathleten aus unserem Verein nicht entgehen lassen und entschlossen sich kurzfristig daran teilzunehmen. Und das durchaus mit beachtlichen Erfolgen.

Alle waren ganz vorn mit dabei und konnten ihren hervorragenden Trainingsstand in den Wettkampf mitnehmen. Bei den Jüngeren erzielten Laetitia Konschak den zweiten und Thilo Kühne den dritten Platz in ihrer jeweiligen Altersklasse. Auf der Sprintdistanz starteten Tilman Kühne und Ulrich Konschak in das Rennen. Tilman erkämpfte sich den dritten Platz in seiner Altersklasse. Ulrich toppte das Ganze noch einmal und siegte in seiner Altersklasse mit großem Vorsprung.

Laetitia und Thilo bei der Siegerehrung - Foto: privat
2016-07-07 Dennis Morgenstern mit neuer Langdistanz-Bestzeit beim Ironman Frankfurt

Nicht nur Katja Konschak wusste mit ihrem Deutschen Meistertitel über die Triathlon-Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer am vergangenen Wochenende zu überzeugen. Neben der Profi-Triathletin bestritt auch Teamkollege Dennis Morgenstern (ebenfalls ORTHIM Triathlon Team) die Tortour beim Ironman Germany in Frankfurt und belegte als Gesamt-77. in seiner Altersklasse bei über 300 Startern den 17. Platz. „Ich will noch nicht vom perfekten Tag sprechen, aber es war auf jeden Fall ein richtig guter und bereits nah dran“, zeigte sich Morgenstern anschließend zufrieden. Der Nordhäuser egalisierte seine bisherige Langdistanz-Bestzeit von 9:27 Stunden um über 15 Minuten, 9:11:32 Stunden standen im Ziel auf dem Frankfurter Römer für ihn zu Buche. Schon das Schwimmen im Langener Waldsee begann für den 32-Jährigen wie gewünscht. Nachdem er schnell seinen Rhythmus fand, wechselte er nach unter einer Stunde aufs Rad. Über die 180 Kilometer leistete sich der Rolandstädter ebenfalls keinen Hänger, sodass er nach knapp sechs Stunden den zweiten Wechsel erreichte. „Auch die erste Hälfte des Marathons lief richtig gut. Zwar konnte ich auf der zweiten Hälfte das Tempo nicht mehr ganz so hoch halten, aber dafür die Position weiter sichern“, so Morgenstern.

Johann Reinhardt

Dennis Morgenstern - Foto: Christin Knopf
2016-07-03 Katja Konschak ist Deutsche Meisterin auf der Langdistanz

Beim Ironman Germany über die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen erreichte die Nordhäuser Profi-Triathletin Katja Konschak vom ORTHIM Triathlon Team nach überstandener Verletzungspause einen lange nicht für möglich gehaltenen zweiten Platz, gleichbedeutend mit dem Vize-Europameistertitel. Hinter der Australierin Melissa Hausschildt war sie in Frankfurt beste Deutsche und sicherte sich somit auch den nationalen Meistertitel über die Ironman-Strecke. Nur zwei Tage nach ihrem 38. Geburtstag machte sie sich damit wohl selbst ihr schönstes Geburtstagsgeschenk. 

Trotz ihrer gesundheitlichen Probleme in der Vorbereitung und anfänglichen Schmerzen im Schwimmtraining nach dem Knochenbruch in der rechten Hand beendete die Südharzerin die Auftaktdisziplin als starke Dritte direkt hinter der anschließend lange führenden Natascha Schmitt. „Die Kälte hat mir zu schaffen gemacht, ich habe die ganze Zeit über gefroren. Trotzdem verlief das Schwimmen so, wie ich es mir erhofft habe. Glücklicherweise hatte ich in meinem Wechselbeutel noch ein trockenes Trikot, sodass mir schnell wieder warm wurde“, erklärt Konschak. Auch auf dem Rad, ihrer eigentlichen Wackeldisziplin, blieb sie als Sechste in Schlagdistanz zu einer Topplatzierung und wechselte mit nicht mal acht Minuten Rückstand zum Podium auf den abschließenden Marathon. „Ich hatte immer die Sorge, auf der ersten der beiden Radrunden zu viel investiert zu haben. Daher war es ein Tanz auf der Rasierklinge, aber ich konnte zum Glück bis zum Ende die Wattzahl hochhalten und mich in Schlagdistanz bringen“, so Konschak weiter.

Wie schon vor zwei Wochen beim Halb-Ironman in Luxemburg, als sie mit der schnellsten Laufzeit aller Damen überzeugte, machte die zweifache Mutter auch in der Mainmetropole beim Laufen noch endscheidenden Boden gut. Erstmals in ihrer Karriere lief sie den Marathon in einem Ironman-Rennen in unter drei Stunden. „Das ausgerechnet auf diesem anspruchsvollen Laufkurs zu schaffen, ist wirklich unglaublich“, freut sich Konschak im Ziel. Mit der Marschroute die 42,195 Kilometer nicht zu schnell anzugehen und zu überpacen, holte sie zu Beginn langsam aber sicher Zeit auf die vor ihr liegenden Damen auf. Nachdem sie zur Hälfte des Marathons an Verena Walter und Astrid Stienen vorbeizog und bereits auf Position vier lag, legte sie sich auf der Schlussrunde auch die lange führende Natascha Schmitt und die bis dato Zweitplatzierte Daniela Sämmler zurecht. „Ich hätte mir gewünscht, noch schneller an Daniela heranzukommen. Ich habe erst daran geglaubt, es schaffen zu können, als ich sie im Blick hatte“, so Konschak. Mit dem Vize-Europameistertitel und dem Sieg in der Deutschen Meisterschaft, sicherte sich die Thüringerin ihre bisher größten Erfolge. 

Lange erholen kann sich Katja Konschak trotz des zweiten Platzes bei der Europameisterschaft allerdings nicht. Mit dem Ziel der Hawaii-Qualifikation vor Augen, wird die 38-Jährige wie schon 2014 in zwei Wochen bereits den Ironman UK in Bolton bestreiten. Vor zwei Jahren folgte auf einen neunten Platz in Frankfurt der zweite Rang in Großbritannien. Mit einem diesmal ähnlich guten Abschneiden könnte die Apothekerin dann endgültig für ihre fünfte Hawaii-Teilnahme planen.

Johann Reinhardt

Deutsche Meisterin 2016 Katja Konschak - Foto: Ingo Kutsche
2016-09-21 Morgenstern hat Hawaii-Quali im Visier

Wo Profi-Triathletin Katja Konschak und ihr Ehemann Ulrich in diesem Jahr bereits starten, möchte ein weiterer Nordhäuser Triathlet im kommenden Jahr hin. Dennis Morgenstern, wie Konschak, Seidel und Liebelt auch Mitglied im Nordthüringer ORTHIM Triathlon Team, strebt beim Ironman Mallorca kommenden Samstag die Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii 2017 an. Über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen muss er dafür aber eine absolute Spitzenzeit hinlegen: „Ich möchte das Ergebnis vom Ironman Frankfurt im Juli bestätigen und in der Gesamtwertung unter die besten 50 kommen. In der Altersklasse strebe ich die Top Ten an.“ Im Vorjahr ging der Hawaii-Slot bei 9:08 Stunden weg, 2014 hätte man mit 9:20 Stunden finishen müssen – beim diesjährigen Ironman Germany in Frankfurt benötigte Morgenstern 9:11:32 Stunden und stellte eine neue persönliche Langdistanzbestzeit auf. Die Strecke auf der besonders bei Urlaubern so beliebten Baleareninsel könnte Morgenstern entgegen kommen. Bei seiner Spezialdisziplin, dem Radfahren, verläuft die erste Hälfte flach, bevor es anschließend in die Berge in den Norden von Mallorca geht. Den Aufstieg nach Luc hinauf folgt eine anspruchsvolle Abfahrt. Der abschließende Marathon an der Promenade von Alcudia verspricht einige schnelle Endzeiten. „Ich konnte die letzten Wochen gut trainieren, besonders im Lauf sieht es gut aus“, ist Morgenstern optimistisch.

Ebenfalls im Renngeschehen aktiv sind am Wochenende Katja und Ulrich Konschak. Zwei Wochen vor ihrem Saisonhöhepunkt auf Hawaii absolvieren sie beim Zwickauer Triathlon einen letzten Härtetest. „Es geht hier vor allem darum noch mal die Abläufe durchzugehen und noch eine schnelle Einheit zu machen“, beschreibt Ulrich Konschak, der vor seinem sechsten Hawaii-Start steht. Im Jugendbereich versuchen Tilman Kühne und Leon Kupfer fordere Platzierungen mit nachhause in die Rolandstand zu bringen.

Johann Reinhardt

Dennis Morgenstern - Foto: Alexander Haselhoff
2016-08-15 Peter Seidel: Ein entspannter Titelverteidiger

Fokussiert, konzentriert, motiviert: Peter Seidel ist bereit für die Titelverteidigung. Der Nordhäuser Triathlet ist das Gesicht des diesjährigen ICAN Nordhausen, der am Sonntag, 21. August, ausgetragen wird. Sein Bild auf den Werbeplakaten ist im Vorfeld der Veranstaltung im Öffentlichen Nahverkehr oder im Internet zu sehen. Die Aufnahmen entstanden im heimischen Keller. „Wir haben jemanden im Verein, der sich sehr gut mit Mediengestaltung auskennt. Er hat die Geschichte in die Hand genommen, wir haben uns etwas überlegt und anschließend umgesetzt“, sagt Seidel.


Gesengter Kopf, Schwimmbrille, ein lässiger Drei-Tage-Bart, die Arme nach vorn gestreckt: Bei diesem Foto muss man tatsächlich mehrmals hinschauen. Für die Kampagne ließ sich der 27-Jährige zudem im Neoprenanzug ablichten. Nur sein Name unter dem Wort „Titelverteidiger“ verrät, dass er es ist. Druck des Gejagten verspürt Seidel nicht. „Das ist natürlich auch eine Ansage, wenn man als Titelinhaber startet. Es macht mir aber nicht mehr Druck. Ich glaube, dass ich das Rennen sehr entspannt angehen werde. Sicherlich wird die Aufregung am Wettkampftag da sein, aber die spüre ich vor jedem Rennen.“


Wie schon im Vorjahr erhält Seidel ernstzunehmende Konkurrenz. Der Berliner Florian Seifert und Sebastian Guhr aus Kamenz fordern den Südharzer Profi über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21 km Lauf) erneut heraus. „Ich kenne beide schon mehrere Jahre. Ihre Ansagen motivieren mich eigentlich noch mehr. Das schadet nicht. Schließlich belebt Konkurrenz das Geschäft und es macht Laune, wenn man herausgefordert wird“, gibt sich Seidel angriffslustig. In der Reihe derer, die ihm womöglich vom Thron stoßen wollen, darf der Name des Leipzigers Christoph Paul Clauß nicht fehlen. „Er wird in Nordhausen seine erste Mitteldistanz absolvieren. Er ist unheimlich schnell über zehn Kilometer. Es ist jetzt die Frage, ober er nach der bergigen Radstrecke, seine Leistung auch über 21 Kilometer abrufen kann.“

Dass der ICAN Nordhausen immer wieder für Überraschungen gut ist, zeigte sich in der Vergangenheit. Insbesondere in der dritten Disziplin, wenn es laufend durch die Straßen der schönen Altstadt und des Geheges geht, ist für reichlich Nervenkitzel gesorgt. „Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass es beim Laufen verdammt spannend zugehen wird. Das ist auch das, was Nordhausen ausmacht, dass es bisher immer einen Krimi bei den Frauen und bei den Männern gab“, sagt Seidel, der bei seiner Rückblende ganz besonders das Jahr 2014 im Kopf hat. „Georg Potrebitsch, Markus Liebelt, Henry Beck und ich haben uns damals einen spannenden Kampf um die Platzierungen geliefert.“


Jubelnd, mit ausgestreckten Armen, lief Seidel im Vorjahr dem Ziel entgegen. Die Titelverteidigung ist „ganz klar das Ziel“. Dass er die Worte so selbstbewusst sagen kann, ist eigentlich nicht selbstverständlich. Seine bisherige Rennbilanz eher durchwachsen. Zwei Aufgaben bei der ETU Challenge Poznan (Polen) und der Challenge Dänemark in Billund steht lediglich mit Platz sechs über die Mitteldistanz bei der Challenge Salou (Spanien) ein Top-10 Resultat in den Ergebnislisten. Rätselhaft das Aus über die zwei Langdistanzen. „Ich weiß, dass es im Moment alles richtig gut läuft im Training. Ich habe eine Form wie noch nie“, sagt Seidel, der den mäßigen Ergebnissen mit seinem Trainer Joseph Spindler auf den Grund ging und dafür von der Ernährung bis zum Fahrrad alles auf den Kopf stellte.


„Wir sind nach dem Ausschlussprinzip vorgegangen. An der Nahrung lag es nicht, ob ich flüssige oder feste zu mir nehme. Was am wahrscheinlichsten ist, dass einfach der Magen abgeknickt ist. Quasi alles das, was ich reinfülle kommt gar nicht im Magen an“, erklärt Seidel. Seit Anfang des Jahres hat er ein neues Fahrrad, dass er sich nach besten Wissen und Gewissen selbst eingestellt hat. „Da hat niemand mehr drauf geschaut und ich selbst kann nicht sagen, ob ich zu hoch oder zu niedrig sitze. Auf Grund meiner anatomischen Gegebenheiten, ich habe einen zu kurzen Oberkörper, sitze ich zu abgeknickt auf dem Rad.“ Mit Spindler traf er sich nach seinem verpatzten Rennen im polnischen Poznan in Jena, erläuterte ihm sein Problem und es wurde nach der Ursache geforscht. So wurde sein Sattel leicht nach unten verändert. Kleine Veränderung, große Wirkung: „Ich sitze jetzt aufrechter, so dass in den Oberkörper mehr Spiel hereinkommt und die Nahrung durchkommt.“


Wie sich die neue Sitzposition anfühlt, das wurde am ersten Samstag im August bei der Challenge Dänemark in Fredericia über die Langdistanz getestet. „Ich bin gerade so happy mit meinem neunten Platz. Endlich ein Rennen ohne irgendwelche Probleme. Zwar bin ich alle Disziplinen sehr kontrolliert angegangen, aber trotzdem waren sie im einzelnen noch verdammt schnell. Was ein paar kleine Veränderungen am Rad ausmachen“, ließ er seine Fans auf seiner Facebookseite wissen. Und beim Heimrennen geht es dann richtig rund – fokussiert, konzentriert, motiviert.


Eine Nachmeldung für die ICAN-Rennen am Sonntag über Olympische- und Halb-Distanz ist am Wettkampfwochenende vor Ort noch möglich. Die Voranmeldung für die kürzeren Distanzen im Rahmen des 14. Scheunenhof-Triathlons am Samstag ist bis einschließlich kommenden Dienstag (16. August) unter www.scheunenhof-triathlon.de geöffnet. Das Rennen im Südharz zählt durch den klaren Sundhäuser See, der landschaftlich reizvollen Radstrecke und der zuschauerfreundlichen Laufstrecke zu den absoluten Triathlon-Highlights im Spätsommer

Sandra Arm

Peter Seidel bei seinem Sieg 2015 - Foto: Christoph Keil
2016-08-13 Leipziger Duo möchte Topfavoriten ärgern

Neben den Profi-Triathleten um Florian Seifert, Sebastian Guhr und Peter Seidel möchten beim Hauptrennen des ICAN Nordhausen über die Mitteldistanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen mit Paul Clauß und Sven Teuscher auch zwei Leipziger ein Wort um die Vergabe der Podestplätze mitsprechen. Während Teuscher in diesem Jahr bereits über die längere Streckenlänge erfolgreich war und den Spreewald-Triathlon für sich entschied, gibt Kurzdistanz-Spezialist Clauß am 21. August sein Debüt. Beide sind Mitglied des TriTeamMitteldeutschland, welches konsequent auf den Nachwuchs und die besten Triathleten aus Mitteldeutschland setzt. „Trotz ihres jungen Alters sind sie schon sehr erfahren und haben national einige Erfolge vorzuweisen. Sie können die Topfavoriten ärgern und setzen unseren Weg fort, Talenten aus dem mitteldeutschen Raum im Elitefeld eine Chance zu geben und sich auf internationaler Bühne zu präsentieren“, freut sich Renndirektor Ulrich Konschak über die Zusage.

Für Paul Clauß ist es im Südharz der erste Start über die halbe Ironman-Distanz. Der 24-Jährige suchte nachte dem letzten Bundesliga-Rennen in Tübingen Ende Juli eine neue Motivation und fand sie mit der Mitteldistanz des ICAN Nordhausen. „Ein kompletter Umstieg wird es noch nicht sein. Es kann aber passieren, dass ich in den kommenden Jahren immer mal wieder ein oder zwei längere Rennen absolviere. Primärziel ist es, Spaß zu haben und die Strecke kennenzulernen. Auch in puncto Ernährung kann ich noch nicht einschätzen, was auf mich zukommt“, so Clauß. In seiner bisherigen Saison zeigte der Sachse aber bereits, dass mit ihm zu rechnen ist. Neben den Bundesliga-Rennen gewann er den traditionellen Moritzburger Schlosstriathlon und war auch beim Powertriathlon in Gera über die Olympische Distanz nicht zu schlagen. Vor allem mit seinem Erfolg in Thüringen ließ er aufhorchen, als er die arrivierten Profis um Christian Otto und Robin Schneider bezwang.

Als starker Kurzdistanzler, Europacupstarter und DTU-Kaderathlet ist Clauß traditionell ein starker Schwimmer und Läufer: „Beim Schwimmen möchte ich unter den ersten aus dem Wasser steigen und versuchen, dass von den restlichen Athleten viele einen Rückstand aufgebrummt bekommen. Im Halbmarathon würde ich gerne unter 1:20 Stunden bleiben.“ Auf der Radstrecke gilt es, nicht allzu viel Zeit auf die schnellsten zu verlieren, um die Chance auf eine fordere Platzierung zu wahren. „Hier muss ich mein eigenes Tempo fahren, auf meinen Körper hören und mich eher auf reagieren anstatt agieren beschränken. Wenn ich allerdings auf den ersten zehn Kilometer einen guten Orientierungspunkt finde, werde ich schon versuchen im Rahmen des Reglements mitzufahren und mich festzubeißen“, erklärt Clauß, der parallel zum Triathlonsport in Leipzig Sportwissenschaften studiert.

Bereits etwas mehr Erfahrung über die Mitteldistanz hat mit Sven Teuscher ein Teamkollege. Eigentlich war auch er in diesem Jahr für das TriTeamMitteldeutschland in der höchsten deutschen Triathlonliga vorgesehen, absolvierte aufgrund der Nachwirkungen eines Schlüsselbeinbruchs im Vorjahr aber nur das erste Rennen. „Ich habe seit dem Bruch eine Platte auf dem Schlüsselbein, die mich beim Schwimmen noch behinderte. Nachdem es beim Bundesliga-Auftakt im Kraichgau nicht rund lief, habe ich mich anschließend für andere Wettkämpfe entschieden, die mir mehr entgegen kommen“, so Teuscher. Im Juni diesen Jahres gewann er bereits den Spreewald-Triathlon über eine leicht veränderte Mitteldistanz von 2,2 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen, hinzu kommt ein dritter Platz beim Leipziger Triathlon hinter Christian Otto und Per Bittner: „Auch wenn es manchmal noch Probleme macht, bin ich wieder bei 100 Prozent. Im Wettkampf beeinträchtigt mich die Platte gar nicht mehr“, so Teuscher.

Langfristig sieht sich der 24-Jährige eher auf der längeren Mitteldistanz, da ein Spagat im Training zwischen Kurz- und Langdistanz nur schwierig zu bewerkstelligen ist. Nach seinem ungefährdeten Sieg im Spreewald ist der ICAN der erste größere Gradmesser auf der längeren Halbdistanz. „Ich möchte ohne Einbruch durch das Rennen kommen und an einem guten Tag die Topleute etwas ärgern. Platz drei oder vier wären fantastisch“, blickt Teuscher voraus. Einige seiner Konkurrenten kennt er bereits seit vielen Jahren, gemeinsam mit Sebastian Guhr startete er schon im Jugendbereich. Auf den ICAN aufmerksam wurde Teuscher durch einen Teamkollegen, keinem geringeren als den fünffachen Scheunenhof Triathlon-Sieger und internationalen Spitzentriathlet Christian Kramer: „Durch seine Teilnahmen und Erfolge kenne ich den Wettkampf in Nordhausen. Aber auch von anderen Seiten habe ich bereits gehört, dass es ein toller Wettkampf sein soll.“


Die Anmeldung für die Wettkämpfe am Sonntag über Olympische- und Halb-Distanz wurde bis zum 14. August verlängert und ist unter http://www.active.com/ nordhausen-de/triathlon/races/half-and-64-ican-nordhausen-2016 online möglich. Auch am Wettkampfwochenende kann für den ICAN vor Ort noch nachgemeldet werden. Das Rennen im Südharz zählt durch den klaren Sundhäuser See, der landschaftlich reizvollen Radstrecke und der zuschauerfreundlichen Laufstrecke zu den absoluten Triathlon-Highlights im Spätsommer.

Johann Reinhardt

Sven Teuscher - Foto: maximalPULS
2016-08-10 Konschak fordert Vorjahressiegerin Werner heraus

Nicht nur das Herrenrennen der vierten Auflage des ICAN Nordhausen Germany hat eine spannende Konstellation zu bieten, auch bei den Damen darf mit dem Duell zwischen der Vorjahressiegerin Suse Werner (Potsdam) und Lokalmatadorin Katja Konschak (Nordhausen) ein offener Schlagabtausch um den Sieg erwartet werden. Während es für die Titelverteidigerin aus Brandenburg in diesem Jahr verletzungsbedingt der erste Start auf der Mitteldistanz ist, wusste Konschak bereits mit ihrem Vize-Europameistertitel beim Ironman in Frankfurt zu überzeugen. Erneut am Start ist mit Romy Stotz (Dresden) genauso die Drittplatzierte des Vorjahres, die 2016 mit dem Sieg beim Schlosstriathlon in Moritzburg und einem neuen Streckenrekord auf sich aufmerksam machte.  

In der Mainmetropole belegte die Thüringerin Katja Konschak den zweiten Platz hinter der Australierin Melissa Hauschildt und sicherte sich damit gleichzeitig den Deutschen Meistertitel auf der Langdistanz. Nachdem die zweifache Mutter nur zwei Wochen später ebenfalls Dritte beim Ironman UK in Bolton wurde, qualifizierte sie sich bereits zum fünften Mal für die legendären Welttitelkämpfe der Profis auf Hawaii im Oktober. „Die WM ist mein absoluter Saisonhöhepunkt, das Training ist nun darauf ausgerichtet. Ich möchte unter die Top 20 kommen und meine bisherige Hawaii-Bestzeit aus dem Jahr 2003 knacken. Ich hoffe, dass es wieder so gut läuft wie in Frankfurt und ich auch auf dem Rad den Rückstand auf die führenden Damen verringern kann“, blickt Konschak bereits voraus.

Dabei ist der ICAN Nordhausen eine wichtige Standortbestimmung „on the road to Kona“: Die Radstrecke durch die Goldene Aue und die wellige Vorharzlandschaft ist ähnlich windanfällig wie die auf der Pazifikinsel. „Der Haupttrainingsblock für Hawaii fängt eigentlich erst danach an. Trotzdem kann ich durch den ICAN schon sehen, an was ich noch gezielter arbeiten muss. Insbesondere der Vergleich zu den Vorjahren ist interessant“, so Konschak. 2015 musste sich die Apothekerin in ihrem Heimwettkampf der deutschen Zukunftshoffnung Suse Werner geschlagen geben. Trotzdem ist es aufgrund der bisherigen Saison die Südharzerin, die als leichte Favoritin am 21. August startet. "Ich möchte mir unbedingt den Titel zurückholen. Ich kenne jeden Stein, bin auf den Strecken zuhause und möchte mich meinem Publikum in guter Form präsentieren", so Konschak. Trotz ihrer bisher guten Saison rechnet die 38-Jährige erst mit einer Entscheidung auf der Laufstrecke: „Ich werde aufgrund meiner nach der Handverletzung schlechteren Schwimmleistung wohl wieder mit etwas Rückstand vom Rad steigen und beim Laufen versuchen, diesmal noch den Sieg einzufahren. Die Laufstrecke mit ihren Bergen liegt mir.“

Kampflos möchte aber auch Suse Werner ihren Titel nicht hergeben. Zwar hatte die 23-Jährige in der Vorbereitung mit Hüftproblemen sowie einer daraus resultierenden mehrmonatigen Laufpause zu kämpfen und verpasste dadurch die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz im Kraichgau, feierte aber trotzdem Siege beim Powertriathlon in Gera und dem Dresden City Triathlon über die Olympische Distanz. „Ich hoffe, dass ich gut schwimme und Rad fahre und im Laufen so gut wie möglich durchkomme. Mit dem Podium wäre ich auf jeden Fall zufrieden“, so Werner, die anschließend noch den Ironman 70.3 Rügen in Angriff nimmt. Als Pluspunkt könnte die nun vorhandene Streckenkenntnis dienen: "Im Vorjahr habe ich die Laufstrecke unterschätzt und auf der letzten Laufrunde auch unter fehlender Energiezufuhr gelitten. Diesen Fehler möchte ich diesmal abstellen."
Während die frühere Kurzdistanzlerin im Laufen weniger Trainingskilometer als in den letzten Jahren vorzuweisen hat, machte sie insbesondere in der zweiten Teildisziplin noch mal einen Sprung nach vorne. „Im Radfahren bin ich noch besser geworden. Auf dem Rad habe ich noch gezielter trainiert und hoffe dort schneller zu sein als im letzten Jahr“, so die Potsdamerin. In den letzten Wochen standen auch gemeinsame Einheiten mit Laura Lindemann an, die am 20. August im Triathlon-Damenrennen der Olympischen Spiele in Rio startet. Gemeinsam absolvierten sie ebenfalls Teile der Saisonvorbereitung und reisten im Februar in ein dreiwöchiges Trainingslager nach Dubai. „Vor allem im Schwimmen trainieren wir noch oft gemeinsam. In den anderen Disziplinen schauen wir, welche Trainingseinheiten sich überschneiden. In der Vorwoche waren wir zusammen für vier Tage in Kienbaum, wo bei Laura die Olympiavorbereitung im Fokus stand“, so Werner, die ihrer Trainingskollegin in Rio den Sprung in die Top Ten zutraut.
Lachende Dritte beim ICAN könnte auch die Sächsin Romy Stotz sein. Der gebürtigen Dresdnerin gelang schon 2015 als Dritte der Sprung aufs Podium. Zwar ist sie nicht als Profi unterwegs, gehört aber zu den schnellsten Altersklassensportlern im Triathlonzirkus und gewann in diesem Jahr die Langdistanz des Schlosstriathlons in Moritzburg in neuem Streckenrekord von 9:39 Stunden. Durch ihren zehnten Gesamt-Platz beim Ironman Wales 2015 qualifizierte auch sie sich für die WM auf Hawaii im Oktober. „Ich würde gern meinen dritten Platz verteidigen und meine Endzeit noch etwas verbessern. Ich freue mich wieder sehr auf das Rennen in Nordhausen“, blickt Stotz auf den ICAN voraus.  
Die Anmeldung für die Wettkämpfe am Sonntag über Olympische- und Halb-Distanz wurde bis zum 14. August verlängert und ist unter http://www.active.com/ nordhausen-de/triathlon/races/half-and-64-ican-nordhausen-2016 online möglich. Auch am Wettkampfwochenende kann für den ICAN vor Ort noch nachgemeldet werden. Das Rennen im Südharz zählt durch den klaren Sundhäuser See, der landschaftlich reizvollen Radstrecke und der zuschauerfreundlichen Laufstrecke zu den absoluten Triathlon-Highlights im Spätsommer.

Johann Reinhardt

Suse Werner beim ICAN Nordhausen 2015 - Foto: Christoph Keil
2016-08-07 Nordhäuser Triathleten zurück in der Erfolgsspur

Die Form war da, aber zeigen konnte er es lange nicht. Bei der Challenge Poznan vor zwei Wochen musste er auf der Laufstrecke sogar aussteigen. Nach einigen Analysen mit Coach Joseph Spindler war das Problem gefunden: Bei der Challenge Denmark in Fredericia fand der Nordhäuser Profi-Triathlet Peter Seidel (ORTHIM Triathlon Team) mit Platz neun in einem stark besetzten Feld rechtzeitig vor dem ICAN Nordhausen am 21. August in die Erfolgsspur zurück.

„In den vergangenen Rennen hatte ich immer das Problem, dass irgendwann die Energiezufuhr nicht mehr klappte“, so Seidel. Grund war eine schlechte Sitzposition auf dem Fahrrad, die die Nahrungsaufnahme erschwerte. Gemeinsam mit Spindler tüftelte er nochmals an der Position und sitzt durch einen tieferen Sattel nun entspannter auf dem Rad. In Dänemark lief es über die Mitteldistanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen nun endlich rund.

Nachdem der 27-Jährige als Neunter aus dem Wasser stieg, hielt er sich auch auf dem Rad in der Gruppe mit dem Neuntplatzierten, konnte sich am Ende sogar lösen und auf die vor ihm liegenden George Bjälkemo (Schweden) und Massimo Cigana (Italien) auffahren. Durch einen schnellen Halbmarathon von 1:18 Stunden auf einer hügeligen Strecke hielt der Nordhäuser seine Top 10-Platzierung und erreichte als Neunter das Ziel: „Es lief endlich so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich bin mehr als zufrieden mit dem Rennen. Diesmal konnte ich meine guten Trainingsleistungen auch im Wettkampf zeigen. Sicherlich bin ich noch nicht „all out“ gegangen, mein Ziel war aber erst mal eine konstante Leistung in allen Disziplinen zu zeigen.“ Der nächste Schritt soll nun beim heimischen ICAN Nordhausen folgen, wo Seidel als Titelverteidiger eine Wiederholung seines Vorjahreserfolgs anstrebt.

Auch für Teamkollege Markus Liebelt stand zwei Wochen vor seinem Saisonhighlight, seiner Langdistanzpremiere beim Ironman in Kopenhagen, der letzte Formtest an. Beim Ironman 70.3 im polnischen Gdynia stieg der 26-Jährige als 14. aus dem Wasser und schob sich auf dem Radabschnitt auf den 13. Platz nach vorne. Stark präsentierte sich der gebürtige Sachse im abschließenden Lauf, wo er es mit der viertschnellsten Laufzeit des gesamten Feldes und 1:17 Stunden über 21,1 Kilometer Seidel gleichtat und ebenfalls noch die Top 10 erreichte. "Im großen und ganzen bin ich zufrieden und froh, dass es für einen Top 10-Platz gereicht hat. Ich habe den Wettkampf aus dem Training heraus absolviert, daher waren die Beine beim Radfahren etwas schwer. Beim Laufen ging es dann aber super, nur leider haben mich Atemprobleme etwas ausgebremst. Trotzdem macht mich das Ergebnis zuversichtlich für Kopenhagen, wo ich dann auch ausgeruht am Start stehen werde", zieht auch Liebelt ein positives Fazit.

Johann Reinhardt

2016-08-01 Die neuen Triathlon - Plakate sind da

2016-07-29 Kampfansage an Titelverteidiger: Seifert und Guhr wollen ICAN-Sieg

In einem spannenden Finish lagen der Berliner Florian Seifert (2.) und Sebastian Guhr (3.) aus Kamenz beim ICAN Nordhausen im Vorjahr nur wenige Sekunden hinter Lokalmatador und Sieger Peter Seidel. Am 21. August streben beide eine Verbesserung ihrer Vorjahresplatzierung an und wollen dem Nordhäuser die Titelverteidigung streitig machen. „Ich konnte mich nochmals steigern, will angreifen und möchte den Zuschauern einen spannenden Kampf um die Podestplätze liefern. Vielleicht habe ich am Ende das Glück auf meiner Seite und schaffe es ganz nach oben“, so Guhr. Noch konkreter wird Florian Seifert: „Ich komme nicht für einen fünften Platz, sondern um zu gewinnen. Mein Ziel ist der Sieg.“ Für Renndirektor Ulrich Konschak steht fest, dass erneut für Spannung bis auf den letzten Kilometer garantiert ist.

Guhr möchte sich in erweiterter Spitze etablieren
Für Sebastian Guhr steht in seiner zweiten Profi-Saison die Etablierung in den Top 10 bei Rennen der Challenge- und Ironman-Serie im Vordergrund. „Nachdem ich in der Vorsaison unter die besten 15 wollte, strebe ich nun eine Steigerung an und will den Abstand auf die Spitze weiter verkleinern“, erklärt der gebürtige Kamenzer. Einen Beweis dass dies möglich ist, gab Guhr bereits bei der Challenge Denmark. Über die Mitteldistanz wurde er in einem hochkarätig besetzten Starterfeld bereits Zehnter und lieferte einen Fingerzeig, wo es bei optimalem Rennverlauf hingehen kann. „Ich habe mich in meiner Leistung weiterentwickelt und möchte dies auch in den kommenden Rennen beweisen. Wenn ich mein Potential abrufe, kommt das gute Ergebnis von ganz alleine“, so Guhr.

Podest im Visier: Schwimmen und aggressives Radfahren als Knackpunkte
Bei seinem zweiten ICAN-Start will der Neu-Dresdner an die gute Form zu Saisonbeginn anknüpfen, seine Podiumsplatzierung wiederholen und sich vielleicht sogar noch ein Treppchen nach oben schieben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Schwimmen, der bisherigen Achillesverse des Sachsens: „Daran habe ich im Winter gearbeitet und konnte mich weiter steigern. In Dänemark war der Rückstand schon geringer, aber natürlich möchte ich mich stetig verbessern.“ Auch am Radfahren und Laufen feilte Guhr und flog deshalb in seiner Saisonvorbereitung erstmals in ein Trainingslager in den Süden auf die spanische Ferieninsel Mallorca. „Hier machte ich ebenfalls einen Sprung nach vorne und bin konstanter in den anderen beiden Disziplinen geworden“, so Guhr. Ein wichtiger Aspekt könnte die Streckenkenntnis sein, die der 26-Jährige im letzten Jahr sammelte. Dadurch hofft er nun, den Radabschnitt schneller angehen zu können: „2015 bin vielleicht mit zu wenig Druck gefahren. Diesmal möchte ich auf dem Rad von Beginn an aggressiver unterwegs sein, um mich vor dem Lauf in eine noch bessere Ausgangsposition zu bringen.“

Seiferts Marschroute: Durch gezielte Attacken Konkurrenz distanzieren
Eine wohl völlig gegensätzliche Marschroute verfolgt mit Florian Seifert einer der härtesten Konkurrenten im Kampf um den Titel bei der vierten Auflage des ICAN Nordhausen. Der letztjährige Zweitplatzierte zählt zu den stärksten Schwimmern und Radfahrern im Elitefeld, lebt von seiner Ausgeglichenheit und möchte wie schon im Vorjahr versuchen, in den ersten beiden Disziplinen seine Kontrahenten zu distanzieren. „Ich weiß nicht wie die anderen in Form sind, aber ich will es beim Schwimmen diesmal ruhiger angehen lassen und ein paar Körner fürs Radfahren sparen. Dafür werde ich auf dem Rad dann gezielte Attacken fahren, um mich etwas abzusetzen und vor dem abschließenden Lauf einen kleinen Vorsprung zu haben“, hofft Seifert. Vor allem die bergige Laufstrecke überraschte den 25-Jährigen im letzten Jahr, da er in seiner Berliner Heimat vorwiegend auf flachem Terrain trainiert. Helfen soll ihm neben der nun vorhandenen Streckenkenntnis ein größeres Kettenblatt, um auf den Bergab-Passagen hinunter zur Wende nach Stempeda und zurück in die Stadt noch schneller zu sein: „Wenn man bergab am Limit fährt, kann man ebenfalls viel Zeit herausholen.“

Trotz Übergangssaison: Platz fünf in Schweden als Ausrufezeichen
Wie Guhr trifft auch Seifert die Reise in den Südharz mit einer ordentlich Portion Selbstvertrauen an. Beim Halb-Ironman im schwedischen Jönköping wurde Seifert Gesamt-Fünfter und ließ dabei u.a. den mehrmaligen Ironman-Sieger Timo Bracht hinter sich: „Ich habe von den Top 10 geträumt. Dass es am Ende so gut läuft, hätte ich vorher nicht erwartet.“ Dabei plante der gebürtige Mecklenburger in dieser Saison ursprünglich ein Übergangsjahr. „Ich mache nur Wettkämpfe auf die ich Lust habe und bin ohne Druck in die Saison gestartet“, so Seifert, der sich 2017 für die Ironman-WM der Profis auf der Mitteldistanz qualifizieren möchte. Als diesjähriges Erfolgsrezept gibt der Schützling des früheren Bundesstützpunkttrainers Robert Scheibe die wiederkehrende Freude am Sport und einen neuen Motivationsschub an: „Trotz weniger Trainingslager ist die Form erstaunlich gut. Ich trainiere wieder öfter in Berlin mit meinem Kumpels, habe verstärkt an den kürzeren Distanzen gearbeitet und starte in der 2. Triathlon Bundesliga. Das konnte ich gut auf die Mitteldistanzen übertragen.“ Bis zum ICAN nimmt Seifert am 7. August noch am Ironman 70.3 Gdynia in Polen teil und visiert mit dem Rückenwind der bisherigen Saison erneut eine Top-5-Platzierung an.

Die Anmeldung für die Wettkämpfe am Sonntag über Olympische- und Halb-Distanz ist bis zum 11. August unter http://www.active.com/nordhausen-de/triathlon/races/half-and-64-ican-nordhausen-2016 online möglich. Das Rennen im Südharz zählt durch den klaren Sundhäuser See, der landschaftlich reizvollen Radstrecke und der zuschauerfreundlichen Laufstrecke zu den absoluten Triathlon-Highlights im Spätsommer.

Johann Reinhardt

Sebastian Guhr beim ICAN Nordhausen 2015 - Foto: Christoph Keil
2016-07-26 Einblicke in die Organisation: ICAN Nordhausen bietet Volunteering an

Was andere große Sportveranstaltungen schon haben, bietet in diesem Jahr erstmals auch der ICAN Nordhausen Germany an. Die größte Thüringer Triathlon-Veranstaltung mit mehr als 750 Startern ruft ein offizielles Volunteering ins Leben. Die Volunteers unterstützen in ausgewählten Bereichen und erleben das zweitägige Event aus einem besonderen Blickwinkel.

„Ob Verpflegung, Ordnerdienst, Zielbetreuung, Streckenposten oder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, überall sind helfende Hände Willkommen. Durch die Mithilfe bei der Durchführung der Veranstaltung können wertvolle Erfahrungen gesammelt werden“, wirbt Renndirektor Ulrich Konschak. Als Volunteer hat man die Chance, eine der größten Sportveranstaltungen der Region am 20./21. August 2016 hautnah mitzuerleben, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und Teil einer großen Sportfamilie zu werden. „Die Helferinnen und Helfer haben einen unglaublichen Anteil an einer gelungenen Durchführung. Ohne sie wäre es nicht möglich eine solche Veranstaltung organisieren und auszutragen“, macht Konschak deutlich.

ICAN Volunteers sollten mindestens 16 Jahre alt und an beiden Wettkampftagen ganztätig einsetzbar sein. Wichtig sind auch persönliche Eigenschaften. Wer sportbegeistert, motiviert und teamfähig ist, bring beste Voraussetzungen mit. Die Volunteers werden vor ihrem Einsatz mit einem ICAN T-Shirt eingekleidet und an beiden Veranstaltungstagen verpflegt. Anschließend erhalten sie eine Urkunde, die ihnen das Engagement als Volunteer beim ICAN bescheinigt.

2016-07-24 ICAN Nordhausen knackt 200-Teilnehmer-Marke

Einer der klarsten Seen Deutschlands, eine landschaftlich reizvolle Radstrecke mit Parallelen zum mallorquinischen Frühling und eine zuschauerfreundliche Laufstrecke - die vierte Auflage des ICAN Nordhausen am 21. August wirft bereits seinen Schatten voraus. Das Organisationsteam um Renndirektor Ulrich Konschak befindet sich in der finalen Vorbereitungsphase.


Vierte Auflage erneut mit Teilnehmerrekord
Was die Teilnehmerzahl angeht, deutet sich bereits heute ein neuer Rekord an. „Am vergangenen Wochenende haben wir allein für den Sonntag die 200 Anmeldungen geknackt“, freut sich Konschak. Mit Athleten aus der Schweiz, Belgien, Schweden, Spanien und den Niederlanden wird erneut ein international besetztes Starterfeld im Südharz erwartet. Nachdem im Vorjahr insgesamt 201 Triathletinnen und Triathleten den ICAN in Angriff nahmen, wurde schon zum jetzigen Zeitpunkt diese Marke übertroffen: „Wir hoffen in diesem Jahr auf insgesamt 250 Einzelstarter.“ Aktuell stehen 203 Triathleten für die Olympische und für die Halb-Distanz auf der Startliste.

Titelverteidiger Werner und Seidel erneut mit starker Konkurrenz
Der Kampf um den Sieg dürfte ähnlich spannend werden wie im Vorjahr. Titelverteidiger und Lokalmatador Peter Seidel wird wieder starten, genau wie die letztjährigen zweit- und drittplatzierten, Florian Seifert (Berlin) und Sebastian Guhr (Kamenz). Sie bewiesen in der laufenden Saison bereits, dass sie einen Sprung nach vorne gemacht haben. Während Guhr bei der Challenge Denmark die Top 10 erreichte, landete Seifert im schwedischen Jönköping über die Mitteldistanz mit Platz fünf ein echtes Topergebnis. „Beide haben das Potenzial, sich in der nationalen Spitze zu etablieren. Getreu unserem Motto „today´s champions meet stars of tomorrow“ sind wir froh, sie erneut begrüßen zu dürfen“, so Konschak, der ein spannendes Rennen um den Titel erwartet. Hinzu kommt mit Paul Clauß (Leipzig) ein erfolgreicher sächsischer Kurzdistanz-Triathlet, der sein Mitteldistanz-Debüt beim ICAN Nordhausen gibt. Auch der 24-Jährige hat zweifelsohne die Fähigkeit, sich in den kommenden Jahren in die Spitze vor zu arbeiten und den Favoriten bereits jetzt ein Schnippchen zu schlagen. Im Damenrennen darf das Duell zwischen Vorjahressiegerin Suse Werner (Potsdam) und Katja Konschak, der amtierenden Deutschen Langdistanzmeisterin und Lokalmatadorin, erwartet werden.

Unveränderte Strecke – WBG-Fanmeile als weiterer Stimmungshotsport
Die Strecke bleibt im Vergleich zu den Vorjahren unverändert. Nach der Auftaktdisziplin im Sundhäuser See und der welligen Radstrecke durch die Vorharzlandschaft erfolgt der zweite Wechsel vor der Kreissparkasse im Zentrum der Rolandstadt. Den Abschluss für die Athleten bildet ein viermal zu laufender fünf Kilometer Rundkurs durch die Nordhäuser Altstadt. Ziel ist das Theater. Neu ist die WBG-Fanmeile an der Wende nach der ersten Radrunde direkt am Kino. „Wir freuen uns, mithilfe der WBG einen zusätzlichen Stimmungshotspot zu schaffen und laden alle Zuschauer ein, die Athleten gemeinsam auf die zweite Radrunde zu schicken“, erklärt Konschak die Idee.

Scheunenhof-Triathlon am Samstag: Rennen für die ganze Familie
Neben den längeren Distanzen beim ICAN am Sonntag finden im Rahmen des 14. Scheunenhof-Triathlons am Samstag erneut auch Wettkämpfe für die ganze Familie statt. Traditionell werden Sprint- und Einsteiger-Rennen sowie Schüler-Wettkämpfe über verschiedene Streckenlängen am Sundhäuser See angeboten. „Im Einzel und in der Staffel ist für jeden die richtige Länge dabei. Jeder kann das einmalige Flair des Scheunenhofs miterleben, auch wenn er oder sie noch nicht den ICAN bewältigen kann. Wie im letzten Jahr veranstalten wir ebenfalls den Firmen-Triathlon, bei dem drei Arbeitskollegen eine Staffel über die Einsteiger-Distanz bilden. Dadurch wollen wir noch mehr Menschen an den Sport heranführen“, wirbt Konschak. Aktuell hat die Südharzer Wohnungsbaugenossenschaft mit insgesamt drei Staffel die meisten Teams gemeldet.

 

Der Sundhäuser See - Foto: Christoph Keil
2016-06-16 Nachtrag 30.Erfurter Triathlon

Neben den Regionalligateam startete auch unser Nachwuchs am Sonntag am Stausee Hohenfelden beim Erfurter Triathlon.

Leon Kupfer erreichte Platz 5 in der Altersklasse Jugend B, Thilo Kühne durchquerte auf Platz 11 das Ziel, Laetitia Konschak und Inara Pflüger finishten auf Platz 8 und 10.

Laetitia Konschak beim Erfurter Triathlon - Foto:privat
2016-06-25 Nordhäuser Regionalliga-Triathleten bei Seidel-Erfolg mit Spitzenplatz

Im ersten der insgesamt vier Regionalliga-Rennen erreichte das Nordhäuser ORTHIM Triathlon Team auf Anhieb die anvisierte Top fünf-Platzierung. Im Rahmen des 30. Erfurter Triathlons am Stausee Hohenfelden belegten die Rolandstädter als beste Thüringer Mannschaft einen starken vierten Platz. „Das war ein Einstieg, mit dem wir selbst gar nicht gerechnet hätten. Ein fantastisches Ergebnis, das uns Mut für die kommenden Wettkämpfe macht“, lobt Kapitän Peter Seidel die gesamte Mannschaft. 
Angeführt wurde das Quintett über die Olympische Distanz von 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen durch ihren Profi-Triathlet, der nur zwei Wochen nach seiner abgebrochenen Langdistanz in Dänemark trotzdem bewies, dass er momentan gut in Schuss ist. Nachdem Seidel als Dritter aus dem Wasser stieg, schob er sich auf dem Radabschnitt auf Platz zwei nach vorne und stellte in der ersten der insgesamt zwei Laufrunden sofort den bis dato führenden Leipziger Maximilian Breitkreuz. Die Spitzenposition hielt der 26-Jährige bis ins Ziel und feierte damit seinen ersten Regionalliga-Sieg überhaupt: „Mental hilft es mir auf jeden Fall weiter, das gute Ergebnis endlich mal bis zum Ende verteidigt zu haben. Es ist eine Bestätigung auf dem richtigen Weg zu sein.“ 
Neben Seidel platzierte sich als Zwölfter auch Sören Lontke im Vorderfeld. Dabei spielte er auf der anspruchsvollen Radstrecke mit dem zweimal zu bewältigenden Riechheimer Berg seine Stärke aus, fuhr die zweitbeste Zeit aller Athleten und verbesserte sich vor dem zweiten Wechsel von Platz 25 auf Rang vier. „Leider konnte ich dies nicht mehr ganz halten, da ich beim Laufen mit Krämpfen zu kämpfen hatte. Trotzdem bin ich zufrieden, da es bis dahin wirklich gut lief“, zog auch Lontke ein positives Fazit. 
Vervollständigt wurden die Nordhäuser in der Teamwertung durch Stephan Knopf (27.) und dem wenige Augenblicke dahinter einlaufenden Regionalliga-Debütanten Nico Pflüger (28.). Zudem sicherte Hans Zwirnmann trotz energetischer Probleme auf dem Rad als 44. das gute Mannschaftsresultat ab. „Alle drei haben solide Rennen gezeigt. Ohne sie wären wir heute nicht so weit vorne gelandet. In der Endabrechnung zählt am Ende jeder Platz, entscheidend war die mannschaftliche Geschlossenheit“, so Seidel. Gewertet wurden die besten vier Athleten, wobei am Ende die Platzziffern addiert und die Mannschaft mit der niedrigsten Summe gewann. Zwischen den Südharzern (68) und dem Fünften aus Gera (69) lag lediglich ein Zähler Differenz. 
Schon am kommenden Wochenende geht es mit dem zweiten Rennen in Grimma weiter. Ein erneuter Platz unter den besten fünf dürfte dann allerdings nur schwer zu wiederholen sein. In Sachsen steht ein Start über die kurze Sprintdistanz (0,75km Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen) an, eine aufgrund der Langdistanzausrichtung des Nordhäuser Teams eher ungeliebte Streckenlänge. Außerdem fehlt mit Peter Seidel der heutige Sieggarant. Ansonsten bleibt die Besetzung mit Sören Lontke, Stephan Knopf, Nico Pflüger und Hans Zwirnmann aber unverändert.

Johann Reinhardt

Erfurter Triathlon 2016 - Sören Lontke - Foto: Leon Kupfer
2016-06-18 Katja Konschak in Luxemburg mit schnellster Laufzeit auf Platz 5
Nach ihrer verletzungsbedingten Zwangspause gelang der Nordhäuser Profi-Triathletin Katja Konschak beim Ironman 70.3 Luxembourg ein Einstand nach Maß. Die Athletin des Orthim-Triathlon-Teams erreichte über die Mitteldistanz einen starken fünften Platz und lag nach der schnellsten Laufzeit aller Damen im Ziel nur drei Minuten hinter der Zweitplatzierten.Aufgrund der Hochwassersituation der Mosel hatte die Luxemburger Schifffahrtsbehörde ein Schwimmen allerdings verboten, sodass die Auftaktdisziplin, die eigentliche Spezialdisziplin der Nordthüringerin, gestrichen und die Athleten in einem Duathlon über 5 Kilometer Laufen, 90 Kilometer Radfahren und erneuten 21,1 Kilometer Laufen starteten. "Es war schon etwas ungewohnt, vor allem der Übergang vom Laufen zum Radfahren. Normalerweise trainieren wir es eher andersherum. Diesmal habe ich zu Beginn des Radabschnitts gemerkt, dass ich bereits eine Vorbelastung in den Beinen habe. Ob es allerdings mit dem Schwimmen noch weiter nach vorne gegangen wäre, ist aufgrund den in diesem Jahr noch fehlenden Schwimmkilometern auch nicht so sicher", so Konschak.

Trotz eines zähen ersten Laufes erreichte die Rolandstädterin als Vierte mit Tuchfühlung zur Spitze den ersten Wechsel: "Ich wollte nicht mit aller Macht den Anschluss halten, da sich das schnell hätte rechen können." Die ersten 30 Kilometer brauchte die Nordhäuserin auf dem Rad, um in dem ungewohnten Wettkampfformat ihren Rhythmus zu finden. Nachdem es im anschließenden Anstieg immer besser lief, kam auch die Motivation zurück und als Sechste erreichte sie in guter Ausgangsposition liegend zum zweiten mal die Wechselzone. "Die Abfahrten bin ich immer etwas vorsichtiger gefahren. Bei einsetzendem Regen war ich aufgrund meiner zurückliegenden Handverletzung noch nicht zu 100 Prozent sicher mit dem Bremsen. Dadurch, dass ich lange gar nicht gefahren bin, braucht dies noch etwas Zeit", beschreibt Konschak die Spätfolgen ihres Knochenbruchs der rechten Hand im April.

Wie gewohnt verlief dann der abschließende Lauf für die Südharzerin, die auf der Strecke durch ihren Ehemann Ulrich immer wieder über die Abstände nach vorne auf dem Laufenden gehalten wurde. Schnell stellte sie die bis dato Fünftplatzierte Celia Kuch und auch den Podestplätzen kam sie bis zum Ende der 21,1 Kilometer noch gefährlich nah. Durch die schnellste Laufzeit von 1:22:15 Stunden lag sie im Ziel nicht mal zwei Minuten hinter der Britin Alice Hector (4.) und gerade mal deren drei hinter Katharina Grohmann (3.) und der Zweitplatzierten Daniela Saemmler. "Im Training hätte ich gar nicht gedacht, dass es so schnell wird. Ich war etwas überrascht. Das stimmt mich positiv im Hinblick auf Frankfurt", blickt Konschak positiv gestimmt auf die kommenden Aufgaben. Schon in zwei Wochen startet die zweifache Mutter über die Langdistanz in der Mainmetropole, wobei das Rennen gleichzeitig die Ironman-Europameisterschaft darstellt: "Es war sicher keine optimale Vorbereitung, trotzdem bin ich nach der nun gezeigten Leistung guten Mutes. Es wäre toll, wenn es mit einer Top sechs Platzierung klappt und ich mir die Chance für einen erneuten Start beim Ironman auf Hawaii aufrechterhalten kann."

 Johann Reinhardt

Ironman 70.3 Luxembourg Foto:privat
2016-06-12 Vogelberglauf Bleicherode

Erfolgreicher Start für unseren Athleten beim Vogelberglauf in Bleicherode.

Über die 20km siegte souverän Stephan Knopf in 01:09:10. Top Leistung.

Den 5km Lauf dominierte unser Nachwuchs. Tilman Kühne wurde Zweiter und Leon Kupfer Dritter in der Gesamtwertung. Thilo Kühne erkämpfte sich in seiner Altersklasse den dritten Platz.

2016-06-05 Erfolgreiches Wochenende für das Orthim-Team

Auf der Olympischen Distanz belegte Sören Lontke einen starken zweiten Platz in der offenen Wertung. Für Ulrich Konschak gab es am Ende den vierten Platz. Da in Harsewinkel die besten fünf Athleten geehrt werden, waren am Ende zwei Orthim-Athleten auf dem Podium.

Etwas weiter weg, in Kroatien, startete Markus Liebelt beim Falkensteiner Punta Skala Triathlon über die Mitteldistanz. Nach einer starken Leistung beim Schwimmen folgte eine noch bessere auf dem Rad. Dort kämpfte er sich an die Spitze und wechselte als Erster auf die Laufstrecke. Doch hier forderte die harte Führungsarbeit auf dem Rad ihren Tribut und Markus überquerte als Vierter die Ziellinie. Auch hier zeigt die Leistungskurve nach oben und verspricht weiter spannende Wettkämpfe.

Das Orthim-Team beim Harsewinkel-Triathlon 2016 Foto: Christin Knopf
2016-06-01 Nordhäuser Kreisjugendspiele auf den Langstrecken

Ein etwas anderes Training gab es heute für die Kinder und Jugend aus unserem Verein. Auf dem Nordhäuser Hohekreuzsportplatz veranstaltete der Kreisfachausschuss Leichtathletik heute die Kreisjugendspiele für die Langstrecke und unser Verein beteiligte sich daran.

Für uns gingen Laetitia Konschak, Carla Höpker, Lilith Schüler, Georg Höpker, Thilo Kühne, über die 2000m und Tilman Kühne über die 3000m an den Start. Alle Starter sprinteten um die besten Plätze und im Ziel konnte sich Laetitia über den Zweiten, Georg über den dritten und Tilman über den ersten Platz in ihren Alterklasse freuen. Ebenfalls gute Platzierungen erreichten Lilith, Carla und Thilo. Diese Ergebnissen zeigten, daß das anstrengende Training der letzten Monate sehr erfolgreich für unsere jungen Athleten war.

Mario Vollack

2016-05-30 Triathlet Peter Seidel Sechster bei der Challenge Salou

Es geht weiter aufwärts für den Nordhäuser Profi-Triathlet Peter Seidel: Bei der spanischen Challenge Salou zeigt der Athlet vom ORTHIM-Triathlon-Team aufsteigende Form im Vergleich zum Saisonstart in Rimini und wurde starker Gesamt-Sechster.

Für die Mitteldistanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen benötigte der 26-Jährige 4:08 Stunden. "Nicht nur die Platzierung ist besser gewesen, auch in den einzelnen Disziplinen habe ich mich besser gefühlt", zeigte sich Seidel zufrieden. Es war der letzte Härtetest vor seiner in diesem Jahr ersten Langdistanz in knapp zwei Wochen. Dabei gab es das ganze Rennen über keine einfachen Bedingungen für den Sieger des ICAN Nordhausen 2015. Bereits das Schwimmen war aufgrund des Sturms sehr wellig, teilweise waren die Boilien nicht richtig zu erkennen. Trotzdem verlief die Auftaktdisziplin zufriedenstellend für Seidel: "Ich bin gut vorangekommen, auch aufgrund meines neuen Neoprenanzuges. Zwar habe ich die erste Schwimmgruppe wieder knapp verpasst, konnte aber die zweite anführen. Daran werde ich zukünftig weiter arbeiten, direkt den Anschluss an die Spitze zu halten."

Von Platz zehn aus startete der Rolandstädter seine Aufholjagd auf dem Rad. Auf einer eigentlich flachen Radstrecke machten auch hier einige Windböen den Sportlern immer wieder zu schaffen. "Teilweise musste man aufpassen, nicht vom Rad geweht zu werden. Zwar war es nicht so bergig wie in Rimini, aber auf eine eigene Art sehr anspruchsvoll. Man musste immer auf der Hut sein", schildert Seidel, der die 90 Kilometer größtenteils alleine absolvieren musste. Bis zum zweiten Wechsel schob er sich auf Platz sieben nach vorne, wurde von keinem weiteren Athlet überholt. Auch auf der Laufstrecke hielt er die Platzierung, verbesserte sich nach guten 1:21 Stunden über die Halbmarathonstrecke sogar noch um einen Rang. Hier waren es zusätzlich die heißen Temperaturen, die den Startern alles abverlangten. "Energetisch hat es diesmal viel besser geklappt, einzig die Endschnelligkeit fehlt mir auf der Mitteldistanz vielleicht um noch weiter vorne zu sein. Wenn ich im Schwimmen an der ersten Gruppe dran bleiben und gemeinsam auf die Radstrecke gehen kann, wird es platzierungstechnisch noch besser werden", so Seidel.

Die Endschnelligkeit braucht er aber weit weniger in seinem nächsten Rennen, viel mehr kommt es hier auf den langen Atem an. In zwei Wochen startet der Schützling von Coach Joseph Spindler bereits bei der Challenge Denmark über die erste Langdistanz in dieser Saison, wo er seine bisherige Bestmarke von 8:33 Stunden aus dem Jahr 2014 weiter verbessern und eine neue Thüringer Ironman-Bestzeit aufstellen möchte. "Ich habe gemerkt wie ich hinten raus im Rhythmus war und hätte noch länger laufen können. Ich hoffe in Dänemark das Halbmarathontempo im Marathon so weiterzulaufen, dann kann es erneut mit einer Topplatzierung klappen", blickt Seidel positiv auf die kommenden Aufgabe.

Johann Reinhardt

2016-05-22 Erfolgreicher Saisonauftakt beim Triathlon in Hagen

Erfolgreicher Saison-Einstieg für unsere Athleten beim Triathlon in Hagen über die Olympische Distanz. Ulrich Konschak und Dennis Morgenstern dominierten das Feld und fuhren mit Platz 1 und 2 in der Gesamtwertung einen Doppelsieg ein!

Auch unsere Nachwuchsathleten erzielten Top Resultate. Tilman Kühne belegte bei seiner ersten Sprintdistanz Platz 7 in der Jugend A. Leon Kupfer wurde Zweiter in der Jugend B über 0,4-13-2,5 km und bei den Schülern C gewann Laetitia Konschak über 0,1-1,7-0,6.

Triathlon Hagen 2016
2016-04-30 17.Ellricher Stadtwaldlauf

Mit Sonnenschein und einer kurzfristige Änderung in der Streckenführung begann der sportliche Nachmittag auf dem Sportplatz in Ellrich. Unter der Moderation von Jörg Kurch gingen insgesamt fast 200 Läufer auf die beiden zwei Hauptläufe.

Der lange Lauf ging diesmal über fast 12km und unser Triathlet Stephan Knopf spurtete dieses Jahr auf den zweiten Platz. Er selber schien sich mehr erwartet zu haben und war mit sich, trotz dieses sehr guten Ergebnisses, nicht wirklich zufrieden. Die gleiche Strecke absolvierte auch Tilman Kühne und erreichte den 4.Platz in der Altersklassenwertung.

Ein weiteres Top Ergebnis erzielte Leon Kupfer mit seinen 4.Platz auf der 5km Distanz. Hier gingen mit 120 Teilnehmer die meisten Läufer an den Start. Ebenso achtbar schlugen sich Thilo Kühne mit den 5.Platz und Mario Vollack mit den 2.Platz in der Altersklassenwertung.

Mario Vollack

2016-04-17 Vereinsmitglieder dominieren den Harztorlauf 2016
Zum Nachmittag kam dann doch noch die Sonne und so kamen die über 500 Starter in den Genuss eines Laufes durch die frühlingshafte Natur. Die dritte Auflage des Harztorlaufes entwickelte sich diesmal zu einem Event für die ganze Familie. Der neu gegründete Verein verbesserte Bestehendes und fügte Neues hinzu. An dieser Stelle einen großen Dank dafür.
Wie erwartet entwickelte sich der Halbmarathon zu einen vereinsinternen Duell unserer Topathleten. Von Anfang an gingen sie auf Tempo und mehrfach wechselten die Platzierungen untereinander. Den Sieg holte sich, wie im Vorjahr, Peter Seidel. Mit nur 12 Sekunden Rückstand wurde nur knapp dahinter Ulrich Konschak Zweiter. Den dritten Platz holte sich Stephan Knopf. Hans-Peter Müller, Markus Liebelt und Dennis Morgenstern folgten auf den Plätzen vier bis sechs. Nico Pflüger als Gesamtachter und Michael Schorcht als Altersklassenfünfter rundeten das Topergebnis für unseren Verein ab. Super Leistung von allen.
Nicht minder schwierig der 8km Lauf von Ilfeld nach Niedersachswerfen. Leon Kupfer ( AK Platz 2), Tilman Kühne ( AK Platz 1) und Luise Herbst ( AK Platz 1) stellte sich dieser Herausforderung mit Bravur. Respekt.
Der teilnehmerstärkste Lauf ging über 5km rund um Niedersachswerfen. Für unseren Verein starteten dort Thilo Kühne ( AK Platz 3), Kathrin Liebelt ( AK Platz 3) und Mario Vollack ( AK Platz 3).
Und unsere jüngsten Starter Inara Pflüger und Laetitia Konschak finishten beim 2km Lauf auf die Altersklassenplätze 2 und 3.
Auch Raphael Konschak sprintet beim Bambinilauf vorne mit und freute sich riesig darüber.

Mario Vollack

Sieger des Harztorlaufes 2016 Foto:Christin Knopf
2016-04-14 Triathlon-Nachwuchs beim Frühlingscrosslauf

Der vom KFA Leichtathletik veranstaltete Crosslauf ist eine der wenigen Möglichkeiten bei denen sich die Sportler im direkten Vergleich ihrer Altersklassen messen können.

Auf der bewährten Runde durch das Nordhäuser Gehege kämpften viele hundert Schüler und Schülerinnen an diesem frühlingshaften Nachmittag um die besten Platzierungen. Die jungen Athleten aus unseren Verein nutzten natürlich diese Möglichkeit um ihre Schule würdig zu vertreten und gleichzeitig zu sehen, ob das Training der letzten Monate bei ihnen eine Verbesserung erreichen konnte.

In den ersten Rennen dieser Veranstaltung spurtete Laetitia Konschak in ihrer Altersklasse über die Runde und gewann „ihren“ Lauf souverän. In folgenden Starts kämpften Erik Gulden, Georg Höpker, Carla Höpker, Lena Gulden und Thilo Kühne um die besten Plätze und jeder sammelte weitere Wettkampferfahrung für sich.

Den Abschluss bildete die Läufe der „Großen“. Leon Kupfer kämpfte sich auf den dritten Platz und Tilman Kühne überraschte sich selbst mit einen zweiten Platz in seiner Altersklasse. Über diese Leistungsteigerung gegenüber den Vorjahr freute er sich sehr.

Mario Vollack

Beim Start des Frühlingscrosslaufes 2016
Thilo Kühne und Georg Höpker beim Start des Frühlingscrosslaufes Foto:privat
2016-03-19 Leipziger Frühjahrslauf

Unser zweiter ORTHIM-Profi Markus Liebelt gewinnt den 14. Leipziger Frühjahrslauf!

In 32:36 Minuten zeigt Markus, dass es vor seinem ersten Wettkampf beim IRONMAN 70.3 Barcelona am 22. Mai in die richtige Richtung geht.
Markus Liebelt gewinnt den Leipziger Frühlingslauf
2016-03-19 Possenlauf Sonderhausen

Einen überaus erfolgreichen Tag erlebten unsere Athleten beim 26. Possenlauf in Sondershausen.

Bei den Damen siegte Katja Konschak über die 20km-Distanz und unterbot in 1:19:47 h ihren eigenen Streckenrekord aus dem Jahre 2012 um 4 min. Bei den Herren belegte Stephan Knopf Gesamtrang 3 in 1:14 h. Claudi Pflüger wurde 5te in der AK35, Nico Pflüger Zweiter in der AK 40 und Dennis Morgenstern in 1:21 h Platz 3 in der AK 30.

Über 8 km belegte Ulrich Konschak in einem engen Rennen Platz 3 hinter Robert Makarinus und Julian Fischer. Leon Kupfer wurde Vierter in der AK 14 und Hans-Jürgen Fischer Gesamtzweiter über 8 km Walking.

Unsere Nachwuchssportler ernteten den Lohn ihres kontinuierlichen Trainings und belegten ebenfalls vordere Plätze: Thilo Kühne wurde Dritter in der AK12 über 4,5 km, Inara Pflüger und Laetitia Konschak belegten die Plätze 5 und 6 in der AK 10 über 1,2 km und bei den Bambinis siegte Raphael Konschak in der AK 4 über 400m.

Ulrich Konschak

Der Start über die 20km Strecke beim Possenlauf
2016-03-12 Lauf in den Frühling in Artern

Erfolgreicher Tag für unsere Athleten beim Frühlingslauf in Artern. Katja Konschak siegte im Hauptlauf über 8km bei den Damen, Stephan Knopf kam im gleichen Rennen auf den 2.Platz bei den Herren. Über 4km siegte Ulrich Konschak. Im Nachwuchsrennen über 2km belegten Laetitia Konschak und Inara Pflüger Platz eins und zwei in der Alterklasse U10.

2016-02-28 Nachbetrachtung Premiere "Nordhäuser Doppel"

Am Anfang stand wie immer eine Idee. Den interessierten Sportlern der Region Nordhausen sollte in der Wintersaison etwas geboten werden. Sie sozusagen „bei der Stange halten“. Weitere Gedanken folgten und daraus letztendlich ein neues Wettkampfformat für den Südharzer Raum.

Nachdem Ulrich Konschak im Jahre 2013, zusätzlich zum Scheunenhof-Triathlon, den ICAN Nordhausen ins Leben rief, sollte am letzten Wochenende im Februar ein weitereres Ereignis seine Premiere feiern. Das „Nordhäuser Doppel“, ein „Swim and Run“ als Trainingswettkampf.

Freitag sollte das Schwimmen im Badehaus Nordhausen auf dem Programm stehen. Genutzt werde die Trainingszeit der Triathleten am Abend und Samstag dann, in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern des Albert-Kuntz-Laufes, das Laufen. Beide Zeiten werden dann am Ende zusammengefasst und ergeben so die Gesamtwertung.

Am Freitag pünktlich um 18.00 ging der erste Teil des Nordhäuser Doppels los. So fanden sich fast 50 vorangemeldete Teilnehmer im Badehaus ein. Los ging es mit den Jüngsten, deren Schwimmdistanzen je nach Altersklasse, zwischen 50m bis 400m lagen. Nachdem die Kinder erfolgreich ihre Strecken absolviert hatten, ging es mit den Großen weiter. Alle über 16 Jahren hatten eine Schwimmstrecke von 800m zu absolvieren. Aufgrund der vielen Teilnehmer wurde auf den 2 verfügbaren Bahnen mit teilweise fünffacher Besetzung geschwommen. Keine optimale Bedingung, aber es gab keine Alternative, da nur ein bestimmtes Zeitfenster zur Verfügung stand. So folgte, vom Organisationsteam vorher entsprechend der gemeldeten Schwimmzeit eingeteilt, Gruppe um Gruppe. Gegen 19:30 hatten alle die Schwimmstrecke absolviert.

Der zweite Teil des Wettkampfes fand, wie schon erwähnt, in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern des Albert-Kuntz-Laufes statt. Sämtliche Schwimmer wurden vom Organisationsteam vorab angemeldet und konnten so etwas mehr Zeit für ihre Laufvorbereitung gewinnen. Sonnenschein und Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt sorgten für optimale Bedingungen. Für die Kleinen ging es auf eine, extra für das Nordhäuser Doppel organisierte, 600m Strecke. Die anderen Teilnehmer auf die seit Jahren bewährten Kurse zwischen 2 und 16 Kilometer. Je nachdem, wie sie entsprechend ihrer Altersklasse eingeteilt wurden.

Gegen 11:30 Uhr waren die Ergebnisse beider Einzeldisziplinen zusammen gezählt und so konnten gleich die Sieger des ersten „Nordhäuser Doppels“ direkt auf dem Gelände des Albert-Kuntz-Sportparkes geehrt werden. Leider nur für die Jugend und die Erwachsenen. Zwischenzeitliche Probleme im Bereich der Ziellinie ließen keine zeitnahe Siegerehrung für die jüngsten Starter zu. Aber getreu dem Motto „ verschoben ist nicht aufgehoben“ bekommen natürlich auch sie ihre Urkunden.

Einen großen Dank an Ulrich Konschak und seinen Organisationsteam für die sehr gute Premiere eines neuen Wettkampfformates im Nordthüringen.

Die Ergebnisliste des "Nordhäuser Doppels" finden Sie hier

 

T. Kühne

 

Die Sieger der Erwachsenenwertung des "Nordhäuser Doppels". Henry Beck, Stephanie Hoyer und Michael Schorcht. Luise Herbst fehlt auf diesem Bild.
2016-02-27 38.Albert-Kuntz-Lauf in Nordhausen

Am Wetter gab es nichts auszusetzen beim 38.Albert-Kuntz-Lauf, welcher an diesem Samstag mehr als 400 Läufer an den Stadtrand von Nordhausen lockte. Temperaturen nur knapp über den Gefrierpunkt und dazu Sonnenschein. Beste Voraussetzungen für einen guten Lauf.

Viele Athleten aus unserem Verein starteten im Rahmen des neu ins Leben gerufenen „Nordhäuser Doppels“ in die Saison. Bemerkenswert ist, dass diesmal auch viele Sportler aus den jüngeren Altersklassen sich beteiligten. Im Einzelnen sind es Georg Höpker, Lena Gulden, Inara-Estell Pflüger, Laetitia Konschak, Carla Höpker, Linus Rüdiger, Erik Gulden und Raphael Konschak. Sie kämpften auf der 600m Strecke mit- und gegeneinander um die besten Plätze.

Kurz und knackig ist die 2km Runde. Beste Bedingungen für unsere beiden jungen Starter Wilhelm Herbst und Leon Kupfer. Gesamtplatz 2 für Wilhelm und Gesamtplatz 4 für Leon. Super Leistung.

Der 8km Lauf ist Bestandteil des Köstritzer Thüringen-Cup 2016 des TLV. Somit war er der sportlerisch am höchsten besetzte und teilnehmerstärkste Lauf an diesem Vormittag. Und so kämpfte jeder entsprechend seines Leistungsvermögens und wurde auch belohnt. Im Einzelnen. Michael Schorcht (Platz 4, AK M45), Tilman Kühne (Platz 5, AK mU18), Luise Herbst (Platz 1, AK WHK), Claudia Pflüger (Platz 3, AK W35), Charlotte Herbst (Platz1, AK wU20) und Kathrin Liebelt (Platz 3, AK W30). Herzlichen Glückwunsch an alle.

Über die 16km kam es zum erhofften vereinsinternen Duell zwischen Stephan Knopf und Ulrich Konschak. Letzterer ging mit sichtbaren Blessuren, herrührend aus dem Schwimmwettkampf im Rahmen des „Nordhäuser Doppels“ vom Vortag, an den Start. Von Anfang an gingen beide auf volles Tempo. Am Ende wieder mit den besseren Ausgang von Stephan. Beide spurteten auf Gesamtplatz zwei und drei ins Ziel. Saisonbeginn und damit der erste Leistungstest auch für Nico Pflüger ( Gesamtplatz 11), Dennis Morgenstern (Gesamtplatz 12) und Sören Lontke (Gesamtplatz 16). Alle mit Plätzen unter den ersten 20. Diesen Ergebnisse lassen auf ein efolgreiches Jahr für unsere Triathleten hoffen.

Insgesamt gute und sehr gute Erfolge für unseren Verein. Der Albert-Kuntz-Lauf wie immer solide ausgerichtet. Das gute Gesamtbild wurde leider von kleinen Schatten getrübt. Zum Beispiel war für auswertige Sportler der eindeutige Streckenverlauf nicht immer offensichtlich. Trotzdem ein großes Dankeschön an das Organisationsteam vom Nordhäuser Sportverein um Sportfreund Klemens Beck.

Einen Nachbetrachtung zur Premiere des „Nordhäuser Doppels“, ein Bestandteil ist der Albert-Kuntz-Lauf, erfolgt in einem eigenen Artikel.

 

Mario Vollack

 

Vor dem Start der langen Strecken beim 38.Albert-Kuntz-Lauf 2016
2016-02-20 Die neuen Trikots für den Triathlon Nachwuchs sind da

Nachdem sich Nachwuchstrainer und Profi Triathlet Markus Liebelt im letzten Jahr mit seinen Schützlingen bei der thüringenweiten Kampagne "Kein Alkohol beim Sport" beteiligt hatte, steht es nun fest. Sie haben mit dem Slogan „Alkohol beim Sport, treibt die beste Leistung fort“ die Jury überzeugt und somit einen neuen Satz Trikots gewonnen.

Aber von vorn. Im letzten Sommer erfuhr Markus Liebelt von der Kampagne „Kein Alkohol beim Sport“, bei der Vereine mit Ihren Athleten zum Thema Alkohol beim Sport arbeiten und Slogans entwickeln sollten. Liebelt beteiligte sich prompt mit seinen Nachwuchs-Triathleten am Wettbewerb. In einer lockeren Gesprächsrunde ging es um das Thema Alkohol und Sport und warum beides nicht zusammenpasst:

„Bei uns im Triathlon ist das Problem Alkohol kaum präsent, vor allem weil es von uns Trainern und Betreuern nicht vorgelebt wird. Unsere Nachwuchsathleten waren daher schon gut informiert und es hat Spaß gemacht mit Ihnen zu arbeiten.“

Nachdem sich alle Beteiligten mit dem Thema auseinander gesetzt hatten, wurde ein Slogan entwickelt, der aussagt, dass Alkohol beim Sport tabu ist. Die Kinder und Jugendlichen sind auf einige kreative Ideen gekommen und sendeten diese alle an die Thüringer Fachstelle Suchtprävention, die diese Kampagne ins Leben gerufen hatte. Nachdem eine Jury, bestehend aus der Thüringer Fachstelle Suchtprävention, dem Präventionszentrum Erfurt, dem Landessportbund Thüringen und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie alle Slogans gesichtet und bewertet hatte, stand der Gewinnerslogan fest: „Alkohol beim Sport, treibt die beste Leitung fort“ .

„Bisher waren keine finanziellen Mittel für eigene Trikots vorhanden und somit waren die Triathlon Kinder bei den umliegenden Wettkämpfen nicht erkennbar. Nun haben wir einheitliche Trikots, mit denen wir auch noch auf das Thema Alkohol und Sport aufmerksam machen. Ich denke, wir sind tolle Botschafter für einen „alkoholfreien“ Sport!“ So Markus Liebelt bei der Trikotübergabe.

 

M. Liebelt

 

Trikotübergabe von der Kampagne "Kein Alkohol beim Sport"
2016-02-04 „Nordhäuser Doppel“ feiert im Februar Premiere

Neben Scheunenhof-Triathlon und ICAN rufen die Triathleten ein weiteres Event ins Leben.

Das Nordhäuser Triathlonwochenende aus Scheunenhof-Triathlon und ICAN Nordhausen im August ist aus der Südharzer Sportlandschaft nicht mehr wegzudenken. Nun plant Organisator Ulrich Konschak das nächste Ausdauerevent: Mit dem „Nordhäuser Doppel“ am 26. und 27. Februar soll zukünftig ein Swim and Run die Triathlonsaison einläuten. Für die Nordhäuser Triathleten vom ORTHIM Triathlon Team ist es der erste Härtetest des Jahres.

Der erste Teil des Wettkampfes findet am 26. Februar im Nordhäuser Badehaus statt, bevor einen Tag später im Rahmen des traditionellen 37. Albert-Kuntz-Laufes der zweite Teil auf die Athleten wartet. Anschließend werden die Zeiten aus Schwimm- und Laufabschnitt addiert und eine Gesamtwertung gebildet.

Neben den Erwachsenen sollen wie auch beim Scheunenhof-Triathlon im August die Kinder und Jugendlichen auf ihre Kosten kommen. Das Nordhäuser Doppel eröffnen ab 18:00 Uhr die Schüler D/C der Jahrgänge von 2007 bis 2010 über die Distanz von 50 Meter Schwimmen und 600 Meter Laufen. Anschließend folgen Schüler B (Jahrgänge 05/06; 100m Schwimmen/600m Laufen) und die Schüler A gemeinsam mit der Jugend B (Jahrgänge 01-04; 400m Schwimmen/2km Laufen).

Für die Erwachsenen werden zwei Wettkampfstrecken angeboten: Über die Kurzdistanz gilt es 800 Meter zu schwimmen und acht Kilometer zu laufen, die Langdistanz beträgt die doppelte Streckenlänge, wobei ebenfalls 800 Meter geschwommen, aber die  Zeit mal zwei multipliziert wird. Beim Albert-Kuntz-Lauf starten die Sportler dann über den langen Kanten von 16 Kilometern.

Die kostenlose Anmeldung für den Schwimmpart erfolgt unter www.scheunenhof-triathlon.de, nur der Eintritt in das Badehaus muss aus eigener Tasche bezahlt werden. Für den Albert-Kuntz-Lauf am Samstag muss die Anmeldung separat unter www.albert-kuntz-lauf.de erfolgen. „Wir hoffen vor allem von den Freizeitsportlern aus dem Kreis auf große Resonanz, da das Nordhäuser Doppel nach vielen Schwimmkilometern im Winter die ideale Chance einer ersten Standortbestimmung vor dem eigentlichen Triathlon-Saisonbeginn ist“, so Ulrich Konschak. ORTHIM Profi-Triathletin Katja Konschak ergänzt: „Zu diesem Saisonzeitpunkt ist es schwer Wettkampfkilometer in den heimischen Gefilden zu sammeln, deshalb ist so ein Wettkampf ein wichtiger Gradmesser.“

2016-01-29 22.Sportgala des Kreissportbundes Nordhausen

Bei der Wahl der besten Sportler/innen des Jahres 2015 des Landkreises Nordhausen im Rahmen der 22. Sportgala belegten unsere Triathleten wieder vordere Plätze. Somit zeigte sich wieder einmal mehr, wie präsent der Triathlon und deren Sportler in unserer Region sind.

Bei der Wahl um die beste Sportlerin/ den besten Sportler erreichten Katja Konschak und Peter Seidel jeweils den zweiten Platz. Beide wurden somit für Ihre Siege oder vordere Platzierungen bei sowohl regionalen, als auch bei internationalen Wettkämpfen gewürdigt.

Eine besondere Auszeichnung wurde auch Ulrich Konschak zuteil. Er wurde für sein jahrelanges Engagement bei der Ausrichtung des ICAN Nordhausen und des Scheunenhof - Triathlons mit dem Preis "Sportorganisator des Jahres" geehrt.

Herzlichen Glückwunsch.

Mario Vollack