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2017-01-30 Solider Saisoneinstand: Konschak 7. in Südafrika

Der Ironman 70.3 South Africa war der erste richtige Härtetest für die Nordhäuser Profi-Triathletin Katja Konschak auf dem Weg zur angestrebten erneuten Hawaii-Qualifikation. Mit dem Ziel der Top fünf ins Rennen gegangen, wurde Konschak über die Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren, 21,1 Kilometer Laufen) letztlich Siebte – doch schon im April kehrt sie nach Südafrika zurück und wird über die doppelte Streckenlänge erneut ihr Glück versuchen. „Dafür konnte ich wichtige Rückschlüsse sammeln an was es noch zu arbeiten gilt“, so Konschak.

 

Man hätte sich durchaus einfachere Wettkämpfe zum Auftakt vorstellen können. Der Wind frischte in Buffalo City ordentlich auf, was nicht nur für ein kräftezehrendes Radfahren sorgte, sondern auch für einen ordentlichen Wellengang. Zudem kam die auf der Laufstrecke ungewohnte Hitze hinzu. In den heimischen Gefilden hatte die Rolandstädterin bislang mit Schnee, Kälte und Glätte zu kämpfen, dort traf sie auf komplette Gegensätze.

Trotzdem startete die frühere Leistungsschwimmerin gewohnt gut. Nach 29:14 Minuten entstieg direkt hinter der zweitplatzierten Britin Susie Cheetham und kurz vor der Polin Zerzyk Agnieszka dem Wasser und wechselte als Dritte auf die zweite Teildisziplin.

Wie die Form auf dem Rad sein würde, war im Vorfeld das größte Fragezeichen der 38-Jährigen. Auf den heimischen Straßen konnte sie das letzte mal im November im Freien fahren, in den vergangenen Wochen stand vor allem Indoortraining auf dem Ergometer auf der Tagesordnung. „Ich habe schon die fehlenden Kilometer gemerkt, die Sitzposition war noch nicht optimal und auch gegen den Wind zu fahren ist natürlich noch mal ein Unterschied. Dadurch habe ich leider mehr Zeit verloren, als vorher erhofft. Das Ergometer ist bei der Ironman-Vorbereitung eben doch kein gleichwertiger Ersatz“, so Konschak. Nach knapp dreieinhalb Stunden ging es für die zweifache Mutter dann auf den abschließenden Halbmarathon. Auch dieser lief in 1:33 Stunden solide, wenngleich es noch nicht die Leistung war, die sie an optimalen Tagen zu leisten im Stande ist: „Ich fühlte mich zu Beginn nicht richtig frisch, die Hitze hat all denen zu schaffen gemacht, die noch keine Trainingslager in wärmeren Regionen absolvierten. Mit dem schwächeren Radfahren habe ich schon gerechnet, im Laufen wäre ich schon gerne ein paar Minuten schneller gewesen. Ich denke aber, dass das in den kommenden zwei Monaten noch besser wird und ich mich steigern kann.“

Am Ende verteidigte Katja Konschak ohne Probleme ihre Position nach dem Radabschnitt und finishte auf Platz sieben – vor allem die Rückschlüsse für das weitere Training im Hinblick auf die erste Langdistanz im April nimmt Konschak mit zurück in den Südharz. Es fehlten noch einige Belastungsspitzen, sodass ein Training unter Wettkampfbedingungen bei der zweiten Austragung des Nordhäuser Doppels am 24./25. Februar sowie weitere Starts bei lokalen Laufveranstaltungen fest eingeplant sind. Auch durch das Trainingslager auf Lanzarote im Februar erhofft sich die amtierende Deutsche Meisterin einen weiteren Schritt nach vorne. „Dadurch dass es dort deutlich wärmer ist als in Deutschland, wird der Fokus dabei sicherlich auf den längeren Einheiten liegen.“

Johann Reinhardt

Katja Konschak auf der Radstrecke - Foto: Christoph Keil

2017-01-13 Ausschreibung "Nordhäuser Doppel" 2017

Nach der erfolgreichen Premiere des "Nordhäuser Doppel" als Swim and Run Wettkampf im Jahr 2016 folgt dieses Jahr die zweite Auflage.

Aus dem Schwimmwettkampf am Freitag, 24.02.2017 im Badehaus Nordhausen und dem Albert-Kuntz-Lauf am 25.02.2017 wird die Gesamtzeiten ermittelt.

Die gesamte Ausschreibung finden Sie hier.

Für den Wettkampf anmelden könne Sie sich hier.

2016-12-31 Nordhäuser Silversterlauf 2016

Bei strahlenden Sonnenschein und frostigen Temperaturen fanden sich auch im diesem Jahr wieder viele Läufer zum traditionellen Silvesterlauf am nördlichen Stadtrand von Nordhausen ein. Die sehr anspruchsvolle Laufrunde mit einem ordentlichen Anstieg forderte die Teilnehmern und wurde, je nach gewählter Distanz, bis zu vier mal durchlaufen.

Viele Triathleten aus unserem Verein reihten sich in das Starterfeld ein und kämpften sich sehr erfolgreich über die gewählten Distanzen.

Auf dem Pokallauf über die 7,2km entwickelte sich ein Duell zwischen Stephan Knopf und Peter Seidel. Lange Zeit lagen beide in Führung und mussten erst kurz vorm Ziel Rene Manthee an sich vorbei ziehen lassen, welcher dann den Gesamtsieg errang. Peter wurde zweiter (AK Platz 1) und Stephan dritter (AK Platz 2) der Gesamtwertung. Ihnen folgten Dennis Morgenstern (AK Platz 3) und Nico Pflüger (AK Platz 1) auf den Rängen vier und fünf. Michael Schorcht (AK Platz 1) auf Platz acht und Tilman Kühne (AK Platz 1) auf Platz elf. Den Vereinserfolg über die lange Distanz rundete Claudia Pflüger mit ihren fünften Platz (AK Platz 3) in der Gesamtwertung der Frauen ab.

Beim Hobbylauf über 3,9km traten Lena Gulden, Willy Wackerhagen und Saeed Marwush an. Lena erreichte Platz elf (AK Platz 5), Willy Platz zwölf (AK Platz 4) und Saeed Platz siebzehn (AK Platz 1) in der Gesamtwertung.

Die jüngsten Triathleten kämpften auf dem Schnupperlauf über 2,3km um die besten Plätze. Bei den Jungen belegte Georg Höpker den fünften (AK Platz 3) und Thilo Kühne den zehnten (AK Platz 6) und bei den Mädchen Inara-Estell Pflüger den zweiten (AK Platz 1) und Carla Höpkerden zehnten Platz (AK Platz 4) in der Gesamtwertung. Erik Gulden und Lilith Schüler erreichten ebenfalls vordere Plätze, aber durch technische Probleme wurden leider die Zeiten nicht erfasst.

Mario Vollack

Nordhäuser Silvesterlauf 2016 - Foto: privat

2016-12-05 Interview mit Katja Konschak: Unverhofft kommt oft

Nach EM-Silber zählt die Thüringerin auf viele Stimmen aus dem Triathlonlager

Bis zum 10. Dezember läuft die Wahl zur Thüringer Sportlerin des Jahres. Unter den Kandidatinnen ist mit der Nordhäuserin Katja Konschak erstmals auch eine Triathletin. Im Interview spricht die zweifache Mutter über ihr Verletzungspech in der Vorbereitung, die erfolgreiche Saison, ihre Ziele für 2017 und die Zeit nach ihrer Profi-Karriere. Bei der Sportlerwahl möchte sie „zumindest nicht Letzte werden“ – und vielleicht kann sie ähnlich wie bei ihrem Weg zur EM-Silbermedaille in Frankfurt 2016 auch die favorisierten Damen um Bahnradfahrerin Kristina Vogel oder Radsportlerin Trixi Worrack etwas ärgern.

Deutsche Langdistanz-Meisterin in Frankfurt, EM-Silber, Dritte beim Ironman UK, der Sieg beim heimischen ICAN Nordhausen und der erneute Start auf Hawaii – kann man die Saison als bisher erfolgreichste bezeichnen?

Angesichts des Ergebnisses in Frankfurt kann man schon sagen, dass es die beste Saison war, die ich je hatte. Allerdings war sie aufgrund der Verletzung im Frühjahr nicht so unendlich lang und ich habe weniger Wettkämpfe absolviert als im Vorfeld eigentlich geplant. Die vier Monate in denen ich dann Rennen bestritt, waren sicherlich sehr erfolgreich.

Eigentlich waren im Januar und April noch zwei Rennen in Südafrika geplant, die Sie dann aufgrund einer gebrochenen Hand absagen mussten. Anschließend sechs Wochen Gips – hätten Sie im Mai noch an solch ein starkes Rennen in Frankfurt und die Hawaii-Qualifikation geglaubt?

Nein, auf keinen Fall. Mit dem Sturz im April, der Diagnose und der anschließenden Operation war für mich die Saison gedanklich bereits gelaufen. Meine Hoffnung war, wenn alles gut verläuft, vielleicht noch einen Ironman im Herbst zu absolvieren. An eine Teilnahme in Frankfurt war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken. Letztlich bin ich dann nach dem Motto „probieren geht über studieren“ trotzdem gestartet – zum Glück mit Erfolg.

Worauf führen Sie zurück, dass es trotz des Trainingsausfalls in Frankfurt im Juli über die Ironman-Strecke von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen zum Vize-Europameistertitel gereicht hat?

Zum einen lag es an der Grundlage. Bis zu meinem Sturz im April trainierte ich schließlich auch für einen Ironman und brachte eine komplette Ironman-Vorbereitung hinter mich. Zum anderen konnte ich trotz der unfreiwilligen Pause immer noch ein wenig trainieren, sodass ich es geschafft habe die Form zu konservieren und innerhalb weniger Wochen wieder aufzubauen. Da trotz der Verletzung noch eine gute Grundform da war, hat es nicht solange gedauert, um das alte Niveau wieder zu erreichen. Normalerweise sind sieben Wochen für eine gute Ironman-Vorbereitung zu wenig.

Vor allem auf dem Rad, Ihrer langjährigen Wackeldisziplin, lief es in diesem Jahr erstaunlich gut.

Ich fühle mich wohler auf meinem neuen Fahrrad. Auch das umfangreiche Wintertraining auf dem Ergometer, aufgrund meiner Verletzung länger als ursprünglich geplant bis in den Mai hinein, hat geholfen. Schon in den letzten Jahren haben wir das umgesetzt, es braucht aber natürlich Zeit, bis man die Resultate sieht.

Bei der Ironman-WM auf Hawaii im Oktober gelang es Ihre bisherige Hawaii-Bestzeit auf 10:15:52 Stunden zu verbessern. Komplett zufrieden waren Sie mit dem 31. Platz aber trotzdem nicht?

Es war bei weitem noch nicht das optimale Rennen. Wenn man Zweite in Frankfurt war, ist der 31. Platz auf Hawaii nicht unbedingt das, womit man zufrieden sein kann. Das Schwimmen in der großen Spitzengruppe war überraschend gut, damit hätte ich selbst nicht gerechnet. Beim Radfahren lief es von Anfang nicht wirklich rund, ich hatte trotzdem noch Hoffnung, beim Laufen Boden gut machen zu können. Dort bin ich mit der Hitze aber wirklich gar nicht klargekommen.

Konnten Sie schon herausfinden, wieso es auf Hawaii beim Laufen diesmal so schwierig war und Sie etwa 40 Minuten langsamer als in Frankfurt waren?

Wir wissen es nicht ganz genau, aber wir vermuten, dass es noch am Jetlag lag und sieben Tage Anpassung zu kurz für mich sind. Bei allen Rennen mit großer Zeitverschiebung und relativ kurzer Anpassungszeit hat es in letzter Zeit nicht wirklich gut geklappt, obwohl es sich im Training vorher besser anfühlte. In Punkto Zeitumstellung ist jeder Mensch anders. Nach Hawaii sind es zwölf Stunden und eine Faustregel besagt, dass man pro Stunde einen Tag benötigt – wir hatten sieben, was vielleicht zu wenig ist, um Höchstleistungen zu erbringen. Sollte ich mich noch mal für Hawaii qualifizieren, würde ich auf jeden Fall eher anreisen.

Gibt es schon Pläne für die kommende Saison?

Höhepunkt soll wieder der Ironman Frankfurt im Juli sein. Außerdem möchte ich das, was in diesem Jahr nicht geklappt hat, noch mal in Angriff nehmen und im Januar beim Halb-Ironman sowie im April über die volle Distanz in Südafrika starten. Sollte alles optimal laufen, wäre die erneute Hawaii-Qualifikation also das i-Tüpfelchen.

Sind Sie nach dem Ironman Hawaii Anfang Oktober schon wieder in das Training eingestiegen?

Ich habe nach Hawaii eine für Körper und Kopf wichtige Pause gemacht, bin aber früher eingestiegen als nach meinen vorherigen Hawaii-Teilnahmen. Nach zwei Wochen reduziertem Training ging es langsam wieder los. Vieles trainiere ich in der kalten, dunklen und rutschigen Jahreszeit zuhause auf dem Rad- und Schwimmergometer. Bis zum Halb-Ironman Südafrika Anfang Januar sollte die Form wieder da sein.

Wie viel Zeit investieren Sie in das Training? Sind Sie Vollzeit-Profi?

Aktuell bin ich Vollprofi und das soll, Stand heute, auch 2017 so bleiben. Nachdem ich im letzten Jahr eher ans Aufhören dachte, möchte ich es nun noch mal als Profi probieren. Es ist auf jeden Fall einfacher als nebenbei berufstätig zu sein. Allerdings habe ich auch nicht den ganzen Tag Zeit, da ich am Nachmittag natürlich noch auf unsere Kinder aufpasse.

Viele Triathleten suchen auch als Amateur den Weg nach Hawaii. Ist auch das, nach ihrem Profi-Dasein, irgendwann ein Ziel?

Solange ich in Frankfurt noch auf das Podium kommen kann, habe ich bei den Amateuren nix verloren. Wenn ich mal aufhöre als Profi, werde ich sicher ein paar Jahre nicht unbedingt einen Ironman bestreiten wollen. Es wird schon eine Pause geben und ich werde vielleicht in der AK50 wieder versuchen, mich erneut für Hawaii zu qualifizieren. Der Fokus wird dann natürlich auf anderen Dingen liegen. Ich möchte Vollzeit arbeiten gehen und auch die Kinder werden größer.

Sie wurden in diesem Jahr als eine der Kandidatinnen für die Wahl zur Thüringer Sportlerin des Jahres vorgeschlagen. Welchen Stellenwert hat diese Nominierung?

Ich war schon etwas überrascht, da sonst oftmals natürlich die Radsportler, Wintersportler und Leichtathleten im Fokus stehen. Deshalb ehrt mich das natürlich besonders. Ich habe mich sehr gefreut unter den besten Acht zu sein. Ich lasse mich überraschen was am Ende dabei herauskommt, nur Letzte würde ich ungern werden wollen. Kristina Vogel wird als Doppelolympiasiegerin natürlich nicht zu schlagen sein und die anderen Damen werden, ähnlich wie beim Ironman in Frankfurt, um die restlichen Plätze konkurrieren. In Frankfurt hat es letztlich zum zweiten Platz gereicht, vielleicht geht es ja doch ähnlich weit nach vorne.

Die Abstimmung für die Nordhäuser Triathletin Katja Konschak ist online bis zum 10. Dezember unter www.ball-des-thueringer-sports.de möglich.

Johann Reinhardt

Katja Konschak - Foto: Christoph Keil

2016-11-25 Abschlussveranstaltung Nordthüringer Laufcup

Am heutigen Abend fand in Nordhausen die Abschlussveranstaltung der 7. Saison des Nordthüringer Laufcups statt. Das Organisatorenteam um Jörg Kurch hatte zur Ehrung der Besten in die Räume der Nordthüringer Volksbank eingeladen.

Auch ein Teil unsere Triathleten bestritten in diesem Cup genügend Läufe um in der Gesamtwertung vordere Plätze zu belegen.

Den Gesamtsieg holte Stephan Knopf bei den Männer. Überreicht bekam er dafür einen Gutschein zur Leistungsdiagnostik im Vitallabor Nordhausen.

Einen weiteren ersten Platz konnte sich Nico Pflüger in seiner Altersklasse sichern. Über einen zweiten Platz freute sich Tilman Kühne. Je einen dritten Platz erreichten Inara Estell Pflüger, Thilo Kühne und Leon Kupfer, gefolgt von Willy Wackerhagen mit dem vierten und Claudia Pflüger mit dem sechsten Platz. Alle jeweils in ihrer Altersklasse.

Mario Vollack

Siegerehrung Nordthüringer Laufcup 2016 - Foto: privat

2016-11-06 Stephan Knopf kann Siegesserie fortsetzen

Der Nordhäuser Triathlet Stephan Knopf vom Nordthüringer ORTHIM Triathlon Team setzte auch bei der 40. Auflage des traditionellen Uderslebener Waldlauf seine beeindruckende Serie fort und bleibt trotz zuletzt weniger ausdauerspezifischen Trainings aufgrund seiner Einsätze in der Bundesliga der Ringer für Artern in der zweiten Jahreshälfte ungeschlagen. Nach Siegen in Nordhausen, Bad Frankenhausen, Artern und Sondershausen war auch über die 16 Kilometer Strecke in Udersleben kein Kraut gegen den Multisportler gewachsen.

Zur Jubiläumsausgabe kündigte sich ein starkes Starterfeld über die längste Strecke an. Zwar musste Profi-Triathlet und Teamkollege Peter Seidel kurzfristig gesundheitlich angeschlagen absagen, dafür war mit dem für Sömmerda startenden Eritreer Measho Gebremeskel ein Athlet am Start, der Knopf beim letztjährigen Lauf rund um die Rabenswaldburg in Wiehe knapp bezwang. „Ich wusste nicht genau wie gut die aktuelle Laufform ist, zumal ich am Samstag noch in Aue in der Bundesliga der Ringer kämpfte“, so Knopf anschließend. Trotzdem drückte er dem Rennen von Beginn an seinen Stempel auf. Nachdem die Spitzengruppe die ersten Kilometer zusammen blieb, setzte sich Knopf bereits auf der ersten Rennhälfte im langen Anstieg hinauf zum Rathsfeld ab und feierte nach etwas mehr als einer Stunde einen Start-Ziel-Erfolg. „Natürlich bin ich glücklich dass es so gut lief. Damit hätte ich vorher nicht unbedingt gerechnet“, erklärt der zufriedene Sieger im Ziel. Ebenfalls im Vorderfeld platzierte sich aus Nordhäuser Sicht Torsten Eichentopf als Gesamt-18. und Vierter seiner Altersklasse.

Bei noch einem ausstehenden Rennen in Wiehe am 11. Dezember führt der für Nordhausen startenden Arterner Knopf auch den Kyffhäuser Laufcup in seiner Altersklasse an.

Johann Reinhardt

Das Podest der längsten Strecke beim Uderslebener Waldlauf - Foto: privat

2016-10-25 ICAN Nordhausen: Bis 31. Oktober ermäßigte Anmeldung für „kleines Jubiläum“

Nach der gelungenen vierten Auflage des ICAN Nordhausen mit Siegen für Lokalmatadorin Katja Konschak und den Bayer Simon Schwarz ist die Anmeldung für das erste kleine Jubiläum, dem fünften ICAN Nordhausen am 20. August 2017, bereits geöffnet. Bis Ende Oktober können sich Athletinnen und Athleten für die Mitteldistanz mit Start im klaren Sundhäuser See, der welligen Radstrecke durch das Harzvorland und dem bergigen Rundkurs durch die Nordhäuser Innenstadt ermäßigt anmelden.

Wir freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr die Triathletinnen und Triathleten im schönen Südharz begrüßen zu dürfen. Nachdem es in diesem Jahr allein beim ICAN fast 300 waren, wollen wir uns weiter steigern und streben langfristig die 500-Teilnehmer-Marke an“, so Renndirektor Ulrich Konschak. Fest steht bereits die erneute Teilnahme von Titelverteidiger Simon Schwarz. Nachdem seine Freundin ursprünglich in diesem Jahr ebenfalls am ICAN Nordhausen teilnehmen wollte, musste sie verletzungsbedingt ihren Start auf 2017 verschieben – ein Bruch des Schien- und Wadenbeins machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Grund genug für den Münchner, um bereits seine Zusage für die fünfte Auflage zu geben. „Natürlich freue ich mich darauf wieder nach Nordhausen zu kommen und gemeinsam mit ihr zu starten. So kann man in der Vorbereitung vieles gemeinsam trainieren“, so der amtierende Streckenrekordhalter. Sein Ziel für die Rückkehr in die Rolandstadt im Norden Thüringens ist schon heute klar: „Der Sieg war auf jeden Fall mein bisher größter Erfolg. Ich hoffe natürlich sehr darauf, meine aufgestellte Bestleistung aus 2016 noch mal zu übertreffen, was sicherlich nicht leicht wird. Dieses Jahr war es einfach ein perfektes Rennen. Aber ich bin bereits in die Vorbereitungen eingestiegen und arbeite jeden Tag hart daran.“

Austragungstermin ist ähnlich wie in diesem Jahr der 20. August 2017. Erneut werden am Sonntag sowohl Rennen über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21 km Laufen) sowie mit dem ICAN 64 eine kürzere Olympische Distanz angeboten. Markenzeichen des ICAN Nordhausen ist insbesondere die zuschauerfreundliche und zugleich anspruchsvolle Laufstrecke durch die Altstadt mit Ziel am Theater. „Der Laufkurs zählt zu den härtesten des gesamten Triathlon-Zirkus und ist eine Herausforderung für jeden Athleten. Aber danach weiß man, was man geschafft hat und ist im Ziel umso glücklicher“, erklärt die Thüringer Profi-Triathletin und Lokalmatadorin Katja Konschak.

Neben den ICAN-Rennen werden am Vortag im Rahmen des Scheunenhof-Triathlons erneut auch Wettkämpfe für Schüler, Jugendliche und Jedermänner angeboten. „Dies ist und bleibt Teil unseres Konzeptes, denn wir wollen sowohl leistungsorientierte Sportler sowie Breitensportler für den Triathlonsport begeistern“, so Ulrich Konschak.

Die Anmeldung für die ICAN-Rennen ist bereits geöffnet und über die Mitteldistanz bis einschließlich 31. Oktober für ermäßigte 99 Euro möglich. Ein Start beim kürzeren ICAN 64 kostet 60 Euro. Zum Anmeldeportal geht es hier entlang: http://www.active.com/nordhausen-de/triathlon/v-half-and-64-ican-Nordhausen-2017

Johann Reinhardt

ICAN Nordhausen Zielbereich 2016 - Foto: Christoph Keil

2016-10-15 23.Stadtparklauf in Sondershausen

Im Stadtpark von Sondershausen findet traditionell der letzte Lauf des Jahres im Rahmen des Nordthüringer Laufcups statt. Mittlerweile in seiner 23. Auflage und wie immer gut organisiert.
Auch einige unsere Athleten nutzten die Chance um weitere Punkte in der Gesamtwertung des Laufcups zu sammeln.
Über die 10km erzielte Uwe Wittig mit seinem 3.Platz in der Altersklassenwertung einen beachtlichen Erfolg in einen sehr starken Starterfeld.
Wieder ein Achtungszeichen setzte Stephan Knopf mit seinem Sieg über die 5km Strecke. Von Anfang an in Führung liegend überquerte er mit beachtlichem Vorsprung die Ziellinie. Im gleichen Lauf sicherte sich Tilman Kühne mit seinem zehnten Gesamtplatz gleichzeitig den 1.Platz in seiner Altersklasse. Top Rennen von beiden.
Je den 2.Platz in ihrer Altersklasse belegten Finia Wittig, Frieda Herold und Thilo Kühne beim 2,5km Lauf, wobei Finia gleichzeitig auch den 3.Platz in der Gesamtwertung belegte. Glückwunsch auch an Femke Rudolph für ihren 3.Platz AK.
500m lang spurteten die kleinsten Starter auf der kürzesten Strecke des Tages. Hier erreichte Kira Wittig einen weiteren Altersklassensieg.
Mario Vollack
Start des 5km-Laufes in Sondershausen - Foto: privat

2016-10-15 Das Rennen der Extreme: Konschak gewinnt Hawaii-Silber

Dass extreme Bedingungen genau sein Ding sind und ihm besonders liegen, bewies der Nordhäuser Langdistanzspezialist Ulrich Konschak (ORTHIM Triathlon Team) beim Ironman Hawaii vergangenen Samstag erneut. Mit dem Vize-Weltmeistertitel der AK 45 feierte er seinen bisher wohl größten Erfolg.
 
Im letzten Jahr meisterte er  bereits den Triathlon hinauf zum legendären Tour-Berg L’Alpe d’Huez, in diesem Jahr bestritt er den „Ocean Lave Triathlon“ in Wales: Schwimmen bei 15 Grad Wassertemperatur, der für Großbritannien typisch raue Asphalt und eine bergige Rad- und Laufstrecke. Konschak wurde Gesamt-Dritter. Die Silbermedaille in Kailua-Kona ist noch mal die Krönung der bisherigen Erfolge des voll berufstätigen Hausarztes. Hawaii ist sein absolutes Lieblingsrennen. Legende und Mythos, Ursprung des Triathlonsports, Inspiration und Motivation für die endlosen Trainingskilometer und –stunden. „2002 hatte ich erstmalig die Gelegenheit, im Pazifik an den Start gehen zu können und seitdem lässt mich dieses Rennen nicht mehr los. Es ist der Grund, weshalb ich diesen Sport immer noch betreibe“, so Konschak. Eigentlich war die Teilnahme vor nun exakt 14 Jahren als Abschluss und Vervollständigung der triathletischen Bemühungen gedacht: „Mir gelang direkt ein richtig gutes Rennen. Ich spürte von Anfang an, dass dies mein Wettkampf ist.“ Heute ist er bei 22 Langdistanzrennen angekommen. 
 
Die Radstrecke auf Hawaii führt 90 Kilometer in die eine und nach dem Wendepunkt von Hawi aus 90 Kilometer in die andere Richtung zurück, ist mir 1200 Höhenmetern auf dem ersten Blick auch nicht besonders bergig. An vielen Tagen haben die Athleten aber auf dem Hinweg Rückenwind. Das Rennen beginnt erst bei Kilometer 120, wo man direkt gegen den Wind fährt. „Wenn man sich bis dahin von der Euphorie hat leiten lassen, kann es nun sein, dass man in große Schwierigkeiten kommt. Man muss damit umgehen können, dass es deutlich schwerer und langsamer wird, mit der Gewissheit noch einen Marathon bei brennender Sonne vor sich zu haben. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer damit von der Psyche her zurechtkommt, macht auf Hawaii ein gutes Rennen“, beschreibt der sechsmalige Hawaii-Starter die Knackpunkte bei der weltweit wohl wichtigen Triathlon-Veranstaltung. 
 
Die harten Bedingungen spielen auch in der Vorbereitung eine Rolle. Zwar ist die unmittelbare Vorbereitung ähnlich wie vor jedem anderen Ironman auch, die generelle Vorbereitung hingegen spezieller, da das Rennen ein großes Durchhaltevermögen braucht und psychische Stabilität unerlässlich ist. „Deshalb ist es wichtig im Training davor besonderen Wert auf Grundlagenausdauer zu legen“, erklärt Konschak und ergänzt: „Anders als bei den meisten Rennen in Europa, wo man fehlende Grundlagenausdauer vielleicht noch irgendwie kompensieren kann, sind die klimatischen Bedingungen mit dem Laufkurs in praller Sonne extrem.“ Auf Hawaii wird jedes Defizit Bestraft – und Konschak zeigt, wie man dem entgegenwirkt.: Etwa 140 Kilometer Schwimmen, 9000 Kilometer Radfahren und 2000 Kilometer Laufen legte er in diesem Jahr zurück. Und so trotzte der 45-Jährige auch dem zwischenzeitlichen Rückschlag beim Schwimmen, als er sich nach dem Tritt eines anderen Athleten das Kiefergelenk ausrenkte: „An diesem Punkt dachte ich, es wäre schon vorbei.“ Doch er biss sich durch, lief den Marathon nur 15 Minuten langsamer als Jan Frodeno und Sebastian Kienle und wurde belohnt. 
 
Dass die extremen Bedingungen nicht jedem liegen, musste Ehefrau Katja Konschak, ebenfalls Aushängeschild des ORTHIM-Teams, bei ihrer diesjährigen Teilnahme anerkennen. Nachdem sie noch hoffnungsvoll vom Rad stieg, machten ihr auf dem Marathon Probleme mit Kühlung und Energiezufuhr einen Strich durch die Rechnung. „Ich musste ab Kilometer 16 große Teile gehen, dachte zwischenzeitlich ans Aufgeben. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie ich mich während dieser Belastung noch mal erholen sollte“, verrät die Apothekerin.  Nachdem sie aber an einer der Verpflegungsstellen ihre Unterarme im Eiswasser kühlte wurde es besser und die letzten zehn Kilometer fand die Nordhäuser Profi-Triathletin wieder ihren Rhythmus. Auch wenn es nicht mehr weiter als Platz 31 nach vorne ging, konnte sie so doch noch ihr Minimalziel einer neuen Hawaii-Bestzeit von nun 10:15:52 Stunden verwirklichen. Und was vielleicht noch viel wichtiger ist: Sie gewann über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen den Kampf gegen sich selbst.
Johann Reinhardt
Katja und Ulrich Konschak auf Hawai - Foto: Ingo Kutsche

2016-10-08 Vorbericht Ironman Hawaii 2016

Kristin Möller (Gera) und Katja Konschak (Nordhausen) wollen bei der Ironman-WM unter die besten 20.

Der amtierende Weltmeister Jan Frodeno geht erneut als Topfavorit bei der Ironman-WM in Kailua-Kona an den Start und möchte seinen Titel verteidigen. Seine wohl härtesten Konkurrenten kommen ausgerechnet aus dem eigenen deutschen Lager: Ex-Titelträger Sebastian Kienle, Vize-Europameister Andreas Böcherer und der mehrmalige Hawaii-Podestplatzierte Andreas Raelert. Mit Kristin Möller (Gera) und Katja Konschak (Nordhausen) haben auch die beiden Thüringer Profi-Triathletinnen erneut die Qualifikation für die Welttitelkämpfe über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen geschafft. Sie gehören zu den 44 Profi-Damen, die sich im Laufe der Saison durch ein Punkteranking das Ticket für das Saisonhighlight gesichert haben und am Samstag (18.30 Uhr MEZ) in den Pazifik steigen. Der Saisoneinstieg lief für beide keineswegs wie geplant. Während Möller eine Entzündung im Grundgelenk der Großzehe plagte, musste Konschak nach einem Handbruch eine mehrwöchige Trainingspause einlegen. Eigentlich wollten beide ihr Saisondebüt beim Ironman Südafrika im April geben, doch sowohl Möller und Konschak mussten passen.

 

Für die Nordthüringerin Konschak verlief der Wiedereinstieg wie im Traum: Zwei Wochen nach Platz fünf beim Ironman 70.3 Luxemburg wurde sie auf Anhieb Gesamt-Zweite bei der Europameisterschaft in Frankfurt und feierte mit dem deutschen Meistertitel auf der Langdistanz ihren bis dato wohl größten Erfolg. "Es war wirklich atemberaubend, damit hätte ich vorher selbst nie gerechnet", so Konschak. Durch den zweiten Platz machte die zweifache Mutter auch einen entscheidenden Schritt in Richtung Hawaii 2016 und musste den Ironman UK zwei Wochen später nur noch sicher ins Ziel bringen. Für Möller hingegen war es ein Zitterspiel. Nach einer Mittelohrentzündung vor dem Halb-Ironman in Brasilien und einem kältebedingten Ausstieg in Mallorca folgten erst beim Ironman South American Ende Mai mit Rang fünf die ersten Quali-Punkte. Aber auch anschließend lief es holprig weiter, denn bei der EM in Frankfurt musste Möller erneut unterkühlt aufgeben, dann kamen beim Ironman UK Probleme mit der Schaltung hinzu, die sie zur Aufgabe zwangen. Nachdem es auch in Zürich (Schweiz) nur zu Platz zehn reichte, startete Möller am 20. August beim Ironman Sweden und landete endlich den erhofften Befreiungsschlag. In Kalmar feierte die 32-Jährige nach Wales, UK (jeweils 2011) und Lanzarote ihren vierten Ironman-Sieg, gleichbedeutend mit dem so ersehnten Hawaii-Ticket. "Im letzten Jahr habe ich das Feeling schon vermisst und wollte in diesem Jahr unbedingt wieder als Aktive selbst vor Ort sein und das ganze Drumherum erleben. Die Ausstiege in Frankfurt und UK wären wirklich hart für den Kopf. Trotz der Rückschläge habe ich aber immer an mein Ziel geglaubt", so Möller. Die durch den Sieg in Schweden zurückgewonnene Lockerheit möchte Möller auch auf die WM auf Hawaii übertragen. Beide Thüringer Profi-Damen streben die Top 20 an. "Auch eine Verbesserung meiner bisherigen Hawaii-Bestzeit von 10:24 Stunden aus dem Jahr 2002 ist ein Ziel", blickt Konschak vor ihrem fünften Start auf "Big Island" voraus.

Auch Ulrich Konschak geht an den Start

Genaue Prognosen sind allerdings aufgrund der extremen Wetterbedingungen schwierig. "Wir wissen natürlich, dass die weltweit besten Damen am Start sind", erklärt Möller. Für die Geraerin kommt es vor allem darauf an mit einem möglichst geringen Rückstand aus dem Pazifik zu steigen und den Anschluss zu halten. Für die Schwimmspezialistin Konschak ist die Auftaktdisziplin kein Problem, ihr Knackpunkt wird hingegen der Radpart sein: "Ich möchte auf dem Rad an meine zuletzt guten Leistungen anknüpfen und den Rückstand auf die Spitze verkleinern, dabei aber mein eigenes Rennen fahren." Auf dem abschließenden Marathon gehören Konschak und Möller dann zu den weltweit Besten. Neben den beiden Profi-Triathletinnen zählt zu den 2000 Starterinnen und Startern auch Katjas Ehemann Ulrich Konschak. Für den 45-Jährigen ist es bereits der sechste Hawaii-Start, womit er der erfahrenste Thüringer ist. Auch er möchte eine Top-Platzierung landen. Schon viermal kam er unter die besten 100.

Johann Reinhardt

Katja Konschak gewann in diesem Jahr den ICAN Triathlon in Nordhausen - Foto: Christoph Keil

2016-10-07 Nachtrag von den letzten 2 Wochen

Ironman Mallorca am 24.09.2016

"Was für ein Rennen. So was habe ich noch nicht erlebt." Orginalzitat von Dennis Morgenstern zum diesjährigen Ironman Mallorca in Alcudia. Das Wetter auf der Sonneninsel zeigte sich an diesem Tag mal von einer ganz anderen Seite. Gewitter und teils schwere Schauer begleiteten die Athleten ab der Hälfte des Rennens. Und so musste manche Strategie auf diese neue Situation eingestellt werden.
Dennis meisterte diese Aufgabe und freute sich riesig, als er nach 9 Stunden und 16 Minuten die Zielline überquerte. Für ihn bedeutete es den 46. Gesamtplatz und 9. in seiner Alterklassenwertung. Und das bei über 2000 Startern. Herzlichen Glückwunsch an ihn!


4. Zwickauer Triathlon am 25.09.2016

Voller Erfolg für unsere Athleten bei der vierten Auflage des Zwickauer Triathlons. Gleich bei dem ersten Rennen des Tages sicherte sich Laetitia Konschak bei den Schülern C den Gesamtsieg. Kurze Zeit später startete Katja Konschak über die Olympische Distanz und siegte mit großem Vorsprung. Ulrich Konschak und Tilman Kühne visierten auf der Sprintdistanz ebenfalls vordere Plätze an. Am Ende mit dem Gesamtsieg für Ulrich und 2. Platz der Altersklassenwertung für Tilman. Beim letzten Rennen des Tages über die Einsteigerdistanz überraschte sich nach einem starken Rennen Leon Kupfer mit dem Gesamtsieg. Besser hätte die Veranstaltung aus Vereinssicht nicht laufen können. Super Leistung von allen.

Mario Vollack

2016-09-18 Stephan Knopf wiederholt Vorjahressieg

Für unsere Triathleten gab es beim 12. Citylauf in Nordhausen wieder viele Erfolge zu verbuchen.
Stephan Knopf wiederholte seine Vorjahresleistung und siegte mit großem Abstand auf der Strecke über 6,6 km. Im gleichen Lauf erreichten Tilman Kühne und Claudia Pflüger mit dem 3.Platz in ihrer jeweiligen Altersklasse ebenso sehr gute Ergebnisse.
Auf der längsten Strecke über 9,9 km stellten sich Nico Pflüger, Michael Schorcht und Leon Kupfer der Konkurrenz. Nico durchlief als Vierter der Gesamtwertung die Ziellinie und errang dadurch den Sieg in seiner Altersklasse. Michael als Achter der Gesamtwertung und zweiter seiner Altersklasse. Auch Leon meisterte diese Herausforderung und erreichte ebenfalls den 2. Platz in seiner Altersklasse.
Unser Vereinsneuling Saeed Maruwsh kämpfte auf der 3,3 km Strecke und errang den 3.Platz in seiner Altersklasse.
Mit Inara Pflüger ging eine unserer jüngsten Triathletinnen an den Start über den 1,1 km langen Einstiegslauf und freute sich über ihren 6.Platz in ihrer Altersklassenwertung.
Mario Vollack
Stephan Knopf gewinnt beim Citylauf Nordhausen 2016 - Foto: privat

2016-09-10 Peter Seidel verbessert Thüringer Ironman-Bestmarke

Markus Liebelt und Peter Seidel (beide Orthim-Team) überzeugten am Wochenende mit Top-Resultaten. Liebelt startete in Vorbereitung auf den Ironman Barcelona in knapp drei Wochen in Großbritannien über die halbe Streckenlänge (1,9 km Schwimmen, 90 km Rad, 21,1 km Lauf). Beim Ironman 70.3 in Weymouth beendete er das Schwimmen zwar nur als 14., schob sich aber durch die schnellste Radzeit bereits auf Rang vier nach vorne. Nachdem das Führungstrio schon drei Minuten enteilt war, ging er gemeinsam mit dem Franzosen Yvan Jarrige auf den abschließenden Halbmarathon. "Wir liefen 15 Kilometer in einem hohen Tempo Seite an Seite und kamen der Spitzengruppe allmählich näher. Leider hatte ich dann einen Tiefpunkt, die hohe Radleistung machte sich bemerkbar und die Beine wurden immer schwerer", erklärte Liebelt. Trotzdem rettete der 26-Jährige den fünften Platz ins Ziel und platzierte sich so gut wie noch nie in einem Wettkampf des Ironman-Serie.
Während für Liebelt das letzte Rennen über die Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Rad und 42,195 km Lauf) noch ansteht, brachte Teamkollege Seidel dieses bereits am vergangenen Samstag hinter sich. Dabei schrieb der 27-Jährige Nordhäuser eine weitere Seite Thüringer Triathlon-Geschichte.
Die bisherige Ironman-Bestzeit hatte Seidel selbst auf seiner Langdistanz-Premiere im Oktober 2014 in Valencia auf und lag bis dato bei 8:33:29 Stunden. Fast zwei Jahre später konnte der Nordhäuser seine Bestmarke nun weiter verbessern: Mit Gesamtplatz sechs bei der Challenge Almere-Amsterdam und 8:32:04 h feierte er einen in dieser wechselhaften Saison schon lange nicht mehr für möglich gehaltenen Erfolg. Nach der Challenge Denmark und der Challenge Poznan startete der Schützling von Coach Joseph Spindler in diesem Jahr auf seiner bereits dritten Langdistanz. Durch die viertschnellste Laufzeit und seinem ersten Marathon unter drei Stunden überholte Seidel in der niederländischen Metropole einen Athleten nach dem anderen und schob sich noch bis auf Platz sechs nach vorne. "Es war ein Ergebnis, mit dem ich vorher nicht gerechnet hätte. Ich habe nie aufgegeben und am Ende den Lohn dafür bekommen"so Seidel.
Neben Liebelt und Seidel machte mit Ulrich Konschak ein schneller Oldie das nahezu perfekte Wochenende aus Sicht der Nordthüringer Triathleten perfekt. Als Generalprobe für die Ironman-WM auf Hawaii

Johann Reinhardt

2016-08-24 Liebelt bei Debüt in den Top Ten

Während ein Großteil des Nordthüringer ORTHIM Triathlon Teams beim heimischen ICAN Nordhausen um Topplatzierungen kämpfte und den Sieg von Profi-Triathletin Katja Konschak verbuchen konnte, feierte Markus Liebelt am selben Tag beim Ironman Copenhagen sein Langdistanzdebüt. In einem stark besetzten Feld mit dem mehrmaligen Hawaii-Podestplatzierten Andreas Raelert benötigte der 26-Jährige 8:42:37 Stunden für 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen. Nach einem soliden Schwimmen lag der gebürtige Sachse auf Platz elf und schob sich durch einen schnellen Radsplit auf den neunten Rang nach vorne. Mit der Hoffnung einer Topplatzierung vor Augen ging es für Liebelt auch beim abschließenden Lauf gut los. „Leider wollte mein Körper dann keine Energie mehr aufnehmen, sodass das Rennen am Ende eine absolute Grenzerfahrung war“, erklärt der Sieger des ICAN Nordhausen 2014 anschließend. Trotzdem biss er sich durch, überholte in der letzten Runde noch drei Profis und wurde nur wenige Sekunden vor dem elftplatzierten Dänen Michael Smith Larsen mit einem Top-Ten-Ergebnis belohnt: „Im Großen und Ganzen bin ich wirklich zufrieden und weiß, was es beim nächsten mal zu verbessern gibt, damit es auch in meiner eigentlich stärksten Disziplin gut läuft.“ Bereits in drei Wochen am 11. September startet Liebelt beim Ironman 70.3 im englischen Weymouth über die Mitteldistanz, bevor am 2. Oktober in Barcelona die nächste Langdistanz folgt.
Johann Reinhardt

2016-08-21 4. ICAN Germany in Nordhausen

Es war ein Erfolg, mit dem vorher wohl niemand gerechnet hätte, noch nicht mal Simon Schwarz selbst. Der Bayer vom MRRC München gewann selbst für die Insider überraschend die vierte Auflage des ICAN Nordhausen Germany und verwies in neuem Streckenrekord über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen den nach dem Radabschnitt führenden Berliner Florian Seifert (2.) und Daniel Wienbreier auf Wolfsburg (3.) auf die weiteren Podestplätze. Im Damenrennen revanchierte sich Katja Konschak (ORTHIM Triathlon Team) nach ihrem zweiten Platz 2015 und machte nach einer überzeugenden Vorstellung auf dem Halbmarathon vor Vorjahreschampion Suse Werner (Erdinger Alkoholfrei) ihren dritten Erfolg im vierten ICAN-Rennen perfekt. Über den ICAN64, eine längere Olympische Distanz, triumphierten Franziska Röver und Lars Erik Fricke. Insgesamt starteten knapp 300 Sportlerinnen und Sportler, auf das gesamte Nordhäuser Triathlon-Wochenende verteilt fanden 700 Athletinnen und Athleten den Weg in den Südharz.


Seifert und Beck nach dem Radfahren in Front – Schwarz startet Aufholjagd

Im Vorfeld gab der Münchner Simon Schwarz die Top Ten als Ziel aus. Dass es am Ende zum Sieg reichen könnte, kristallisierte sich erst auf der Laufstrecke heraus. Nach dem Schwimmen, der wohl schwächsten Disziplin des früheren Mittel- und Langstreckenläufers, lag er auf Platz elf knapp vier Minuten hinter dem Spitzenduo um Paul Clauß (Leipzig) und Henry Beck (Schleusingen), schob sich aber schon auf dem Rad gemeinsam mit Daniel Wienbreier nach vorne und wechselte nur wenige Sekunden hinter dem Wolfsburger als Vierter auf den abschließenden selektiven Laufkurs. „Das Podium war in diesem Moment schon mein Ziel. An den Sieg habe ich aber noch gar nicht gedacht, denn die anderen können auch schnell laufen“, so Schwarz. Schließlich lag der 26-Jährige zu diesem Zeitpunkt über vier Minuten hinter Beck und dem durch die schnellste Radzeit auf den Thüringer aufgefahrenen neuen Spitzenreiter Florian Seifert. Doch nach etwas mehr als Hälfte hatte Schwarz den Rückstand egalisiert, flog an dem Duo vorbei und setzte sich direkt an die Spitze. „Damit habe ich natürlich nicht gerechnet. Als er aber dann vorbeigelaufen ist, wusste ich, dass es mit dem Titel nicht klappt, weil er einfach viel schneller war als wir“, so der letztjährige Zweitplatzierte Florian Seifert, der sein Ziel des Sieges in Nordhausen aber nicht aus den Augen verliert und einen neuen Angriff starten will. 


Alter Streckenrekord um vier Minuten unterboten – Titelverteidigung im Visier

Bis ins Ziel baute der Münchner Polizeibeamte sein Polster noch auf über drei Minuten aus und unterbot den alten Streckenrekord von Georg Potrebitsch aus dem Jahr 2013 ebenfalls deutlich. Die alte Bestmarke von 3:57:44 Stunden schraubte er auf 3:53:49 Stunden nach unten. Im Halbmarathon nahm der noch als Amateur startende Schwarz den Profis um Seifert, Beck und Co teils über acht Minuten ab. Knapp 1:13 Stunden benötigte Schwarz für die 21 Kilometer durch die Nordhäuser Altstadt und das Gehege. Das Duell um Platz zwei entschied Florian Seifert für sich, nachdem Henry Beck Anfang der letzten von insgesamt vier Laufrunden von jeweils fünf Kilometern abreißen und dem von hinten heranstürmenden Daniel Wienbreier Platz drei überlassen musste. „Natürlich hätte ich gern gewonnen, bin aber trotzdem zufrieden und konnte sowohl meine letztjährige Zeit und den alten Streckenrekord unterbieten“, so Seifert im Ziel. Für Überraschungsmann Schwarz stand schon im Siegerinterview fest, dass er im nächsten Jahr seinen Titel verteidigen möchte. „Meine Freundin hatte eigentlich auch gemeldet, brach sich aber das Bein. Sie möchte 2017 auf jeden Fall starten, sodass wir wieder dabei sein werden“, so Schwarz, der in zwei Wochen beim Cologne Triathlon Weekend eine weitere Mitteldistanz bestreitet. Vorjahressieger Peter Seidel lieferte mit Platz fünf und der viertschnellsten Laufzeit ebenfalls ein solides Rennen ab und bewies, dass nach Problemen zu Saisonbeginn rechtzeitig vor seiner nächsten Langdistanz bei der Challenge Almere in drei Wochen die Form wieder in die richtige Richtung geht.


Konschak gelingt Revanche: Lokalmatadorin präsentierte sich gut in Schuss

Nachdem sie im letzten Jahr vor heimischer Kulisse von Suse Werner bezwungen wurde, gelang der Nordhäuserin Katja Konschak vom ORTHIM Triathlon Team diesmal wieder der Sprung ganz nach oben auf das Treppchen. Die beiden Konkurrentinnen hatten in der Saisonvorbereitung mit Verletzungen zu kämpfen. Während sich Konschak die Hand brach und im Schwimmen eingeschränkt war, hatte Werner Hüftprobleme und musste eine mehrwöchige Laufpause einlegen. Wie sie mit ihrem zweiten Platz bei der Ironman-EM in Frankfurt bewies, baute Konschak trotz der Probleme schnell wieder ihre Form auf. Auch beim ICAN, einem wichtigen Gradmesser für die Ironman-WM auf Hawaii Anfang Oktober, war die zweifache Mutter etwas überraschend schon nach dem Schwimmen ganz vorne zu finden. „Hier war ich mir vorher noch etwas unsicher, schließlich fehlten mir im Wasser einige Kilometer“, so Konschak. Zwar übernahm Suse Werner zwischenzeitlich die Führung und setzte sich etwas ab, doch die Thüringerin eroberte schon Ende der ersten Radrunde nach 50 Kilometern ihre Spitzenposition zurück und hielt sie mit einigen Sekunden Abstand bis zum zweiten Wechsel. Auf ihrer zuletzt folgenden Lieblingsdisziplin, dem Laufen, ließ die aktuelle Deutsche Langdistanzmeisterin dann nichts mehr anbrennen und setzte sich diesmal am Ende ungefährdet durch: „Es geht in allen Disziplinen in die richtige Richtung. Die Form fühlt sich besser an als noch vor zwei Jahren vor meinem letzten Hawaii-Start“, so Konschak. Auch Werner zeigte sich trotz ihrer verpassten Titelverteidigung keineswegs enttäuscht. „Im Laufen war ich genauso schnell wie im Vorjahr, insgesamt war ich nur eine Minute langsamer – von daher war die Zeit gar nicht so schlecht. Wenn ich im kommenden Jahr ohne Verletzung durchkomme, kann ich vielleicht auch wieder das oberste Treppchen angreifen“, zeigte sich die 24-Jährige bereits angriffslustig für die fünfte Auflage.


Röver und Fricke gewinnen ICAN64 – Neuer Teilnehmerrekord an beiden Tagen

Über den kürzeren ICAN64 über einen Kilometer Schwimmen, 53 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen setzten sich Franziska Röver und Lars Erik Fricke durch. Der Apoldaer zeigte sich nur zwei Wochen nach seinem neunten Platz beim Norseman, einem der wohl weltweit härtesten Langdistanz-Rennen, schon wieder erstaunlich gut in Form und feierte einen Start-Ziel-Sieg. „Unterwegs habe ich mich wirklich gut gefühlt. Ich bin froh, hier gewonnen zu haben. Es ist fantastisch, was in Nordhausen entsteht“, so Fricke. Nach 2:16:10 Stunden Rennzeit verwies er den Berliner Sebastian Kurt und Thomas Röver aus Magdeburg auf die Plätze zwei und drei. Schnellste Dame war Franziska Röver (Magdeburger Triathlonclub), gefolgt von Anna Riethmüller (TSV Eschwege) und Elke Schönhardt.

Insgesamt fanden an beiden Tagen des Nordhäuser Triathlonwochenendes – bereits gestern standen im Rahmen des 14. Scheunenhof-Triathlons kürzere Streckenlängen auf dem Programm – knapp 700 Athletinnen und Athleten den Weg in die Rolandstadt und sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord. Bei der vierten Auflage des ICAN starteten fast 300 Sportlerinnen und Sportler. „Das Starterfeld wächst kontinuierlich und auch die Resonanz der Zuschauerinnen und Zuschauer steigt weiter. Rund um die Rad- und Laufstrecke versammelten sich tausende Nordhäuser, die die Athleten anfeuerten und zu Höchstleistungen antrieben. Natürlich brauchen wir weiter Geduld, aber in drei Jahren ist die 400-Teilnehmer-Marke für den Sonntag unser Ziel“, richtet Renndirektor Ulrich Konschak bereits den Blick in die Zukunft.

Johann Reinhardt

2016-08-20 14. Scheunenhof-Triathlon Nordhausen

Das war mal wieder ein Event. Zwei Tage Triathlon in Nordhausen und für jede Alters- und Leistungsgruppe war etwas dabei. Entweder beim Scheunenhof-Triathlon am Samstag oder beim mittlerweile national und international bekannten ICAN Nordhausen am Sonntag. Die angebotenen Distanzen reichten über 300m beim Bambinilauf für die Jüngsten bis zum Half-ICAN über 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 20km Lauf für den ambitionierten Amateursportler oder Profi. So standen am Ende der Wettkämpfe über 700 Sportler in den Startlisten und alle kämpften um die besten Plätze in ihren jeweiligen Wettkämpfen.

Erfreulicherweise gingen dieses Jahr auch wieder viele Nachwuchsstarter aus unserem Verein an den Start und zeigten damit, dass auch der Triathlon in Nordhausen für die Zukunft gut aufgestellt ist.

Inara-Estell Pflüger belegte den 8. Platz bei den Schülern C (100m Schwimmen - 2,5 Rad – 400m Lauf), gefolgt von Laetitia Konschak auf Platz 9, Carla Höpker auf Platz 13 und Lilith Schüler auf Platz 14. Bei den Mädchen der Schüler B (200m Schwimmen – 5km Rad – 1km Lauf) errang Finia Wittig den 5. Platz und Lena Gulden den 8. Platz.

Thilo Kühne mit seinem 10. und Georg Höpker mit dem 12.Platz vertraten unseren Verein in der gleichen Altersgruppe bei den Jungen würdig, weiter mit Wilhelm Herbst mit seinen 7.Platz bei den Schüler A (400m Schwimmen – 10km Rad – 2,5km Lauf). Über die gleiche Strecke auch das Rennen der Jugend B. Mit Leon Kupfer nun der erste Podestplatz. Bronze für Ihn. Saeed Marwusch, erst seit kurzem in unseren Verein, kämpfte sich bei dem ersten Triathlon seines Lebens tapfer durch alle Widrigkeiten und wurde unter Beifall im Ziel willkommen geheißen.

Die längste Strecke des Scheunenhof-Triathlons war die Sprint-Strecke (750m Schwimmen - 20km Rad – 5km Lauf). Achtungszeichen von Tilman Kühne, Charlotte Herbst und Claudia Pflüger. Alle drei mit Silberrang in ihrer jeweiligen Altersklasse. Und Gold gab es auch. Nico Pflüger war in seiner Altersklasse nicht zu schlagen und siegte. Vereinskamerad Uwe Wittig finishte auf Platz sieben seiner AK liegend über die Ziellinie.

Abschließend gesehen ein sehr gut organisierter Wettkampf mit vielen Startern in allen Altersklassen. Einziger Kritikpunkt und leider nicht zu ändern, das Wetter.


Die Ergebnisse des 14. Scheunenhof-Triathlons finden Sie hier

Mario Vollack

2016-08-13 24. Eurawasser- Triathlon in Güstrow

Auf dem Weg nach Kopenhagen zu seinem ersten Ironman, machte Markus Liebelt in Güstrow einen Zwischenstopp, um beim 24. Eurawasser Fun Triathlon in Güstrow eine letzte harte Einheit über die olympische Distanz zu absolvieren. Mit Andreas Raelert hatte er einen echten Superstar des Triathlonsports als direkten Gegner. Auch er startet beim Ironman Kopenhagen und wollte ebenso den Triathlon als letzten, schnelle Einheit nutzen.

Auf den zwei Schwimmrunden im Inselsee hat Markus knapp 1,5 min auf Andreas verloren und lag an 5.Stelle. Damit war er erstmal zufrieden, leider hat er beim 1.Wechsel etwas Zeit liegen gelassen. "Die wellige Radstrecke war zwar vom Verlauf her schön, der Asphalt aber nur etwa 10km gut. 20 km waren schlecht und 10km waren sehr schlecht- dort bin ich aus Sorge um mein Material auch ziemlich vorsichtig und nur am Oberlenker gefahren" so Liebelt. Nach 25 km hat er Platz 2 übernommen und wechselte mit einem beruigendem Vorsprung und ca 2,5 min Rückstand auf Andreas in die Laufschuhe. Dort kam er zwar mit der schnellsten Laufzeit noch etwas näher an ihn ran, aber Raelert ließ nicht locker und sicherte sich somit den Sieg. "Mit meiner Leistung und dem 2.Platz bin ich zufrieden und es hat trotz miserabler Radstrecke echt Spaß gemacht!" sagte Liebelt nach dem Rennen.

2016-07-23 Kindertriathlon in Leipzig

Neben unseren Erwachsenen waren am vergangenen Wochenende auch unsere Kinder und Jugendlichen im Wettkampfgeschehen unterwegs. Beim Leipziger Triathlon wurde Finia Wittig im Rennen der Mädchen (0,1 km Schwimmen, 1 km Radfahren, 1 km Laufen) Gesamt-Dritte, Inara-Estell Pflüger folgte auf Platz acht und Drittplatzierte ihrer Altersklasse.

Kindertriathlon in Leipzig - Foto: privat

2016-07-17 Katja Konschak nach Platz drei in Bolton für Hawaii qualifiziert

Nur zwei Wochen nach ihrem Deutschen Meistertitel über die Langdistanz in Frankfurt startete Katja Konschak (ORTHIM Triathlon Team) erneut über die Ironman-Strecke. Im britischen Bolton sicherte sie sich mit einem starken dritten Platz die anvisierte Qualifikation für die Welttitelkämpfe auf Hawaii: Im Kona Pro Ranking liegt sie mit 6140 Punkten nun auf Platz 21. Nur die besten 35 Profi-Damen werden zu der WM zugelassen. Wie im Vorfeld angekündigt lag der Fokus der 38-Jährigen darauf zu finishen. Auf dem Rad begleiteten sie zwei Schläuche, Inbusschlüssel, Pannenspray, CO2-Kartuschen, Luftpumpe und sieben Energieriegel: „Ich wollte absolut auf Nummer sicher gehen und auf alles vorbereitet sein.“ Trotz der Strapazen des Ironman Frankfurt kam auch in Bolton der Renncharakter durch, denn als Gesamt-Dritte stellte Konschak die schnellste Schwimm- und zweitschnellste Laufzeit aller Athletinnen auf. "Am Ende konnte ich sogar noch ein paar Körner für Hawaii sparen", so die zweifache Mutter.

Johann Reinhardt

2016-07-17 Markus Liebelt findet im hohen Norden zurück in die Erfolgsspur

Nach zuletzt einigen glücklosen Auftritten aufgrund von kalten Temperaturen, Unterkühlung und eines Plattens, fand der Nordhäuser Profi-Triathlet Markus Liebelt (ORTHIM Triathlon Team) zurück in die Erfolgsspur. Kurzfristig entschied sich Liebelt für einen Start beim „Gegen den Wind Triathlon“ in St. Peter Ording. Aufgrund des starken Windes an der Nordseeküste wurde der Wettkampf in einen Duathlon (5 km Laufen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) umgewandelt, den der 26-Jährige von Beginn an bestimmte und in 1:49:04 Stunden in souveräner Manier für sich entschied. Schon den ersten Laufabschnitt beendete Liebelt 1:45 Minuten vor den restlichen Konkurrenten und baute auf dem Rad sein Polster auf zweieinhalb Minuten weiter aus. Im Ziel betrug der Vorsprung auf den zweitplatzierten Daniel Pacher (MC Pirate) satte sieben Minuten. „Nach den bisherigen Enttäuschungen bin ich froh, dass endlich mal wieder alles geklappt hat. Trotz einer harten Trainingswoche für meinen ersten Ironman im August konnte ich in allen Disziplinen eine sehr gute Leistung abliefern und das Tempo bis zum Schluss hochhalten“, bilanzierte Liebelt anschließend. Nächstes Rennen für den Sieger des ICAN Nordhausen 2014 ist der Ironman 70.3 Polen am 7. August über die Mitteldistanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen, bevor nur zwei Wochen später am 21. August sein Saisonhighlight über die Langdistanz in Kopenhagen folgt.

 

Schlechter lief es an diesem Wochenende für das Nordhäuser Regionalliga-Team beim dritten der insgesamt vier Saisonrennen im sachsen-anhaltinischen Havelberg. Das Nordthüringer Quartett erreichte ersatzgeschwächt über die kürzere Olympische Distanz von 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen den neunten Platz. Angeführt von Sören Lontke auf Rang 14 vervollständigten Dennis Morgenstern (27.), Stephan Knopf (28.) und Nicky Ehrlich (39.) in seinem erst zweiten Regionalliga-Einsatz die Teamwertung. „Leider hat man das Fehlen unserer Leistungsträger gemerkt. Dazu kam die kurzfristige verletzungsbedingte Absage von Hans Zwirnmann, die uns weiter geschwächt hat“, so Lontke anschließend. Auch vom Pech blieben die Südharzer diesmal nicht verschont: Dennis Morgenstern verlor beim ersten Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren zusätzlich wertvolle Minuten aufgrund eines gerissenen Riemens am Helm. Trotz des kleinen Dämpfers in Havelberg liegt eine Top-sechs-Platzierung zum Saisonende in der Tabelle weiter im Bereich des möglichen. Dafür müsste die Nordhäuser Equipe im abschließenden Rennen in Cottbus am 17. September noch mal eine Topplatzierung einfahren. Mit dabei ist dann zumindest wieder Teamleader und Langstreckenspezialist Ulrich Konschak.

 

Johann Reinhardt

Markus Liebelt gewinnt „Gegen den Wind“ - Foto: Johann Reinhardt

2016-07-10 1.Störmthaler Triathlon

Am letzten Wochenende fand im Leipziger Neuseenland die Premiere des 1. Sparkassen-TriDay's statt. Das wollten sich einige Triathleten aus unserem Verein nicht entgehen lassen und entschlossen sich kurzfristig daran teilzunehmen. Und das durchaus mit beachtlichen Erfolgen.

Alle waren ganz vorn mit dabei und konnten ihren hervorragenden Trainingsstand in den Wettkampf mitnehmen. Bei den Jüngeren erzielten Laetitia Konschak den zweiten und Thilo Kühne den dritten Platz in ihrer jeweiligen Altersklasse. Auf der Sprintdistanz starteten Tilman Kühne und Ulrich Konschak in das Rennen. Tilman erkämpfte sich den dritten Platz in seiner Altersklasse. Ulrich toppte das Ganze noch einmal und siegte in seiner Altersklasse mit großem Vorsprung.

Laetitia und Thilo bei der Siegerehrung - Foto: privat

2016-07-07 Dennis Morgenstern mit neuer Langdistanz-Bestzeit beim Ironman Frankfurt

Nicht nur Katja Konschak wusste mit ihrem Deutschen Meistertitel über die Triathlon-Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer am vergangenen Wochenende zu überzeugen. Neben der Profi-Triathletin bestritt auch Teamkollege Dennis Morgenstern (ebenfalls ORTHIM Triathlon Team) die Tortour beim Ironman Germany in Frankfurt und belegte als Gesamt-77. in seiner Altersklasse bei über 300 Startern den 17. Platz. „Ich will noch nicht vom perfekten Tag sprechen, aber es war auf jeden Fall ein richtig guter und bereits nah dran“, zeigte sich Morgenstern anschließend zufrieden. Der Nordhäuser egalisierte seine bisherige Langdistanz-Bestzeit von 9:27 Stunden um über 15 Minuten, 9:11:32 Stunden standen im Ziel auf dem Frankfurter Römer für ihn zu Buche. Schon das Schwimmen im Langener Waldsee begann für den 32-Jährigen wie gewünscht. Nachdem er schnell seinen Rhythmus fand, wechselte er nach unter einer Stunde aufs Rad. Über die 180 Kilometer leistete sich der Rolandstädter ebenfalls keinen Hänger, sodass er nach knapp sechs Stunden den zweiten Wechsel erreichte. „Auch die erste Hälfte des Marathons lief richtig gut. Zwar konnte ich auf der zweiten Hälfte das Tempo nicht mehr ganz so hoch halten, aber dafür die Position weiter sichern“, so Morgenstern.

Johann Reinhardt

Dennis Morgenstern - Foto: Christin Knopf

2016-07-03 Katja Konschak ist Deutsche Meisterin auf der Langdistanz

Beim Ironman Germany über die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen erreichte die Nordhäuser Profi-Triathletin Katja Konschak vom ORTHIM Triathlon Team nach überstandener Verletzungspause einen lange nicht für möglich gehaltenen zweiten Platz, gleichbedeutend mit dem Vize-Europameistertitel. Hinter der Australierin Melissa Hausschildt war sie in Frankfurt beste Deutsche und sicherte sich somit auch den nationalen Meistertitel über die Ironman-Strecke. Nur zwei Tage nach ihrem 38. Geburtstag machte sie sich damit wohl selbst ihr schönstes Geburtstagsgeschenk. 

Trotz ihrer gesundheitlichen Probleme in der Vorbereitung und anfänglichen Schmerzen im Schwimmtraining nach dem Knochenbruch in der rechten Hand beendete die Südharzerin die Auftaktdisziplin als starke Dritte direkt hinter der anschließend lange führenden Natascha Schmitt. „Die Kälte hat mir zu schaffen gemacht, ich habe die ganze Zeit über gefroren. Trotzdem verlief das Schwimmen so, wie ich es mir erhofft habe. Glücklicherweise hatte ich in meinem Wechselbeutel noch ein trockenes Trikot, sodass mir schnell wieder warm wurde“, erklärt Konschak. Auch auf dem Rad, ihrer eigentlichen Wackeldisziplin, blieb sie als Sechste in Schlagdistanz zu einer Topplatzierung und wechselte mit nicht mal acht Minuten Rückstand zum Podium auf den abschließenden Marathon. „Ich hatte immer die Sorge, auf der ersten der beiden Radrunden zu viel investiert zu haben. Daher war es ein Tanz auf der Rasierklinge, aber ich konnte zum Glück bis zum Ende die Wattzahl hochhalten und mich in Schlagdistanz bringen“, so Konschak weiter.

Wie schon vor zwei Wochen beim Halb-Ironman in Luxemburg, als sie mit der schnellsten Laufzeit aller Damen überzeugte, machte die zweifache Mutter auch in der Mainmetropole beim Laufen noch endscheidenden Boden gut. Erstmals in ihrer Karriere lief sie den Marathon in einem Ironman-Rennen in unter drei Stunden. „Das ausgerechnet auf diesem anspruchsvollen Laufkurs zu schaffen, ist wirklich unglaublich“, freut sich Konschak im Ziel. Mit der Marschroute die 42,195 Kilometer nicht zu schnell anzugehen und zu überpacen, holte sie zu Beginn langsam aber sicher Zeit auf die vor ihr liegenden Damen auf. Nachdem sie zur Hälfte des Marathons an Verena Walter und Astrid Stienen vorbeizog und bereits auf Position vier lag, legte sie sich auf der Schlussrunde auch die lange führende Natascha Schmitt und die bis dato Zweitplatzierte Daniela Sämmler zurecht. „Ich hätte mir gewünscht, noch schneller an Daniela heranzukommen. Ich habe erst daran geglaubt, es schaffen zu können, als ich sie im Blick hatte“, so Konschak. Mit dem Vize-Europameistertitel und dem Sieg in der Deutschen Meisterschaft, sicherte sich die Thüringerin ihre bisher größten Erfolge. 

Lange erholen kann sich Katja Konschak trotz des zweiten Platzes bei der Europameisterschaft allerdings nicht. Mit dem Ziel der Hawaii-Qualifikation vor Augen, wird die 38-Jährige wie schon 2014 in zwei Wochen bereits den Ironman UK in Bolton bestreiten. Vor zwei Jahren folgte auf einen neunten Platz in Frankfurt der zweite Rang in Großbritannien. Mit einem diesmal ähnlich guten Abschneiden könnte die Apothekerin dann endgültig für ihre fünfte Hawaii-Teilnahme planen.

Johann Reinhardt

Deutsche Meisterin 2016 Katja Konschak - Foto: Ingo Kutsche