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2018_-10-21 Gutes Pflaster: Seidel in Valencia ungeschlagen

Der Nordhäuser Profi-Triathlet Peter Seidel gewann zum Saisonabschluss in überzeugender Manier den ICAN Gandia-Valencia. Nach 8:45:50 Stunden erreichte er auf der Langdistanz über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen das Ziel in der spanischen Hafenstadt und lag damit über 20 Minuten vor dem zweitplatzierten Spanier Manuel Ricardo Manas. 
Valencia scheint ein gutes Pflaster für den Thüringer zu sein, denn schon seine überhaupt erste Langdistanz gewann er als „Langdistanz-Rookie“ hier 2014 auf Anhieb. Damals noch als Außenseiter gestartet, hart umkämpft mit einer engen Entscheidung auf der Marathonstrecke gegen den lange führenden Georg Potrebitsch, der inzwischen seine aktive Karriere beendete. Diesmal absolvierte der 29-Jährige von der Spitze aus ein einsames Rennen. „Bei meinem zweiten Start erneut gewonnen zu haben, bedeutet mir unglaublich viel. Vor vier Jahren war die Situation noch eine andere, denn ich wusste nicht, was mich erwartet. Mit der Erfahrung der letzten Jahre war es diesmal ein anderes Rennen“, erklärt der Nordhäuser. 
Schon beim Schwimmen erarbeitete er sich als Dritter und Führender der Verfolgergruppe eine gute Ausgangsposition - einzig zwei Spanier waren im kühlen Nass noch schneller. „Auf der ersten Runde war es noch eine größere Verfolgergruppe, bis zum Schwimmaufstieg gelang es durch ein beständig hohes Tempo dann, diese noch weiter zu dezimieren“, so Seidel. Auf dem Rad, wo der Rolandstädter in diesem Jahr den wohl größten Sprung nach vorne machte, schloss er schon auf der ersten der sechs Runden auf den Führenden auf, übernahm die Spitzenposition und gab diese auch auf dem abschließenden Marathon nicht mehr ab. „Eine schnellere Zeit verhinderten sinnflutartige Regenfälle auf dem Rad, sodass ich auf dem verwinkelten Kurs sehr vorsichtig fahren musste. Hier stach mich auf der vierten von sechs Radrunden ebenfalls noch eine Wespe, was mich im weiteren Rennverlauf aufgrund der Bewegung glücklicherweise aber nicht weiter behinderte“, so Seidel anschließend. Trotzdem legte er die 180 Kilometer in 4:36 Stunden so schnell wie noch nie zurück. Wie viel Zeit die diesmal schweren Bedingungen kosteten, auch auf der Laufstrecke hatten die Athleten mit der Nässe und ungewohnten spanischen Kälte zu kämpfen, ist hypothetisch: "Letztlich hat es vielleicht sechs oder sieben Minuten ausgemacht. Natürlich wäre ich gerne noch schneller gewesen, am Ende hatten aber alle dieselben Probleme, sodass ich vor allem auf dem Rad nach einer brenzligen Situation auf rutschiger Straße kein unnötiges Risiko mehr eingehen wollte."
Der Sieg beim ICAN Gandia-Valencia bedeutet nun auch die wohlverdiente Saisonpause für den Schützling von Coach Joseph Spindler: „Mit dem zweiten Platz beim Ostseeman in Damp über die Mitteldistanz oder den Siegen beim ICAN64 in Nordhausen in Rekordzeit sowie beim 7-Türme-Triathlon in Lübeck und in Eckernförde kann ich über den gesamten Saisonverlauf sehr zufrieden sein.“ Welche Rennen im nächsten Jahr auf der Agenda stehen, lässt Seidel noch offen - eine Rechnung hat er auf jeden Fall noch mit dem Ostseemann in Glücksburg offen, wo er nach energetischen Problemen vorzeitig aussteigen musste: "Hier würde ich gerne noch mal zeigen, was ich kann."

Johann Reinhardt

Peter Seidel beim ICAN Gandia-Valencia 2018 - Foto: Cesar March

2018-09-07 Seidel möchte in Almere eigene Bestzeit verbessern

Der Nordhäuser Profi-Triathlet Peter Seidel startet kommenden Sonntag mit hohen Zielen bei der Challenge Almere-Amsterdam. In den Niederlanden stellte er in 8:32:04 Stunden vor zwei Jahren bereits seine bislang schnellste Langdistanz-Zeit auf: „Mein Ziel ist es, diese zu verbessern und die Marke von 8:20 Stunden anzugreifen. Es ist ein schneller, flacher Kurs. Wenn ich ohne Probleme durchkomme, ist es möglich.“ 
Schon im bisherigen Saisonverlauf zeigte der Athlet des Nordthüringer ORTHIM Triathlon Teams seine starke Form, gewann u.a. den 7 Türme Triathlon in Lübeck, den ICAN64 in Nordhausen und wurde Gesamt-Zweiter beim gut besetzten Ostseeman113 in Dampf über die Mitteldistanz. „Ich fühle mich nach einem kleinen Infekt vor dem ICAN in Nordhausen wieder super. Die Form und die Werte sind so gut wie schon die ganze Saison über“, so Seidel. 
Beim Ostseeman in Glücksburg über die Langdistanz lag Seidel bis nach dem Radfahren bereits gut im Rennen, verlor in der zweiten Disziplin allerdings seine Gel-Flasche, weshalb auf dem abschließenden Marathon energetische Probleme die Folge waren. Ohne ein solches Missgeschick hofft der 29-Jährige jetzt auch über die Königsdistanz des Triathlon-Sports zeigen zu können, zu was er in der Lage ist. Im 20-köpfigen Profi-Feld der Männer strebt er einen Platz unter den besten Fünf an. 
Das letzte Saisonrennen bestreitet am selben Tag auch das Nordhäuser Regionalliga-Team. Nach bereits vier Wettkämpfen geht es zum Abschluss noch mal nach Cottbus. In der Lausitz steht dabei ein ungewohntes Format an: Die insgesamt vier Athleten eines jeden Teams startet in der Team-Staffel über viermal 400 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen. Da Seidel in Almere gefordert ist, starten mit Tilman Kühne und Leon Kupfer neben den erfahrenen Dennis Morgenstern und Hans Zwirnmann zwei Nachwuchs-Athleten und können erneut wichtige Erfahrungen sammeln.
Dass sich der Nordhäuser Nachwuchs nicht im mitteldeutschen Vergleich verstecken muss, zeigte bereits das vergangene Wochenende. So gewann Tilman Kühne den Jedermann-Wettkampf über die Sprintdistanz beim 30. Bergsee Triathlon in Ratscher und sicherte sich den ersten Platz in der Gesamtwertung. 
Ebenfalls erfolgreich präsentierte sich Karsten Knape in Quedlinburg bei der „Hölle von Q“ über die längere Mitteldistanz von zwei Kilometer Schwimmen, 83 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen als Zweiter (4:47:48 h), wobei es auf dem Rad hinauf zum Hexentanzplatz 1.460 Höhenmeter zurückzulegen galt. 

Johann Reinhardt
Peter Seidel auf dem Weg zum Sieg beim ICAN64 in Nordhausen (Fotograf: Christoph Keil)

2018_08_19 Bericht ICAN Nordhausen 2018

Bachor meldet sich durch ICAN-Sieg zurück, fulminantes Sprintfinish um Platz zwei – Zimmermann in Streckenrekord

Der Wolfsburger Konstantin Bachor gewann in 3:54:07 Stunden die sechste Auflage des ICAN Nordhausen über die Mitteldistanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen. Auch in diesem Jahr entwickelte sich ein Rennen auf Messers Schneide, das erst auf der letzten der vier Laufrunde entschieden wurden. In einem packenden Sprintfinish sicherte sich der kurzfristig nachgemeldete Thüringer Henry Beck den zweiten Platz vor Philipp Mock (Eschwege). Bei den Damen setzte sich Topfavoritin Laura Zimmermann (Würzburg) in neuem Streckenrekord durch. Insgesamt nahmen mit über 270 Athletinnen und Athleten so viele wie noch nie an den ICAN-Rennen teil.

 

Woellner mit dem perfekten Tag – bis zum Wespenstich

Beim Schwimmen im Sundhäuser See entwickelte sich das erwartete Bild an der Spitze. Wie schon im Vorjahr machte Marcus Woellner die Pace – erhielt aber Begleitung von Spitzenschwimmer Henry Beck, der sich kurzfristig für einen Start im Südharz entschied und erst am Morgen meldete. Auf dem Rad war es auch der Athlet des WILD EAST Triathlon Teams, der für das Tempo sorgte und nach 40 Kilometern langsam eine Lücke von einer halben Minute zum weiterhin konstant gut fahrenden Beck riss. Zudem kam der radstarke Drittplatzierte Konstantin Bachor bislang nicht entscheidend näher und verlor anfangs sogar einige Sekunden. „Ich konnte 20 Watt mehr treten als sonst, habe mich wirklich gut gefühlt“, schildert Woellner. Doch dann geschah das Missgeschick: Der Leipziger wurde von einer Wespe gestochen, ihm wurde anschließend die Luft abgeschnürt und so musste er noch vorzeitig auf der Radstrecke aussteigen. Nach den Verletzungsproblemen im Vorjahr nun, erneut in Führung liegend, von einer Wespe gestoppt. „Ich bin mir sicher, dass er sonst hätte ganz vorne angreifen können“, bedauert Renndirektor Ulrich Konschak.

 

Trio kommt gemeinsam zum zweiten Wechsel

Der zwischenzeitlich führende Beck erhielt zeitnah neue Begleiter: Auf der zweiten Hälfte der Radstrecke fand Bachor seine Rad-Beine und fuhr den Abstand zu und auch Philipp Mock, nach dem Schwimmen noch drei Minuten hinter Bachor, schloss mit dem schnellsten Radsplit von unglaublichen 2:02:28 Stunden über die knapp 90 Kilometer auf.

 

Es gestaltete sich erneut ein Krimi: Das Trio  erreichte gemeinsam den zweiten Wechsel. Auf der ersten Laufrunde sicherte sich Beck die Spitzenposition, während Bachor – dem nach seiner Streptokokken-Infektion noch die Wettkampfhärte fehlt – erst einmal abwartend in Lauerposition lag. Nach sieben Kilometern schloss der 33-Jährige dann auf und zog direkt vorbei. „Ich habe erst überlegt kurz mit ihm mitzulaufen, entschied mich dann aber dazu, direkt eine Lücke zu reißen“, so Bachor. Zwar konnte er dadurch auch einige Sekunden zwischen sich und Beck legen, doch entschieden war der Kampf um den Sieg noch nicht. Auf die letzte Runde ging der mehrmalige Ironman-Podestplatzierte 40 Sekunden vor Beck – und von hinten lauerte 1:30 Minuten dahinter ebenfalls noch Philipp Mock.

 

Bachor verteidigt Vorsprung – Beck gewinnt Sprintfinish

Letztlich hielt Bachor aber die Spitzenposition und zeigte mit dem Sieg in der Rolandstadt, dass mit ihm wieder zu rechnen ist – und er auch auf der Laufstrecke, seiner vermeidlich schwächsten Disziplin, Rennen für sich entscheiden kann. „Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung, die durch die Wettkämpfe am Samstag auch die Kinder mit einbezog und eine tolle Sache für die ganze Familie war“, lobt der erfahrene Langdistanzler, der in der Vorwoche gemeinsam mit Katja Konschak die Strecke noch abfuhr.

Zu einem wahren Herzschlagfinale kam es im Kampf um Platz zwei. Von hinten schob sich Mock immer näher an Beck heran, lag zu Beginn der Zielgerade 500 Meter vor dem Ziel nur noch wenige Meter hinter seinem Kontrahenten. Letztlich behielt der für Weimar startende Schleusinger im Kampf der Athleten, die beide jeweils von Rainer Skutschik trainiert werden, aber die Nerven und verteidigte den zweiten Rang. Auf Platz vier zeigte der Thüringer Langdistanz-Rekordhalter Christian Altstadt aus Erfurt nur zwei Wochen nach seinem OstseeMan-Sieg eine solide Leistung: „In Anbetracht der Vorbelastung war das heute das Optimum, auch wenn ich natürlich gerne noch das Podium mitgenommen hätte.“

 

Zimmermann tankt Selbstvertrauen vor Rügen-Start

Im Damenrennen wurde die für den SV Würzburg 05 startende Laura Zimmermann ihrer Favoritenrolle gerecht und unterbot bei idealem Triathlon-Wetter in 4:22:50 Stunden sogar über drei Minuten den von Lokalmatadorin Katja Konschak gehaltenen Streckenrekord. Bei ihrem Start-Ziel-Erfolg verwies die gebürtige Allgäuerin, die im September noch beim Ironman 70.3 Rügen startet, die Dresdnerin Manuela Süß und Anke Hennecke (Kaifu Tri Team) auf die weiteren Podestplätze. „Nordhausen war ein guter Gradmesser, ich habe mich das ganze Rennen über gut gefühlt und konnte meinen Rennplan trotz der anspruchsvollen Laufstrecke umsetzen“, zeigte sich die 28-Jährige anschließend zufrieden.

 

Auch Seidel egalisiert Streckenrekord deutlich

Auf der kürzeren ICAN64-Distanz (1 Kilometer Schwimmen, 53 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) bewies Lokalmatador und Profi Triathlet Peter Seidel (Orthim Triathlon Team), dass trotz seines durch energetische Probleme bedingten Ausstieges in Glücksburg vor zwei Wochen die Form in die richtige Richtung geht. Über die längere Olympische Distanz unterbot auch er die bisherige Rekordmarke von Lars Erik Fricke mit 2:11:58 Stunden deutlich und distanzierte Teamkollege Stephan Knopf um über zehn Minuten. Bei den Damen war kein Kraut gegen Weltcup-Starterin Caroline Pohle aus Leipzig gewachsen, die sogar vor den ersten Männern das Schwimmen beendete. Für die Sechstplatzierte der Deutschen Meisterschaft im Sprint geht es in zwei Wochen beim Weltcup in Karlsbad weiter.

2018-08-19 Ergebnisse HALF ICAN und ICAN 64 sind online

Die Ergebnislisten für den HALF ICAN und ICAN 64 finden sie hier

2018_08_01 ICAN Nordhausen stark besetzt wie nie

Der zweifache ICAN-Sieger Simon Schwarz verzichtet in diesem Jahr auf eine Teilnahme im Südharz, nachdem er erst vor etwas mehr als einer Woche beim Ironman Switzerland startete. Der Spannung vor der sechsten Auflage am 19. August tut das keinen Abbruch. Im Favoritenkreis sind Marcus Wöllner (Leipzig), Fabian Rahn (Hürtgenwald) und Philipp Mock (Eschwege) zu finden – oder behält mit dem Thüringer Langdistanz-Rekordhalter und frischgebackenen OstseeMan-Sieger Christian Altstadt (Erfurt) letztlich doch ein Thüringer die Oberhand?

EM-Zehnter nach zwei Ironmans nun in Nordhausen

Für Fabian Rahn und Philipp Mock ist der ICAN Nordhausen Neuland, für beide ist es die Premiere in der Rolandstadt. Dabei wohnt Mock nur unweit der thüringischen Grenze in Eschwege. Viele seiner Radausfahrten führen in die Eichsfelder Gegend. „Schon im letzten Jahr hatte ich überlegt in Nordhausen zu starten, musste aber leider wegen einer Verletzung passen“, erklärt Mock. In diesem Jahr gelang dem 30-jährigen der nächste Schritt in Richtung nationale Spitze. Beim Ironman Germany in Frankfurt vor etwas mehr als drei Wochen, gleichzeitig die Europameisterschaft, wurde er mit der achtschnellsten Radzeit starker Zehnter. Nur drei Wochen später beim als Duathlon ausgetragenen Ironman Hamburg lief er auf Platz zwölf. „Die Spritzigkeit war natürlich noch nicht wieder da. Drei Wochen Pause zwischen zwei Ironman-Rennen waren doch etwas wenig“, bilanziert Mock.

Die Frische hofft der Augenoptikmeister dann am 19. August in Nordhausen wieder zu haben. „Natürlich habe ich zwei Ironman-Rennen in den Knochen. Wenn ich starte möchte ich aber immer schnellstmöglich ins Ziel kommen. Ich gebe alles was in mir steckt und schaue dann, was am Ende dabei herauskommt“, unterstreicht der Radspezialist, der auch in Nordhausen auf dem TEAG Thüringer Energie Bike Course den Turbo zünden möchte: „Viele Möglichkeiten zu taktieren gibt es als schwächerer Schwimmer nicht, deshalb werde ich auf dem Rad Gas geben.“

Nach Schwarz-Tipp: Rahn möchte beim Lauf auftrumpfen

Einen ähnlichen Rennplan wie Philipp Mock könnte mit Fabian Rahn ein weiterer ICAN-Debütant verfolgen. Wie auch bei Mock ist bei Rahn die schwächste Disziplin das Schwimmen – gemeinsam könnten sie anschließend aber auf dem TEAG Thüringer Energie Bike Course eine Aufholjagd starten. Dabei liegen Rahn, der an der deutsch-niederländischen Grenze in Hürtgenwald in der Nordeifel wohnt, insbesondere die schweren Streckenprofile. Beim Ironman UK Ende Juli gelang ihm als Dritter der Sprung aufs Podium. Nach dem ICAN plant der Rock-Fan am 9. September noch einen Start beim Ironman Wales und hat auch hier das Podium, wenn alles optimal läuft sogar die Qualifikation für den Ironman Hawaii 2019, im Visier. In seiner Agenda 2020 peilt der frühere Radsportler in zwei Jahren den Sprung aufs Podium bei der Ironman-WM auf Big Island an: „Diesem großen Traum werde ich alles unterordnen.“

Dabei lief die Saisonvorbereitung des 32-Jährigen, der bei seinem Langdistanz-Debüt 2016 in Roth auf Anhieb Gesamt-Siebter wurde, gar nicht optimal. Lange musste er wegen einer Hüftverletzung mit dem Lauftraining aussetzen, trotzdem war auf seine Paradedisziplin in Großbritannien bereits wieder verlass. Nur 2:54 Stunden benötigte er für den Marathon. Dass ein Westfale den Weg in den Südharz findet, hat auch mit dem zweifachen Nordhausen-Sieger Simon Schwarz zutun. „Sowohl Simon als auch Christian Kramer haben mir den ICAN empfohlen“, erzählt Rahn, der sich im Vorfeld auch noch einige Tipps von seinen Kumpeln holen möchte.

Natürlich würde Rahn auch deshalb gerne die Nachfolge von Simon Schwarz antreten und weiß dabei – ähnlich wie der zweifache Nordhausen-Sieger - um seine Stärke im Lauf: „Selbst wenn ich beim Schwimmen etwas mehr Rückstand habe und auf dem Rad nicht alles aufholen kann, darf man mich beim Lauf nicht abschreiben. Mein Ziel ist der Sieg.“

Alter Bekannter: Wöllner möchte den perfekten Tag erwischen

Ein alter Bekannter in Thüringer ist bereits der Sachse Marcus Wöllner. Er startete bereits 2014 (9.) und 2017 (5.) beim ICAN. Im letzten Jahr stieg er als Führender vom Rag, hatte auf der Laufstrecke aber mit Rücken- und Knieproblemen zu kämpfen. Nun möchte der Athlet des WILD EAST Pro Triathlon Teams um Per Bittner den perfekten Tag erwischen und seine Spitzenposition auch auf dem Jüttner Run Course durch die Nordhäuser Altstadt verteidigen. „Natürlich will ich wieder versuchen, möglichst ein Polster nach dem Radfahren auf die Mitkonkurrenten zu haben. Wenn ich mit Fabian Rahn zum Lauf komme, schätze ich ihn noch stärker ein. Mir gibt es immer noch zusätzliche Motivation, wenn ich als Führender auf dem Rad fahren. Die Werte im Training sind so gut wie nie, ich konnte mich nochmal steigern“, verspricht der 29-Jährige, der sich früh für einen erneuten Start entschied, ein offensives Rennen.

Dass die Form in diesem Jahr stimmt, zeigte er bereits mit dem Sieg beim Powertriathlon in Gera, dem zweiten Platz beim Leipziger Triathlon und der neuen persönlichen Langdistanz-Bestzeit bei der Challenge Roth. Nach einem hoffentlich erfolgreichen ICAN geht es für den Plauener noch weiter zum IRONMAN Italy oder den Ironman Barcelona.

Neben dem Trio meldete in der Vorwoche auch der Wolfsburger Profi-Kollege Konstantin Bachor (mehrere Ironman-Podestplätze) sowie der Erfurter Elite-Athlet Christian Altstadt, der erst vergangenen Sonntag den traditionellen OstseeMan in Glücksburg an der Ostsee gewann (Vorstellungen folgen). „In diesem Jahr sind wir so stark besetzt wie nie. Wie im Vorjahr freuen wir uns auf Spannung bis auf die letzten Meter“, so Renndirektor Ulrich Konschak.

Die Voranmeldung für den ICAN Nordhausen ist online unter www.icantriathlonnordhausen noch bis 12. August möglich. Für die Wettkämpfe über die kürzeren Distanzen im Rahmen des 16. Scheunenhof-Triathlons (www.scheunenhof-triathlon.de) am Vortag ist die Online-Meldung noch zwei Tage länger bis zum 14. August offen.

Fabian Rahn - Foto: Finisherpix

2018_07_22 Nordhäuser Triathlon-Wochenende rückt näher

Nordhäuser Triathlon-Wochenende rückt näher: ICAN Nordhausen lockt neben hunderten Hobbysportlern erneut die nationale Spitze

Die 16. Austragung des Nordhäuser Triathlon-Wochenendes mit Rennen für Kinder, Jugendliche und Jedermänner bis hin zum Profi-Triathlet wirft ihren Schatten voraus. Am 18./19. August in knapp vier Wochen werden erneut hunderte Triathletinnen und Triathleten im Südharz erwartet, darunter auch einige Elite-Athleten. Während der Scheunenhof-Triathlon am Samstag vor allem die Breitensportler lockt, kommen über die Olympische- sowie Mitteldistanz im Rahmen des internationalen ICAN Nordhausen am Sonntag die ambitionierten Sportler auf ihre Kosten.

ICAN-Rennen mit 300 Startern erwartet

Für die ICAN-Rennen am 19. August kündigt sich, stand heute, ein neuer Teilnehmerrekord an. Knapp 250 Triathletinnen und Triathleten haben bereits gemeldet. „300 Sportlerinnen und Sportler wären am Sonntag toll. Erwartungsgemäß steigt die Zahl in den letzten Wochen immer noch mal an“, weiß Organisator Ulrich Konschak vier Wochen vor dem Ausdauer-Highlight in der Nordthüringer Rolandstadt.

Neben dem Preisgeld – insgesamt 4.200 Euro werden für die Podestplatzierten des Half ICAN ausgeschüttet, davon je 1200 Euro für die Siegerin und den Sieger – lockt die Thüringer Meisterschaft über die Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren, 21 Kilometer Laufen) die Athleten in den Südharz. Auch die Strecke mit dem kristallklaren Sundhäuser See, dem welligen Radabschnitt auf dem TEAG Thüringer Energie Bike Course durch die schöne Vorharzlandschaft und dem profilierten Jüttner Run Course durch die Nordhäuser Altstadt mit Ziel vor dem Theater stellen Jahr für Jahr ein Highlight dar. „Auf jeder Laufrunde durch den Zielkanal laufen zu können, ist eine unglaubliche Motivation. Die unglaubliche Stimmung an der Strecke am Theater vorbei setzt immer noch mal zusätzliche Kräfte frei“, erklärt Lokalmatadorin und Profi-Triathletin Katja Konschak, bereits viermal siegreich bei ihrem Heimrennen.

Erlesenes Profi-Feld mit Thüringer Spitze und nationalen Topathleten

Im Elitefeld über die Mitteldistanz hat bereits der Thüringer Langdistanz-Rekordhalter Christian Altstadt aus Erfurt, erst kürzlich in 8:20:22 Stunden starker Gesamt-Elfter beim Triathlon-Klassiker in Roth, sein Kommen zugesagt und möchte sich nur zwei Wochen nach seinem Start beim OstseeMan in Glücksburg den Thüringer Meistertitel sichern. Konkurrenz könnte er durch den Jenaer Bundesliga-Starter Aljoscha Willgosch und Profi-Kollege sowie Lokalmatador Peter Seidel, der sich allerdings noch offen hält, über welche Distanz er startet, bekommen.

Neben der Thüringer Triathlon-Spitze können die Organisatoren erneut auch die besten nationalen Triathleten zum Kräftemessen beim ICAN Nordhausen begrüßen. Aus Köln macht sich Fabian Rahn (3. Ironman UK 2018) auf den Weg, mit dem Rückenwind eines zehnten Platzen bei der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt kommt Philipp Mock aus Eschwege unweit der hessisch-thüringischen Grenze und auch der Leipziger Marcus Wöllner, im Vorjahr Führender des ICAN Nordhausen nach dem Radfahren, will diesmal den Sprung aufs Podest schaffen. „Das Rennen um den Sieg könnte spannend wie nie werden. Und natürlich hoffen wir, dass wir erneut auch den zweifachen Titelträger und Titelverteidiger Simon Schwarz nach seinem Start beim Ironman Switzerland Ende Juli in Nordhausen begrüßen dürfen“, so Ulrich Konschak.

Mit dem Trio um Rahn (32 Jahre), Mock (30) und Wöllner (29) aber auch Altstadt (31) und Seidel (29) sind wiederum einige der „Stars of tomorrow“ im Südharz vertreten, denn trotz ihrer bisherigen Erfolge, zählen sie noch zu jener Athleten-Generation, der auf der Langdistanz die Zukunft gehört.

Ob Markus Liebelt 2014, Peter Seidel 2015 oder Simon Schwarz in den vergangenen beiden Jahren – für sie war der Sieg im Südharz gegen einige der arrivierten Langdistanzler um Georg Potrebitsch oder Christian Kramer jeweils ein großes Ausrufezeichen und Startschuss für danach errungene Erfolge. Sie alle konnten mittlerweile den nächsten Schritt machen“, unterstreicht Konschak.

Bewährter Ablauf beim Nordhäuser Triathlon-Wochenende

An den Abläufen, sowohl Zeitplan und Streckenführung, ändert sich im Vergleich zu den Vorjahren nichts. Am Samstag finden auf dem Scheunenhof-Gelände ab 13:35 Uhr verteilt über den gesamten Nachmittag der Firmentriathlon powered by Mitteldeutsche Hartstein-, Kies- und Mischwerke GmbH, Einsteiger- und Sprint-Rennen sowie die WBG Südharz Schüler-Wettkämpfe statt.

Der Startschuss zum ICAN Nordhausen am Sonntag fällt erneut um 8:00 Uhr, wobei mit dem Zieleinlauf vor dem Theater um die Mittagszeit gerechnet wird. Der kürzere ICAN 64 über die längere Olympische Distanz von einem Kilometer Schwimmen, 53 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen beginnt wie in den Jahren zuvor nur fünf Minuten nach der Mitteldistanz.

Die Anmeldungen für die Rennen am Samstag und Sonntag sind unter www.scheunenhof-triathlon.de sowie www.icantriathlonnordhausen.com weiterhin möglich.

 

Marcus Wöllner

2018_06_30 Wichtiger Hinweis zur Anmeldung beim Scheunenhof-Triathlon

!!! WICHTIGER HINWEIS !!! WICHTIGER HINWEIS !!! !!! WICHTIGER HINWEIS !!!


aufgrund nicht lösbarer technischer Probleme ist die Anmeldung zum Scheunenhof-Triathlon am 18.08.2018 nur noch unter my race|result möglich.

Das Organisationsteam bitten dies zu entschuldigen.


!!! WICHTIGER HINWEIS !!! WICHTIGER HINWEIS !!! !!! WICHTIGER HINWEIS !!!


2018_06_24 Kurzbericht zum 31. Apoldaer Triathlon und 2.Ostseeman in Damp

Für die Kinder und Jugendlichen des Triathlon Nordhausen e. V. ging es am Sonntag zum 31. Apoldaer Triathlon.

Bei den jüngsten Schülern D (50 Meter Schwimmen, 1 Kilometer Radfahren, 200 Meter Laufen) gelang Raphael Konschak als Zweiter der Sprung aufs Podium, zudem wurde Bruno Winzler Achter. Stark vertreten waren die Nordhäuser mit Mia Sophie Reinhardt (7.), Laetitia Konschak (11.) und Hermine Bourbeck (16.) sowie Liam Noel Uwelius (28.) und Laurent Winzler (29.) auch im Wettkampf der Schüler B (200 Meter Schwimmen, 5 Kilometer Radfahren, 1 Kilometer Laufen), bei dem insgesamt 55 Athletinnen und Athleten starteten. Über die doppelte Streckenlänger der Schüler A lieferten Thilo Kühne (15.) und Bjarne Sander Teihs (22.) gute Rennen.

Im  als Jagdstart durchgeführten Wettkampf der Junioren wurde Tilman Kühne starker Zweiter und darf sich noch die Hoffnung machen, für die am kommenden Wochenende anstehende Deutsche Meisterschaft im sächsischen Grimma nominiert zu werden.

In der Vorbereitung musste sich der Nordhäuser Profi-Triathlet Peter Seidel immer wieder mit kleinen Verletzung herumärgern, pünktlich zu den ersten Saisonhöhepunkten kommt der 28-Jährige aber in Form.

Nach seinem überlegenden Sieg beim 7 Türme Triathlon in Lübeck über die Olympische Distanz, gelang Seidel auch in Damp nahe der deutsch-dänischen Grenze ein Topergebnis. Über die Mitteldistanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen wurde der Athlet des Nordthüringer ORTHIM Triathlon Team starker Gesamt-Zweiter und musste sich nur Profi-Kollege Sean Donnelly (Darmstadt) geschlagen geben.

Das Schwimmen beendete Seidel in der ersten großen Gruppe und stieg als Siebter aufs Rad. Hier fuhr er dann auf die Gruppe um den Zweitplatzierten, darunter u.a. Profi Till Schramm und der Vorjahres-5. Luca Heerdt, auf. Bis zum zweiten Wechsel löste sich Seidel von seinen Begleitern. Auf dem Halbmarathon hielt Seidel nicht nur die Athleten hinter sich auf Distanz, sondern kam auch Sieger Donnelly noch mal gefährlich nahe. „Dass es schon wieder so gut läuft, hätte ich vorher nicht erwartet. In Lübeck konnte ich zwar gewinnen, wusste aber nicht, ob ich es auch schon über die längeren Distanzen umsetzen kann“, zeigte sich Seidel anschließend zufrieden. In sechs Wochen folgt mit dem Ostseeman in Glücksburg über die Langdistanz dann das vorläufige Saisonhighlight des Rolandstädters.

Johann Reinhardt

Siegerehrung der Junioren beim 31.Apoldaer Triathlon - Foto: privat

2018_06_10 Orthim Triathlon Team beim 31. Triathlon in Harsewinkel

Auf Einladung ihres Namensgebers Orthim, eines homöopathischen Arzneimittelherstellers, starteten die Athleten des Nordthüringer Orthim Triathlon Teams am Sonntag beim 31. Triathlon in Harsewinkel (Nordrhein-Westfalen). Für die kommenden Aufgaben gab es eine gehörige Portion Selbstvertrauen, denn die Nordhäuser Riege wusste vollends zu überzeugen.

Seit 2012 unterstützt Orthim bereits das Thüringer Triathlon-Aushängeschild Katja Konschak. Über die Jahre hinweg entwickelte sich diese Zusammenarbeit weiter, bis 2015 schließlich die Unterstützung auf weitere Nordhäuser Athleten ausgeweitet und das Projekt eines Triathlon-Langdistanzteams ins Leben gerufen wurde. Naturheilmittel und Triathlon als Natursport, sowohl Orthim als auch der Triathlonsport stehen für Gesundheit, gesunde Ernährung und allgemein eine gesunde Lebensweise. Neben dem Konschak-Ehepaar gehören so inzwischen auch Profi Peter Seidel, Dennis Morgenstern, Sylvester Mackensen, Stephan Knopf, Hans Zwirnmann und Nachwuchsathlet Tilman Kühne dem achtköpfigen Team an.

Bereits zum fünften Mal traten Konschak und Co. so auch die Reise nach Harsewinkel an. Ein gutes und erfolgreiches Pflaster, wie sich am Sonntag erneut herausstellte. Über die Mitteldistanz von zwei Kilometer Schwimmen, den etwas verkürzten 71 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen feierte Profi-Triathletin Katja Konschak ihren fünften Sieg, den dritten Erfolg in Serie und tankte damit Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Denn schon in einer Woche geht es für sie beim Ironman 70.3 Luxemburg weiter und Anfang Juli folgt mit der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt das vorläufige Saisonhighlight. „Nur zwei Wochen nach dem Ironman Lanzarote lief es überraschend gut. Auf dem Rad konnte ich so gute Wattwerte fahren wie noch nie auf einer Mitteldistanz“, zieht die 39-Jährige nach ihrem Start-Ziel-Sieg ein positives Fazit. In Luxemburg hat die zweifache Mutter dann eine Top-5-Platzierung im Visier.

Ähnlich gut lief es für Ehemann Ulrich, der nach einem soliden Schwimmen und Radfahren durch die schnellste Laufzeit noch bis auf den dritten Gesamtplatz nach vorne lief und nur Marco Mühlnikel (Köln) und Claas Bradler (Marienfeld) den Vortritt lassen musste. Das starke Mannschaftsergebnis rundeten Hans Zwirnmann (11.), nach dem Radfahren noch eine Minute vor Konschak und Sylvester Mackensen (26.) ab. Über die kürzere Sprintstrecke (0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) schrammte Nachwuchshoffnung Tilman Kühne als Viertplatzierter um nur 19 Sekunden am Podest vorbei, durfte sich aber über den Sieg in der Junioren-Klasse freuen. Claudia Mackensen erkämpfte in der Damenwertung den 14. Platz.

Nicht mit in Harsewinkel dabei war Stephan Knopf, der dafür aber ebenfalls über die Halbdistanz beim Schlosstriathlon im sächsischen Moritzburg startete. Auch für den Arterner Multisportler lief es rund: Nach 4:31 Stunden erreichte er bei dem Triathlonklassiker als 14. der über 300 gestarteten Athleten das Ziel. „Insgesamt bin ich mit dem Rennverlauf, vor allem beim Schwimmen und Radfahren, zufrieden. Im Laufen gelang es noch nicht meine gewohnte Leistung auf der Mitteldistanz umzusetzen, dazu fehlen mir noch die spezifischen Einheiten“, so Knopf, der im September bei der Ironman 70.3-Weltmeisterschaft in Südafrika startet.

Johann Reinhardt
Unsere Athleten beim 31.Pflüger-Triathlon in Harsewinkel - Foto: Christoph Keil

2018_05_29 Erfolgreicher Auftritt unserer Nachwuchs-Athleten beim Triathlon in Gera

Bei den Schülern D gab es mit Platz 1 für Raphael Konschak und Platz 3 für Bruno Winzler zwei Podestplatzierungen. Im Rennen der Schülerinnen B belegten Laetitia Konschak, Mia Sophie Reinhardt und Hermine Bourbeck unter 24 Startern die Plätze 8, 13 und 16. Bei den männlichen Schülern B wurde Laurent Winzler 18. (38 Starter).
Emma Winzler kam bei den Schülerinnen A auf Platz 12 (14) und Thilo Kühne im Rennen der Schüler A auf Platz 20 (31).
Herzlichen Glückwunsch!

Zieleinlauf beim Powertriathlon in Gera - Foto: privat

2018-04-26 Konschak und Mackensen in Texas

Am kommenden Samstag geht es für das Nordthüringer Orthim Triathlon Team in die nächste Runde. Ulrich Konschak und Sylvester Mackensen starten beim Ironman Texas, den North American Championship, über die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen.

Für beide ist es die Premiere in Texas und eine willkommene Abwechslung, bevor sowohl Konschak und Mackensen über dann kürzere Distanzen für das Nordhäuser Team in der Triathlon-Regionalliga starten. „Dadurch passt der frühe Ironman gut in die Saisonplanung“, so Konschak. Für den Routinier mit bereits über 20 Langdistanz-Wettkämpfen, darunter 2016 der Vize-Weltmeistertitel seiner Altersklasse auf Hawaii, ist ein Platz auf dem Podium in der M45-49 das Ziel. Dies würde erneut zu einem WM-Start berechtigen – trotz des Ausstieges von Ehefrau Katja in Südafrika, bleibt es das diesjährige Vorhaben, erneut gemeinsam auf Big Island teilzunehmen.

Für Konschaks Sondershäuser Teamkollegen Sylvester Mackensen, beide starten nun in der selben Altersklasse, geht es vor allem darum, sein „Amerika-Trauma“ zu besiegen. So wollte er ursprünglich im September letzten Jahres bei der Halb-Ironman Weltmeisterschaft in Chattanooga starten, stürzte aber bei der Besichtigung der Radstrecke schwer und zog sich mehrere Gesichtsbrüche und Schürfwunden zu. „Ich bin so gut wie noch nie durch den Winter gekommen. Die Herausforderung war über die letzten Monate natürlich, erkältungsfrei zu bleiben. Nun möchte ich natürlich unbedingt das Ziel erreichen“, blickt Mackensen voraus und liebäugelt mit einer neuen persönlichen Ironman-Bestzeit – diese liegt bislang bei 10:25 Stunden.

In Texas erwartet die beiden Südharzer eine flache Strecke, allerdings könnten die Bedingungen durch die erwartet hohen Temperaturen und ähnliche klimatische Bedingungen ähnlich schwer wie auf Hawaii werden: „Das Schwimmen wird wohl ohne Neoprenanzug stattfinden.“

Johann Reinhardt
U.Konschak und S.Mackensen beim Ironman Texas 2018 - Foto: privat

2018-04-13 Hawaii im Visier: Konschak startet erneut in Südafrika

Für die Nordhäuser Profi-Triathletin Katja Konschak war die letzte Saison ein Wellenbad der Gefühle – mit einem positiven Ende. Eigentlich wollte die Athletin des ORTHIM Triathlon Teams bei der Weltmeisterschaft auf Hawaii starten, musste ihre Hoffnung darauf aber nach dem Ausstieg beim Ironman Germany in Frankfurt begraben. Dass die Saison trotzdem zu einer überaus erfolgreichen wurde, lag am Ironman Barcelona im September. Das erste Mal überhaupt gelang Konschak das Kunststück über die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,105 Kilometer Laufen unter der magischen Neun-Stunden-Marke zu bleiben. Durch die gleichzeitig aufgestellte neue persönliche Bestzeit erkämpfte sie sich den vierten Platz und erste wichtige Punkte für die Qualifikation zu den Ironman-Welttitelkämpfen 2018.

Über jene Langdistanz erfolgt auch der Start Konschaks in das Triathlon-Jahr 2018. Wie schon in der Vorsaison geht für die 39-Jährige die Reise nach Südafrika. Zwar hält auch in den heimischen Gefilden der Frühling langsam Einzug, den Großteil ihrer Vorbereitungen musste sie trotzdem auf dem Ergometer absolvieren. „Auch die Laufstrecken im Training wichen aufgrund von Feuchtigkeit und Glätte etwas von denen in einer normalen Ironman-Vorbereitung ab. Auf dem Rad konnte ich nur eine wirklich lange Einheit draußen absolvieren“, so Konschak. Wenigstens ein paar Trainingskilometer konnte die Vize-Europameisterin von 2016 im Freien zurücklegen, was besonders wichtig ist, da in Südafrika die Straßenverhältnisse durch den rauen Asphalt schlechter sind: „Die Vibration kann man auf der Rolle nicht simulieren, nach fünf Stunden auf dem Rad strengt das wirklich an. Deshalb war es gut, es noch mal ins Training einzubauen.“ 

Auch vom kürzlich gewonnenen Possenlauf Rückschlüsse auf die Form zu ziehen, ist schwierig. Anstelle von 20 Kilometern mussten die Läuferinnen und Läufer aufgrund der Witterungsbedingungen nur 16 zurücklegen. „Das Grundgefühl war gut, einen Vergleich zum Vorjahr habe ich aber nicht. Deshalb wird es auch eine kleine Überraschung, wie gut es bereits in Südafrika klappt. Ich denke, die Form ist ähnlich gut wie im letzten Jahr“, mutmaßt die zweifache Mutter.

Selbstvertrauen gibt Konschak die Gewissheit, durch ihren Vize-Europameistertitel 2016 und die neue Ironman-Bestzeit von unter neun Stunden mittlerweile zur nationalen und internationalen Spitze zu gehören. „Ich weiß, was ich zu leisten im Stande bin – auch wenn die Vorbereitung nicht perfekt lief, kann ich durch die gesammelten Erfahrungen ein gutes Rennen abliefern“, hofft Konschak, die im Juli ebenfalls erneut einen Start beim Ironman in Frankfurt anvisiert: „Mitte April kann man nicht davon ausgehen, bereits in Bestform zu sein. Irgendwo wird es Abstriche geben, die es dann bis Frankfurt zu beheben gilt.“

Im südafrikanischen Port Elizabeth trifft die Thüringerin u.a. auf die WM-Zweite Lucy Charles, Brasilien-Siegerin Susie Cheetham und ihre deutschen Landsfrauen Katharina Grohmann sowie Carolin Lehrieder. Trotzdem visiert sie wie schon 2017 mindestens einen sechsten Platz an. „Ich denke, es wird erneut ein enges Rennen geben. Wie die anderen Damen drauf sind, ist schwierig einzuschätzen. Für viele ist es ebenfalls das erste Rennen“, sagt Konschak. Bei der letzten Austragung lagen nach über neun Stunden Renndauer lediglich fünf Minuten zwischen Platz vier und Platz zehn – den Ausschlag könnte bei dieser Konstellation erneut die Erfahrung machen und somit für die Rolandstädterin sprechen.

Johann Reinhardt

2018-02-25 Nachbetrachtung des 3."Nordhaeuser Doppel"

Das von unseren Verein ausgetragenen „Nordhaeuser Doppel“ fand am letzten Wochenende zum dritten Mal statt. Der Name ist Programm und so besteht der eigentliche Wettkampf aus den Zeiten der am Freitag geschwommenen Distanzen im Badehaus Nordhausen und den am Samstag gelaufenen Strecken im Rahmen des Albert-Kuntz-Laufes.

Das diese Veranstaltung sich in der Region etabliert hat, zeigten auch die 50 Voranmeldungen an diesem „Swim and Run“. Fast die Hälfte davon waren Teilnehmer aus dem Schüler- und Juniorenbereich. Besonders erfreulich für uns, da die seit letzten Jahr in eigener Regie durchgeführte Nachwuchsarbeit „sichtbare Früchte“ trägt. Gleichzeitig bietet dieser Wettkampf auch einen guten Überblick über den momentanen Leistungstand, sowohl für die Athleten, als auch für die Trainer und Übungsleiter.

Schon am Freitag im Badehaus Nordhausen zeichneten sich bei den Teilnehmern viel gute Schwimmzeiten ab. Es entwickelten sich interessante Zweikämpfe auf den einzelnen Bahnen und jeder war bestrebt sich eine gute Ausgangsposition für das Laufen zu „erschwimmen“.

Die schnellsten Zeiten bei den „Großen“ über 800m erreichten Katja Konschak (10:15 min), Peter Seidel (10:17min) und Tilman Kühne (10:27min). Nachbetrachtet legten hier die drei Triathleten aus unseren Verein schon den Grundstein für ihre Gesamtsiege beim 3. „Nordhaeuser Doppel“ 2018 in den jeweiligen Wettkampfklassen.

Der Albert-Kuntz-Lauf hatte in diesem Jahr mit seiner vierzigsten Austragung ein rundes Jubiläum. Gleichzeitig sahen sich die Veranstalter wegen Sturmschäden zum Streckenwechsel gezwungen. Die bewährte Strecke war von umgefallenen Bäumen blockiert. Das tat der Veranstaltung aber keinen Abbruch. Wiederum sehr lobenswert aus unserer Sicht. Für die jüngsten Teilnehmer unseres „Doppels“ wurde abermals extra eine 600m Strecke angeboten und zeittechnisch ausgewertet

Auf allen Strecken wurde um jede Platzierung gekämpft und die Sieger in den einzelnen Altersklassen heißen Kira Wittig (SchD/w), Raphael Konschak (SchD/m), Ellen Rieger (SchC/w), Erik Gulden (SchC/m), Laetitia Konschak (SchB/w), Laurent Winzler (SchB/m), Finia Wittig (SchA/w), Georg  Höpker (SchA/m) und Frieda Herold (JugB/w).

Bei den beiden langen Strecken siegte Alexandra Rieger und Tilman Kühne über die 800m Schwimmen/8km Laufen, sowie Katja Konschak und Peter Seidel über die 800mx2 Schwimmen/16km Laufen.

An dieser Stelle nochmals ein Danke an alle Teilnehmer und Mitwirkenden des 3. „Nordhaeuser Doppels“.

Die Ergebnisliste finden Sie hier

Mario Vollack

Unser Nachwuchs beim 3."Nordhaeuser Doppel" - Foto: privat

2018-01-20 Drittes "Nordhäuser Doppel" 23./24.02.2018

Am 23./24.02.2018 findet die dritte Ausführung des „Nordhäuser Doppel“ statt. Nach den erfolgreichen letzten beiden Jahren soll dem interessierten Sportlern auch diesmal wieder ein zusätzlicher Wettkampf als „Swim and Run“ angeboten werden. Unter der Leitung von Ulrich Konschak und seinen Organisationsteam findet am Freitag im Badehaus Nordhausen das Schwimmen und am Samstag, im Rahmen des 40. Albert-Kuntz-Laufes, das Laufen statt. Beide Zeiten werden dann am Ende zusammengefasst und ergeben so die Gesamtwertung.


Folgende Wettkämpfe werden angeboten:
- Schüler D und C (Jahrgänge 11/12 bzw. 09/10) 50m Schwimmen / 600m Laufen
- Schüler B (Jahrgänge 07/08): 100m Schwimmen / 600m Laufen
- Schüler A und Jugend B (Jahrgänge 05/06 bzw. 03/04): 400m Schwimmen / 2km Laufen
- Jugend A und Junioren (Jahrgänge 01/02 bzw. 99/00): 800m Schwimmen / 8km Laufen
- Erwachsene Kurze Distanz (ab Jahrgang 98): 800m Schwimmen / 8km Laufen
- Erwachsene Lange Distanz (ab Jahrgang 98): 800m Schwimmen (x 2) / 16km Laufen (es werden
  800m geschwommen, die Zeit wird mit 2 multipliziert)

Weitere Informationen und die Anmeldung zum 3."Nordhäuser Doppel" finden Sie hier

2017-10-14 Ulrich Konschak stürmt in Spanien aufs Podium

Der Nordhäuser Triathlet Ulrich Konschak vom Nordthüringer Orthim Triathlon Team landete eine erneute Topplatzierung zum Saisonabschluss. Zwar starteten er und Ehefrau Katja in diesem Jahr nicht bei der Weltmeisterschaft auf Hawaii, trotzdem absolvierte der Routinier am Samstag eine Langdistanz über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen – es war bereits die 24. in seiner sportlichen Laufbahn. Beim ICAN Gandia-Valencia war Konschak von Beginn an im Vorderfeld zu finden, beendete das Schwimmen im Mittelmeer als Achter und schob sich auf dem Rad auf Rang sieben nach vorne. Auf dem abschließenden Marathon schlug dann die Stunde des Mediziners: In unter drei Stunden bewältigte er die letzte Disziplin und schob sich damit noch bis auf den zweiten Gesamtplatz nach vorne. Nach 8:58 Stunden Renndauer musste er sich einzig dem Spanier Enrique Martinez Torres geschlagen geben. „Ein tolles Ergebnis, mit dem ich vorher so nicht gerechnet hätte“, zeigte sich Konschak glücklich im Ziel.

2017-10-04 Katja Konschak mit Rekordrennen in Barcelona

Das Nordhäuser Triathlon-Trio um Katja Konschak, Peter Seidel und Markus Liebelt, alle vom Nordthüringer Orthim Triathlon Team, starteten allesamt zum Abschluss der europäischen Triathlon-Saison in Barcelona (Spanien). In der katalanischen Metropole galt es keine geringere als die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Laufen und 42,195 Kilometer Laufen zurückzulegen.
Insbesondere Konschak gelang eine Topplatzierung, denn im Profi-Rennen der Damen erstürmte sie beim Sieg der Niederländerin Yvonne van Vlerken den vierten Platz. Außerdem verbesserte sie die Thüringer Langdistanzbestzeit und schob sich auf Platz zehn der aktuellen deutschen Bestenliste auf der Ironmandistanz bei den Damen.
Das Schwimmen im warmen Mittelmeer absolvierte die 39-Jährige in der Führungsgruppe ohne zu viel Energie zu vergeuden und zu überhitzen. Auch der anschließende erste Wechsel verlief ohne Probleme, sodass Konschak als Zweitplatzierte die Radstrecke in Angriff nahm. Hier galt es, nicht zu viel Zeit auf die vor ihr platzierten Damen zu verlieren, um im Marathon in Schlagdistanz zu bleiben. „Am Ende des Radfahrens lief es noch mal richtig gut. Ich konnte unter fünf Stunden bleiben, worüber ich mich wehr gefreut habe“, so Konschak über die zweite Teildisziplin. Für den zweiten Wechsel ließ sich die Nordhäuserin noch mal mehr Zeit, sammelte all ihre Kräfte und brennte auf den letzten etwas mehr als 42 Kilometern ein wahres Feuerwerk ab. Mit der schnellsten Laufzeit von 3:03 Stunden schob sie sich von Platz sieben noch auf vier nach vorne und verpasste am Ende sogar um nur zwei Minuten ihre Landsmännin Daniela Semmler (3.). Vor allem auf der zweiten Hälfte des Marathons musste die zweifache Mutter hart für die Topplatzierung kämpfen: Nachdem sie trotz der Erschöpfung des Radfahrens gut loslief, lag sie bereits in der dritten der insgesamt vier Runden auf dem vierten Rang – da die vor ihr liegenden Damen noch ein großes Polster hatten, war von da an die markante 9-Stunden-Marke das große Ziel Konschaks. „Die Beine wollten nicht mehr so, also konzentrierte ich mich noch mehr auf die Energiezufuhr und immer weiter zu laufen. Nach dem letzten Wendepunkt wurde es richtig schwer. Gegenwind und Krämpfe in den Fußsohlen und Oberschenkeln zwangen mich fast zum Stehenbleiben, als mich ein Agegrouper oberholte, der mich noch mal motivierte. Ich konnte dann seinen Windschatten knapp zwei Kilometer halten, bevor ich ihn ziehen lassen musste“, gibt Konschak einen Einblick in die letzten Kilometer. Trotzdem erfüllte sich die letztjährige Deutsche Meisterin und Vize-Europameisterin ihr langersehntes Ziel: In einer Endzeit von 8:57:12 Stunden blieb sie erstmals in einem Langdistanzrennen unter der magischen Marke von neun Stunden. „Ich freue mich riesig über dieses Ergebnis, auch wenn es „nur“ zu Platz vier gereicht hat. Es war aber vorher klar, dass es nicht einfach wird, auf das Podium zu kommen“, erklärt Konschak weiter. Nachdem sie noch in Frankfurt im Juli mit gesundheitlichen Problemen auf der Laufstrecke aussteigen musste, war es nun ein gelungener Saisonabschluss: „Nach der schwierigeren Saisonphase war das neun-Stunden-Finish der Plan, nachdem es in Frakfurt leider nicht klappte. Der Sieg beim ICAN gab mir dafür noch mal Aufrieb.“
Für ihr nächstes großes Ziel, die Qualifikation für den Ironman Hawaii 2018, brachte die Platzierung in Barcelona bereits knapp 1000 Punkte im sogenannten Kona Pro-Ranking, was eine gute Ausgangsposition für die kommende Saison bedeutet.   
Während für Konschak alles nach Plan lief, hatten sowohl Seidel und Liebelt mehr zu kämpfen. Nach einem soliden Schwimmen in knapp 50 Minuten, ließ der 28-Jährige auf dem Radabschnitt federn und wollte das Rad eigentlich schon abstellen – doch der Gedanke an seine kleine Familie zu Hause ließ den Sieger des ICAN Nordhausen 2015 durchhalten und so schob er sich durch einen guten Marathon von nur etwas über drei Stunden noch auf den 19. Rang des Elitefeldes nach vorne. „Auf dem Radpart haben die nötigen Wettkämpfe im Voraus gefehlt, die ich leider aus verschiedenen Gründen in diesem Jahr nicht absolvieren konnte“, so Seidel.
Unglücklich verlief das Rennen derweil für Markus Liebelt. Nachdem er auf der Radstrecke in den Top Ten lag, die Beine gut waren und er Boden auf die Spitze gutmachte, bremste ihn ein quer zur Fahrbahn verlaufender Rüttelstreifen – bei über 40 km/h stürzte Liebelt, zog sich eine tiefe Schnittwunde am Knie und größere Schürfwunden an Hüfte und Ellenbogen zu, überstand das Malheur aber ohne größere Verletzungen.
Johann Reinhardt

2017-09-17 Katja Konschak und Stephan Knopf gewinnen Citylauf Nordhausen

Es war einen sehr temporeicher Lauf über die 9,9km durch die Innenstadt von Nordhausen. Drei Runden vom Bahnhof bis in die Promenade und wieder zurück.

Kein Problem für Katja Konschak. Laufstark und immer unangefochten in Führung, sicherte sie sich mit 6 Minuten Vorsprung einen Start-Ziel-Sieg. Vereinskameradin Margit Gentzel erreichte einen starken siebten Gesamtplatz (1.Platz AK).

Knapp geschlagen und dennoch zufrieden gab sich Markus Liebelt nach dem Zieleinlauf auf dem Silberplatz. Beständig mit an der Spitze des Feldes, war nur der Titelverteidiger aus Sonderhausen noch einen Tick schneller und schaffte dabei sogar noch einen neuen Streckenrekord. In Vorbereitung des nächsten Triathlons in Valencia meldete sich auch Ulrich Konschak am Morgen noch spontan an. Mit seinem vierten Gesamtplatz zeigte er schon mal einen optimalen Trainingsstand.

Das nächste Duell um den Sieg wurde beim 6.6km Lauf ausgetragen. Über das ganze Rennen musste sich Stephan Knopf eines Verfolgers erwehren. Erst kurz vor dem Zieleinlauf gelang es ihm einen Lücke zu reißen und er gewann das Rennen mit knappem Vorsprung.

Über die gleiche Distanz behauptete sich  auch der Youngster im Orthim-Triathlon Team, Tilman Kühne. Mit dem zehnten Platz gesamt und den ersten in seiner Altersklassenwertung sicherte er sich wieder wichtige Punkte im Nordthüringer Laufcup. Der Citylauf ist einer von sieben Läufen in dieser regionalen Rennserie. Den zweiten Platz dieser Altersklasse errang sein Trainingspartner Willy Wackerhagen.

Leon Kupfer war unser bester Läufer auf der 3.3km Strecke. Mit seinem fünften Gesamtplatz zeigte er wieder mal, dass er sein Potential zu nutzen weiß. Weitere vordere Plätze in ihren Altersklassen erreichten bei diesem Lauf Emma Winzler, Laurent Winzler, Georg Höpker, Thilo Kühne, Liam Uwelius und Mario Vollack.

Unser jüngsten Startern war die 1.1km Strecke vorbehalten. Hier wurde Bruno Winzler Erster und Laetitia Konschak Zweite in ihren Altersklassen. Mit ihnen liefen auch Eric Gulden, Noah Schulschenk und Raphael Konschak über diese Distanz. Jeder von ihnen kämpfte wacker um seinen Platz und sammelte dabei wichtige Wettkampferfahrung.

Mario Vollack

Siegerehrung 6.6km Citylauf Nordhausen 2017 - Foto: privat