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2018-04-26 Konschak und Mackensen in Texas

Am kommenden Samstag geht es für das Nordthüringer Orthim Triathlon Team in die nächste Runde. Ulrich Konschak und Sylvester Mackensen starten beim Ironman Texas, den North American Championship, über die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen.

Für beide ist es die Premiere in Texas und eine willkommene Abwechslung, bevor sowohl Konschak und Mackensen über dann kürzere Distanzen für das Nordhäuser Team in der Triathlon-Regionalliga starten. „Dadurch passt der frühe Ironman gut in die Saisonplanung“, so Konschak. Für den Routinier mit bereits über 20 Langdistanz-Wettkämpfen, darunter 2016 der Vize-Weltmeistertitel seiner Altersklasse auf Hawaii, ist ein Platz auf dem Podium in der M45-49 das Ziel. Dies würde erneut zu einem WM-Start berechtigen – trotz des Ausstieges von Ehefrau Katja in Südafrika, bleibt es das diesjährige Vorhaben, erneut gemeinsam auf Big Island teilzunehmen.

Für Konschaks Sondershäuser Teamkollegen Sylvester Mackensen, beide starten nun in der selben Altersklasse, geht es vor allem darum, sein „Amerika-Trauma“ zu besiegen. So wollte er ursprünglich im September letzten Jahres bei der Halb-Ironman Weltmeisterschaft in Chattanooga starten, stürzte aber bei der Besichtigung der Radstrecke schwer und zog sich mehrere Gesichtsbrüche und Schürfwunden zu. „Ich bin so gut wie noch nie durch den Winter gekommen. Die Herausforderung war über die letzten Monate natürlich, erkältungsfrei zu bleiben. Nun möchte ich natürlich unbedingt das Ziel erreichen“, blickt Mackensen voraus und liebäugelt mit einer neuen persönlichen Ironman-Bestzeit – diese liegt bislang bei 10:25 Stunden.

In Texas erwartet die beiden Südharzer eine flache Strecke, allerdings könnten die Bedingungen durch die erwartet hohen Temperaturen und ähnliche klimatische Bedingungen ähnlich schwer wie auf Hawaii werden: „Das Schwimmen wird wohl ohne Neoprenanzug stattfinden.“

Johann Reinhardt
U.Konschak und S.Mackensen beim Ironman Texas 2018 - Foto: privat

2018-04-13 Hawaii im Visier: Konschak startet erneut in Südafrika

Für die Nordhäuser Profi-Triathletin Katja Konschak war die letzte Saison ein Wellenbad der Gefühle – mit einem positiven Ende. Eigentlich wollte die Athletin des ORTHIM Triathlon Teams bei der Weltmeisterschaft auf Hawaii starten, musste ihre Hoffnung darauf aber nach dem Ausstieg beim Ironman Germany in Frankfurt begraben. Dass die Saison trotzdem zu einer überaus erfolgreichen wurde, lag am Ironman Barcelona im September. Das erste Mal überhaupt gelang Konschak das Kunststück über die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,105 Kilometer Laufen unter der magischen Neun-Stunden-Marke zu bleiben. Durch die gleichzeitig aufgestellte neue persönliche Bestzeit erkämpfte sie sich den vierten Platz und erste wichtige Punkte für die Qualifikation zu den Ironman-Welttitelkämpfen 2018.

Über jene Langdistanz erfolgt auch der Start Konschaks in das Triathlon-Jahr 2018. Wie schon in der Vorsaison geht für die 39-Jährige die Reise nach Südafrika. Zwar hält auch in den heimischen Gefilden der Frühling langsam Einzug, den Großteil ihrer Vorbereitungen musste sie trotzdem auf dem Ergometer absolvieren. „Auch die Laufstrecken im Training wichen aufgrund von Feuchtigkeit und Glätte etwas von denen in einer normalen Ironman-Vorbereitung ab. Auf dem Rad konnte ich nur eine wirklich lange Einheit draußen absolvieren“, so Konschak. Wenigstens ein paar Trainingskilometer konnte die Vize-Europameisterin von 2016 im Freien zurücklegen, was besonders wichtig ist, da in Südafrika die Straßenverhältnisse durch den rauen Asphalt schlechter sind: „Die Vibration kann man auf der Rolle nicht simulieren, nach fünf Stunden auf dem Rad strengt das wirklich an. Deshalb war es gut, es noch mal ins Training einzubauen.“ 

Auch vom kürzlich gewonnenen Possenlauf Rückschlüsse auf die Form zu ziehen, ist schwierig. Anstelle von 20 Kilometern mussten die Läuferinnen und Läufer aufgrund der Witterungsbedingungen nur 16 zurücklegen. „Das Grundgefühl war gut, einen Vergleich zum Vorjahr habe ich aber nicht. Deshalb wird es auch eine kleine Überraschung, wie gut es bereits in Südafrika klappt. Ich denke, die Form ist ähnlich gut wie im letzten Jahr“, mutmaßt die zweifache Mutter.

Selbstvertrauen gibt Konschak die Gewissheit, durch ihren Vize-Europameistertitel 2016 und die neue Ironman-Bestzeit von unter neun Stunden mittlerweile zur nationalen und internationalen Spitze zu gehören. „Ich weiß, was ich zu leisten im Stande bin – auch wenn die Vorbereitung nicht perfekt lief, kann ich durch die gesammelten Erfahrungen ein gutes Rennen abliefern“, hofft Konschak, die im Juli ebenfalls erneut einen Start beim Ironman in Frankfurt anvisiert: „Mitte April kann man nicht davon ausgehen, bereits in Bestform zu sein. Irgendwo wird es Abstriche geben, die es dann bis Frankfurt zu beheben gilt.“

Im südafrikanischen Port Elizabeth trifft die Thüringerin u.a. auf die WM-Zweite Lucy Charles, Brasilien-Siegerin Susie Cheetham und ihre deutschen Landsfrauen Katharina Grohmann sowie Carolin Lehrieder. Trotzdem visiert sie wie schon 2017 mindestens einen sechsten Platz an. „Ich denke, es wird erneut ein enges Rennen geben. Wie die anderen Damen drauf sind, ist schwierig einzuschätzen. Für viele ist es ebenfalls das erste Rennen“, sagt Konschak. Bei der letzten Austragung lagen nach über neun Stunden Renndauer lediglich fünf Minuten zwischen Platz vier und Platz zehn – den Ausschlag könnte bei dieser Konstellation erneut die Erfahrung machen und somit für die Rolandstädterin sprechen.

Johann Reinhardt

2018-02-25 Nachbetrachtung des 3."Nordhaeuser Doppel"

Das von unseren Verein ausgetragenen „Nordhaeuser Doppel“ fand am letzten Wochenende zum dritten Mal statt. Der Name ist Programm und so besteht der eigentliche Wettkampf aus den Zeiten der am Freitag geschwommenen Distanzen im Badehaus Nordhausen und den am Samstag gelaufenen Strecken im Rahmen des Albert-Kuntz-Laufes.

Das diese Veranstaltung sich in der Region etabliert hat, zeigten auch die 50 Voranmeldungen an diesem „Swim and Run“. Fast die Hälfte davon waren Teilnehmer aus dem Schüler- und Juniorenbereich. Besonders erfreulich für uns, da die seit letzten Jahr in eigener Regie durchgeführte Nachwuchsarbeit „sichtbare Früchte“ trägt. Gleichzeitig bietet dieser Wettkampf auch einen guten Überblick über den momentanen Leistungstand, sowohl für die Athleten, als auch für die Trainer und Übungsleiter.

Schon am Freitag im Badehaus Nordhausen zeichneten sich bei den Teilnehmern viel gute Schwimmzeiten ab. Es entwickelten sich interessante Zweikämpfe auf den einzelnen Bahnen und jeder war bestrebt sich eine gute Ausgangsposition für das Laufen zu „erschwimmen“.

Die schnellsten Zeiten bei den „Großen“ über 800m erreichten Katja Konschak (10:15 min), Peter Seidel (10:17min) und Tilman Kühne (10:27min). Nachbetrachtet legten hier die drei Triathleten aus unseren Verein schon den Grundstein für ihre Gesamtsiege beim 3. „Nordhaeuser Doppel“ 2018 in den jeweiligen Wettkampfklassen.

Der Albert-Kuntz-Lauf hatte in diesem Jahr mit seiner vierzigsten Austragung ein rundes Jubiläum. Gleichzeitig sahen sich die Veranstalter wegen Sturmschäden zum Streckenwechsel gezwungen. Die bewährte Strecke war von umgefallenen Bäumen blockiert. Das tat der Veranstaltung aber keinen Abbruch. Wiederum sehr lobenswert aus unserer Sicht. Für die jüngsten Teilnehmer unseres „Doppels“ wurde abermals extra eine 600m Strecke angeboten und zeittechnisch ausgewertet

Auf allen Strecken wurde um jede Platzierung gekämpft und die Sieger in den einzelnen Altersklassen heißen Kira Wittig (SchD/w), Raphael Konschak (SchD/m), Ellen Rieger (SchC/w), Erik Gulden (SchC/m), Laetitia Konschak (SchB/w), Laurent Winzler (SchB/m), Finia Wittig (SchA/w), Georg  Höpker (SchA/m) und Frieda Herold (JugB/w).

Bei den beiden langen Strecken siegte Alexandra Rieger und Tilman Kühne über die 800m Schwimmen/8km Laufen, sowie Katja Konschak und Peter Seidel über die 800mx2 Schwimmen/16km Laufen.

An dieser Stelle nochmals ein Danke an alle Teilnehmer und Mitwirkenden des 3. „Nordhaeuser Doppels“.

Die Ergebnisliste finden Sie hier

Mario Vollack

Unser Nachwuchs beim 3."Nordhaeuser Doppel" - Foto: privat

2018-01-20 Drittes "Nordhäuser Doppel" 23./24.02.2018

Am 23./24.02.2018 findet die dritte Ausführung des „Nordhäuser Doppel“ statt. Nach den erfolgreichen letzten beiden Jahren soll dem interessierten Sportlern auch diesmal wieder ein zusätzlicher Wettkampf als „Swim and Run“ angeboten werden. Unter der Leitung von Ulrich Konschak und seinen Organisationsteam findet am Freitag im Badehaus Nordhausen das Schwimmen und am Samstag, im Rahmen des 40. Albert-Kuntz-Laufes, das Laufen statt. Beide Zeiten werden dann am Ende zusammengefasst und ergeben so die Gesamtwertung.


Folgende Wettkämpfe werden angeboten:
- Schüler D und C (Jahrgänge 11/12 bzw. 09/10) 50m Schwimmen / 600m Laufen
- Schüler B (Jahrgänge 07/08): 100m Schwimmen / 600m Laufen
- Schüler A und Jugend B (Jahrgänge 05/06 bzw. 03/04): 400m Schwimmen / 2km Laufen
- Jugend A und Junioren (Jahrgänge 01/02 bzw. 99/00): 800m Schwimmen / 8km Laufen
- Erwachsene Kurze Distanz (ab Jahrgang 98): 800m Schwimmen / 8km Laufen
- Erwachsene Lange Distanz (ab Jahrgang 98): 800m Schwimmen (x 2) / 16km Laufen (es werden
  800m geschwommen, die Zeit wird mit 2 multipliziert)

Weitere Informationen und die Anmeldung zum 3."Nordhäuser Doppel" finden Sie hier

2017-10-14 Ulrich Konschak stürmt in Spanien aufs Podium

Der Nordhäuser Triathlet Ulrich Konschak vom Nordthüringer Orthim Triathlon Team landete eine erneute Topplatzierung zum Saisonabschluss. Zwar starteten er und Ehefrau Katja in diesem Jahr nicht bei der Weltmeisterschaft auf Hawaii, trotzdem absolvierte der Routinier am Samstag eine Langdistanz über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen – es war bereits die 24. in seiner sportlichen Laufbahn. Beim ICAN Gandia-Valencia war Konschak von Beginn an im Vorderfeld zu finden, beendete das Schwimmen im Mittelmeer als Achter und schob sich auf dem Rad auf Rang sieben nach vorne. Auf dem abschließenden Marathon schlug dann die Stunde des Mediziners: In unter drei Stunden bewältigte er die letzte Disziplin und schob sich damit noch bis auf den zweiten Gesamtplatz nach vorne. Nach 8:58 Stunden Renndauer musste er sich einzig dem Spanier Enrique Martinez Torres geschlagen geben. „Ein tolles Ergebnis, mit dem ich vorher so nicht gerechnet hätte“, zeigte sich Konschak glücklich im Ziel.

2017-10-04 Katja Konschak mit Rekordrennen in Barcelona

Das Nordhäuser Triathlon-Trio um Katja Konschak, Peter Seidel und Markus Liebelt, alle vom Nordthüringer Orthim Triathlon Team, starteten allesamt zum Abschluss der europäischen Triathlon-Saison in Barcelona (Spanien). In der katalanischen Metropole galt es keine geringere als die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Laufen und 42,195 Kilometer Laufen zurückzulegen.
Insbesondere Konschak gelang eine Topplatzierung, denn im Profi-Rennen der Damen erstürmte sie beim Sieg der Niederländerin Yvonne van Vlerken den vierten Platz. Außerdem verbesserte sie die Thüringer Langdistanzbestzeit und schob sich auf Platz zehn der aktuellen deutschen Bestenliste auf der Ironmandistanz bei den Damen.
Das Schwimmen im warmen Mittelmeer absolvierte die 39-Jährige in der Führungsgruppe ohne zu viel Energie zu vergeuden und zu überhitzen. Auch der anschließende erste Wechsel verlief ohne Probleme, sodass Konschak als Zweitplatzierte die Radstrecke in Angriff nahm. Hier galt es, nicht zu viel Zeit auf die vor ihr platzierten Damen zu verlieren, um im Marathon in Schlagdistanz zu bleiben. „Am Ende des Radfahrens lief es noch mal richtig gut. Ich konnte unter fünf Stunden bleiben, worüber ich mich wehr gefreut habe“, so Konschak über die zweite Teildisziplin. Für den zweiten Wechsel ließ sich die Nordhäuserin noch mal mehr Zeit, sammelte all ihre Kräfte und brennte auf den letzten etwas mehr als 42 Kilometern ein wahres Feuerwerk ab. Mit der schnellsten Laufzeit von 3:03 Stunden schob sie sich von Platz sieben noch auf vier nach vorne und verpasste am Ende sogar um nur zwei Minuten ihre Landsmännin Daniela Semmler (3.). Vor allem auf der zweiten Hälfte des Marathons musste die zweifache Mutter hart für die Topplatzierung kämpfen: Nachdem sie trotz der Erschöpfung des Radfahrens gut loslief, lag sie bereits in der dritten der insgesamt vier Runden auf dem vierten Rang – da die vor ihr liegenden Damen noch ein großes Polster hatten, war von da an die markante 9-Stunden-Marke das große Ziel Konschaks. „Die Beine wollten nicht mehr so, also konzentrierte ich mich noch mehr auf die Energiezufuhr und immer weiter zu laufen. Nach dem letzten Wendepunkt wurde es richtig schwer. Gegenwind und Krämpfe in den Fußsohlen und Oberschenkeln zwangen mich fast zum Stehenbleiben, als mich ein Agegrouper oberholte, der mich noch mal motivierte. Ich konnte dann seinen Windschatten knapp zwei Kilometer halten, bevor ich ihn ziehen lassen musste“, gibt Konschak einen Einblick in die letzten Kilometer. Trotzdem erfüllte sich die letztjährige Deutsche Meisterin und Vize-Europameisterin ihr langersehntes Ziel: In einer Endzeit von 8:57:12 Stunden blieb sie erstmals in einem Langdistanzrennen unter der magischen Marke von neun Stunden. „Ich freue mich riesig über dieses Ergebnis, auch wenn es „nur“ zu Platz vier gereicht hat. Es war aber vorher klar, dass es nicht einfach wird, auf das Podium zu kommen“, erklärt Konschak weiter. Nachdem sie noch in Frankfurt im Juli mit gesundheitlichen Problemen auf der Laufstrecke aussteigen musste, war es nun ein gelungener Saisonabschluss: „Nach der schwierigeren Saisonphase war das neun-Stunden-Finish der Plan, nachdem es in Frakfurt leider nicht klappte. Der Sieg beim ICAN gab mir dafür noch mal Aufrieb.“
Für ihr nächstes großes Ziel, die Qualifikation für den Ironman Hawaii 2018, brachte die Platzierung in Barcelona bereits knapp 1000 Punkte im sogenannten Kona Pro-Ranking, was eine gute Ausgangsposition für die kommende Saison bedeutet.   
Während für Konschak alles nach Plan lief, hatten sowohl Seidel und Liebelt mehr zu kämpfen. Nach einem soliden Schwimmen in knapp 50 Minuten, ließ der 28-Jährige auf dem Radabschnitt federn und wollte das Rad eigentlich schon abstellen – doch der Gedanke an seine kleine Familie zu Hause ließ den Sieger des ICAN Nordhausen 2015 durchhalten und so schob er sich durch einen guten Marathon von nur etwas über drei Stunden noch auf den 19. Rang des Elitefeldes nach vorne. „Auf dem Radpart haben die nötigen Wettkämpfe im Voraus gefehlt, die ich leider aus verschiedenen Gründen in diesem Jahr nicht absolvieren konnte“, so Seidel.
Unglücklich verlief das Rennen derweil für Markus Liebelt. Nachdem er auf der Radstrecke in den Top Ten lag, die Beine gut waren und er Boden auf die Spitze gutmachte, bremste ihn ein quer zur Fahrbahn verlaufender Rüttelstreifen – bei über 40 km/h stürzte Liebelt, zog sich eine tiefe Schnittwunde am Knie und größere Schürfwunden an Hüfte und Ellenbogen zu, überstand das Malheur aber ohne größere Verletzungen.
Johann Reinhardt

2017-09-17 Katja Konschak und Stephan Knopf gewinnen Citylauf Nordhausen

Es war einen sehr temporeicher Lauf über die 9,9km durch die Innenstadt von Nordhausen. Drei Runden vom Bahnhof bis in die Promenade und wieder zurück.

Kein Problem für Katja Konschak. Laufstark und immer unangefochten in Führung, sicherte sie sich mit 6 Minuten Vorsprung einen Start-Ziel-Sieg. Vereinskameradin Margit Gentzel erreichte einen starken siebten Gesamtplatz (1.Platz AK).

Knapp geschlagen und dennoch zufrieden gab sich Markus Liebelt nach dem Zieleinlauf auf dem Silberplatz. Beständig mit an der Spitze des Feldes, war nur der Titelverteidiger aus Sonderhausen noch einen Tick schneller und schaffte dabei sogar noch einen neuen Streckenrekord. In Vorbereitung des nächsten Triathlons in Valencia meldete sich auch Ulrich Konschak am Morgen noch spontan an. Mit seinem vierten Gesamtplatz zeigte er schon mal einen optimalen Trainingsstand.

Das nächste Duell um den Sieg wurde beim 6.6km Lauf ausgetragen. Über das ganze Rennen musste sich Stephan Knopf eines Verfolgers erwehren. Erst kurz vor dem Zieleinlauf gelang es ihm einen Lücke zu reißen und er gewann das Rennen mit knappem Vorsprung.

Über die gleiche Distanz behauptete sich  auch der Youngster im Orthim-Triathlon Team, Tilman Kühne. Mit dem zehnten Platz gesamt und den ersten in seiner Altersklassenwertung sicherte er sich wieder wichtige Punkte im Nordthüringer Laufcup. Der Citylauf ist einer von sieben Läufen in dieser regionalen Rennserie. Den zweiten Platz dieser Altersklasse errang sein Trainingspartner Willy Wackerhagen.

Leon Kupfer war unser bester Läufer auf der 3.3km Strecke. Mit seinem fünften Gesamtplatz zeigte er wieder mal, dass er sein Potential zu nutzen weiß. Weitere vordere Plätze in ihren Altersklassen erreichten bei diesem Lauf Emma Winzler, Laurent Winzler, Georg Höpker, Thilo Kühne, Liam Uwelius und Mario Vollack.

Unser jüngsten Startern war die 1.1km Strecke vorbehalten. Hier wurde Bruno Winzler Erster und Laetitia Konschak Zweite in ihren Altersklassen. Mit ihnen liefen auch Eric Gulden, Noah Schulschenk und Raphael Konschak über diese Distanz. Jeder von ihnen kämpfte wacker um seinen Platz und sammelte dabei wichtige Wettkampferfahrung.

Mario Vollack

Siegerehrung 6.6km Citylauf Nordhausen 2017 - Foto: privat